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Bohne, Pulver oder Kapsel: Wie schmeckt Kaffee am besten?


Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Kaffee zuzubereiten und jeder Mensch hat seine eigene favorisierte Variante. Doch woher kommt Kaffee eigentlich? Ist der Konsum des Getränks so schädlich wie jahrelang angenommen oder doch gesundheitsfördernd? Und wie schmeckt er nun am besten?


Woher kommt der Kaffee?


Kaffee gehört zu den liebsten Getränken der Deutschen. Mehr als sieben Kilogramm Rohkaffee werden hierzulande pro Jahr und Kopf konsumiert. Doch der Kaffee, wie wir ihn kennen, hat seinen Ursprung in der Kaffeepflanze. Egal in welcher Form wir das Getränk genießen, vorher wuchs der Rohstoff als Kaffeebohne auf den Kaffeeplantagen. Die Kaffeepflanze stammt ursprünglich aus Äthiopien. Wie genau es zu der Entdeckung kam, ist nicht heute nicht mehr bekannt. Dafür gibt es umso mehr Legenden, die sich um die schwarze Bohne ranken.

Eine von ihnen besagt, dass vor langer Zeit ein Hirte in der äthiopischen Region Kaffa bemerkt hatte, dass seine Ziegen von den roten Früchten gefressen hatten und daraufhin bis spät in die Nacht putzmunter waren, während alle anderen Tiere tief und fest schliefen. Als der Hirte selbst die Früchte probierte, stellte er auch bei sich die anregende Wirkung fest. Über Jahrhunderte wurden derartige Legenden weitergegeben, verbreitet und immer wieder verändert. Heute ist der Kaffee nicht mehr wegzudenken.

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© Negative-Space/pixabay


Besser als sein Ruf – Kaffee kann auch gesund sein


Lange Zeit wurden dem Kaffee allerlei schlechte Auswirkungen zugesprochen. Für das Herz sollte es schädlich sein, ebenso für den Blutdruck. Selbst Krebs sollte das Getränk verursachen. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei und es hat sich sogar herausgestellt, dass Kaffee durchaus gesund sein kann – natürlich nur, wenn man ihn in Maßen trinkt.

So haben viele der Inhaltsstoffe im Kaffee eine antioxidative Wirkung – sie helfen also dabei, den Körper von freien Radikalen zu befreien. Zudem soll Koffein die Konzentration fördern und die Reaktionszeit verbessern. Weiterhin handelt es sich bei Koffein um ein mildes Schmerzmittel, das zum Beispiel Kopfschmerzen und Migräne lindern kann. Nicht zuletzt beseitigt Koffein Ermüdungserscheinungen und hilft uns, länger wach zu bleiben und dabei fitter zu sein.

Selbst gegen Krebs kann Kaffee wirken. Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger Konsum des Getränks das Risiko für Nieren-, Prostata-, Darm- sowie Blasenkrebs senken kann. Natürlich kann überhöhter Kaffeekonsum ins Negative umschlagen und beispielsweise bei denjenigen, die es nicht gewohnt sind, Magenprobleme verursachen. Menschen, die unter zu hohem Blutdruck leiden, sollten Koffein ebenfalls nicht allzu häufig zu sich nehmen.


Jeder wie er’s mag – Zubereitungsarten von Kaffee


In vielen Ländern der Welt, darunter auch in Deutschland, hat sich im Laufe der Zeit eine richtige Kaffeekultur entwickelt. Das Getränk wird nicht einfach morgens zum Wachwerden getrunken – das Trinken und auch das Zubereiten werden zelebriert. Kaffee kann man ganz klassisch mit der Filtermaschine zubereiten oder ganz modern in Form von Kapseln für Nespresso Maschinen bei Gourmesso und Co.

Es gibt Espresso-Kaffee, der in speziellen Kännchen auf dem Herd zubereitet wird und Instant-Kaffee zum Auflösen in heißem Wasser. Das Getränk lässt sich auf vielfache Weise mit Milch mischen oder sogar mit Alkohol. Für jede Variante gibt es zahlreiche Anhänger und letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie man das leckere, anregende Gebräu zu sich nimmt.

Kaffeetipp für Genießer: Wer Kaffee so richtig genießen möchte, der sollte sich einmal in einem echten Kaffeehaus verwöhnen lassen. In Österreich sind diese weit verbreitet, auch die Ungarn haben die Kaffeehauskultur für sich entdeckt. In Deutschland gibt es sie zwar nicht an jeder Straßenecke, dafür sind die vorhandenen Kaffeehäuser umso mehr zu empfehlen.