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Augengesundheit: Früherkennung ernst nehmen


Die Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen – und zu den empfindlichsten. Damit sie gesund bleiben, sollte man sie regelmäßig untersuchen lassen. Das wird umso wichtiger, je älter man wird.

Augengesundheit: Früherkennung ernst nehmen
© felix_w/pixabay.com

Schon Kinder sollten regelmäßig beim Augenarzt vorstellig werden. Nur so können Fehlsichtigkeiten frühzeitig erkannt und korrigiert werden. Der erste Besuch beim Augenarzt sollte erfolgen, wenn das Kind ca. zweieinhalb Jahre alt ist. Sind in der Familie bereits Fehlsichtigkeiten vorhanden, sollte die erste Vorstellung im Alter von sechs Monaten erfolgen. Die Vorsorge beim Augenarzt wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger.


Sehleistung mit zunehmenden Alter gefährdet


Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beginnt die Augenlinse, sich zu verändern. Sie wird im Laufe des Lebens immer härter. Um aber im Nahbereich scharf sehen zu können, muss sie sich wölben können. Durch die altersbedingte Verhärtung wird die Kugel dann oftmals nicht mehr rund genug. Ältere Menschen müssen dann Bücher und Zeitungen weiter weg halten, um darin lesen zu können. Um dieses Phänomen frühzeitig auszugleichen, ist eine Lesebrille notwendig. Beim Anpassen der Lesebrille sollte man sich am besten von einem Optiker wie Fielmann vor Ort beraten lassen. Denn mit zunehmendem Alter ist das Auge nicht nur anfälliger für eine Sehschwäche, sondern auch für bestimmte Augenkrankheiten. Diese aber müssen erst einmal erkannt werden.

Altersbedingte Sehbehinderungen wie der Graue Star oder ein Glaukom schränken die Lebensqualität von Millionen Menschen weltweit ein. In Deutschland allein sind rund sieben Millionen betroffen.

Beim Grauen Star trübt sich die Linse ein, was zu hochgradigen Minderungen der Sehqualität führt. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, kann das Sehvermögen jedoch gerettet werden. Dafür wird die getrübte Linse bei einer Operation durch eine Kunstlinse ersetzt. Wie eine solche OP abläuft, ist hier näher beschrieben.

Beim Glaukom, auch als Grüner Star bekannt, ist der Sehnerv geschädigt. Das kann unbehandelt zum Erblinden führen. Mit Medikamenten in Form von Augentropfen lässt sich das Glaukom jedoch gut behandeln. Auch hier gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser stehen die Chancen, möglichst viel vom Sehvermögen zu erhalten. Da langsam auftretende Augenkrankheiten über ein längeres Anfangsstadium hinweg keine Beschwerden verursachen, ist die regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt ganz besonders wichtig. Ab dem 40. Lebensjahr sollte man daher alle ein bis zwei Jahre einen Termin zur Augenkontrolle machen. Ab dem 55. Lebensjahr ist eine jährliche Kontrolle angebracht. Bei auftretenden Beschwerden sollte man natürlich grundsätzlich zeitnah den Facharzt konsultieren.