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Bremer schnacken für Obdachlose


Mindestens 162 Obdachlose im Winter ohne Unterkunft


Ihre Heimat ist Bremen, aber sie begegnen einander im Netz: Die Mitglieder der Facebook-Gruppe „Bremen schnackt“ sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der sich um alles, was in und um Bremen geschieht, eigene Gedanken macht.

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von Uwe Koch

Nun haben sie eine Initiative gegründet, deren Motto lautet: Geben statt nehmen! Ziel ist es, die Obdachlosen Bremens zu unterstützen. Kurzfristig mit Sachspenden und warmer Suppe. Langfristig in der Absicht, Menschen, die ohne Dach über dem Kopf leben, in die Mitte der Gesellschaft zu holen, ohne sie von einem geläuterten Lebenswandel überzeugen zu wollen.


Bremer Stadtmusikanten | Kunst & Kultur | Hans Snoek - www.hs-buch.de / pixelio
© Hans Snoek - www.hs-buch.de/PIXELIO
Dem Winter trotzen: für Bremer Obdachlose ein Kampf ums Überleben


 
Rund 500 Obdachlose leben offiziellen Angaben zufolge derzeit in Bremen, über die Dunkelziffer ist nichts bekannt. Der nahende Wintereinbruch wird ihren ohnehin beschwerlichen Alltag wie jedes Jahr zum Überlebenskampf werden lassen.

338 Notunterkünfte stehen zur Verfügung – das sind mindestens 162 Unterkünfte weniger als benötigt werden. Kälte, Hunger, der Kampf mit der Müdigkeit, die vor allem bei nächtlichen Minusgraden zum Verhängnis werden kann – die Bremer Schnacker haben bereits im Januar 2012 in persönlichen Gesprächen mit Betroffenen erfahren dürfen, was ein Leben auf der Straße bei klirrendem Frost dem Einzelnen abfordert. Umso entschlossener sind sie zu helfen. Und zwar ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Parteiprogramm oder Schuldzuweisungen.


 Von Bürgern für Bürger: Die Politik bleibt draußen


 „Wir suchen weder Schuldige in der Politik noch in der Gesellschaft. Aber wir maßen es uns auch nicht an, über die Lebenswege unserer Mitbürger zu urteilen. Ob jemand freiwillig oder unfreiwillig, schicksalhaft oder selbst verschuldet ist an seiner Lage – in erster Linie benötigt er Hilfe und keine moralische Zurechtweisung. Und genau dafür wollen wir sorgen“, fasst es Katja Maack, zusammen. Damit die Hilfsaktion möglichst vielen der Obdachlosen zugutekommt, werden nun fleißig Spenden und helfende Hände gesucht.

Treffpunkt Winterkirche

Ein Licht in der Dunkelheit | Kunst & Kultur » Fotokunst | Maren Beßler / pixelio
© Maren Beßler/PIXELIO
 Jeder, der möchte, ist eingeladen, etwas beizutragen, lädt die Initiative ein. Und zwar jeder nach seiner Façon. Niemand muss dafür Mitglied in einem Verein werden oder sich zu irgendetwas verpflichten. Sachspenden sind willkommen, Kleiderspenden, aber auch Rat und Hilfen, eine wärmende Speise oder ein heißes Getränk.

Gesammelt und überreicht werden die Spenden am 7. Januar 2013 um 11.30 an der „Winterkirche“, also der für Bedürftige geöffneten Liebfrauenkirche im Bremer Zentrum. „Wir freuen uns über jede Spende“, so Andrea Brinkmann, „die uns an diesem Tag erreicht.“ Und wer Gefallen am Helfen und Geben findet, der ist herzlich eingeladen, auch zu weiteren Treffen der Bremer Schnacker zu kommen, die anschließend stattfinden werden.

Denn langfristig möchte die Initiative vor allem eines erlangen: Aufmerksamkeit und Wertschätzung für Bremens Obdachlose. Und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern im täglichen Umgang miteinander.

 
Wer an der Aktion „Bremen schnackt für Obdachlose: Geben statt nehmen!“ teilnehmen möchte, kommt am 7. Januar 2013 um 11. 30 Uhr direkt zum Seiten- Büroeingang der Liebfrauenkirche in Bremen.

Wer sich vorab bereits über weitere Ideen und Vorhaben der Gruppe informieren und mitschnacken möchte, kann dies über den eigens eingerichteten Blog im Internet unter der Adresse: bremenschnackt.wordpress.com tun. Schnacker aus Bremen und umzu mit Facebook-Konto treffen sich unter: Geben statt nehmen / Bremen Schnackt hilft Obdachlosen

 
Wer über die Aktion berichten oder eine Spende abgeben möchte, wende sich bitte an: Uwe Koch, E-Mail: koch-bremen@gmx.net,
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