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Veränderung - alle sieben Jahre zupfen wir das Kleid des Lebens zurecht



Pantarhei...  So jedenfalls sagten die alten Griechen und meinten: Alles fließt, verändert sich unaufhörlich. Auch unser Inneres ist immer in Bewegung. Psychologen, Philosophen, Mediziner, sind überzeugt:

Es gibt unterschiedliche Lebensphasen, und jede verlangt uns neue Rollen ab. Die Anthroposophen  sind überzeugt, dass wir alle sieben Jahre in eine neue Phase treten - mit allem, was dazugehört: neuen Aufgaben, neuen Fragen, neuen Antworten.

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© ravi_roshan_inc/unsplash


Wie oft auch immer - wir häuten uns

Denn jede Erfahrung, jeder Mensch, den wir treffen, jeder Tag in der Arbeit, jede Reise, die wir machen, verändert uns ein bisschen.


Wir verändern uns, wenn wir uns verlieben, wenn wir ein Kind kriegen, wenn wir neue Verantwortung übernehmen. Unsere Einstellungen verschieben sich oft unmerklich, während wir streiten, diskutieren, lesen. Dinge, die vorher unwichtig waren, bekommen eine Bedeutung - und was wir für unverzichtbar hielten, verliert womöglich seinen Wert.


Veränderung - alle sieben Jahre ? Was passt zu mir?

Gerade größere Veränderungen dürfen keine puren Frusttaten sein, sondern sollten überlegt sein. Nicht alles ist möglich und passt ins eigene Leben. Wer gerade deprimiert ist, weil er beim Klavierüben ein paar Takte nicht hinkriegt, wechselt ja auch nicht gleich das Instrument.

Umgekehrt hören wir vielleicht, was andere Tolles auf die Beine stellen, lesen von Wahnsinnsreisen, Superjobs und ehrgeizigen Projekten und glauben, unser Leben sofort genauso aufregend gestalten zu müssen.

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© gaspanik/unsplash

Das Gefühl, dass jetzt und gleich etwas Neues her muss, ist gefährlich. Nicht selten ist es übrigens die Ouvertüre für einen satten Kaufrausch....

UND...  Manchmal ergibt der Check-up übrigens auch, dass man mit dem Bewährten eigentlich ganz gut weiterleben kann.


"Leben heißt immer wieder durch neue Räume gehen".


Veränderung - alle sieben Jahre ?


Die Wesensglieder des Menschen entwickeln sich in Siebenjahresperioden. Wenn der Mensch geboren wird, sind alle seine Wesensglieder schon veranlagt. Sie sind aber dem Menschen zunächst nur verliehen; nach und nach muss er sie erst zur Reife bringen und sich dadurch ganz zueigen machen, d.h. seiner ganz spezifischen Individualität anpassen. Diese weitere Ausreifung erfolgt in annähernd siebenjährigen Perioden.



Mit dem Zahnwechsel um das 7. Lebensjahr hat sich die Grundform des individuellen physischen Leibes ausgebildet.

Mit der Geschlechtsreife um das 14. Lebensjahr schließt sich die Bildung des eigenständigen Ätherleibes ab und der Astralleib wird als eigenständiges Wesensglied geboren.

Diese Lebensabschnitte sind durch die entsprechenden starken Veränderungen, die der Leib des Menschen dabei durchmacht, sehr markant. Die später folgenden Entwicklungsschritte spiegeln sich nicht mehr so deutlich in leiblichen Veränderungen wider.

Ab dem 21. Lebensjahr, mit der Geburt des eigenständigen Ich, arbeitet der Mensch an seinen drei seelischen, ab dem 42. Lebensjahr an den drei höheren geistigen Wesensgliedern.


Veränderung - alle sieben Jahre ? Die Entwicklung des Mikrokosmos der menschlichen Wesensglieder als Abbild des Makrokosmos.

Die zeitliche Entwicklung der Wesensglieder als Mikrokosmos steht unter dem Einfluss des Makrokosmos. Richtet man dabei die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Wirkung der Planetensphären, so ergibt sich folgender elementarer Zusammenhang, in dem sich die okkulte Reihenfolge der Planeten widerspiegelt:

physischer Leib
0 - 7 Jahre Mond

Ätherleib
7- 14 Jahre Merkur

Astralleib
14 - 21 Jahre Venus


Empfindungsseele

Ich Verstandes- oder Gemütsseele
21 - 42 Jahre Sonne


Bewusstseinsseele

Geistselbst
42 - 49 Jahre Mars

Lebensgeist
49 - 56 Jahre Jupiter

Geistesmensch
56 - 63 Jahre Saturn


Man darf diese Zuordnung jedoch nicht schematisch nehmen. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, der von der Erde bis hinauf zum Tierkreis und noch darüber hinaus bis zum sogenannten Kristallhimmel reicht, ergibt sich noch ein ganz anderer Zusammenhang:

Während des ersten Lebensjahrsiebents arbeiten am Menschenwesen die Kräfte der Sonne und bilden seinen eigenständigen Ätherleib aus.

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© gpthree/unsplash

Im zweiten Jahrsiebent kommen dazu die Kräfte des Mondes, die den Astralleib ausformen. Dann wirken bis etwa zum 21. Lebensjahr die schon viel feineren Kräfte der übrigen Planeten des Planetensystems, die schon viel schwerer zu bemerken sind.

Bis zum achtundzwanzigsten Lebensjahr wirken noch, kaum mehr beobachtbar, die Konstellationen der Fixsterne. Doch dann stößt die Entwicklung an eine feste Grenze, den zurecht so genannten Kristallhimmel. Von nun an kann der Mensch dem Kosmos keine Kräfte mehr für seine Entwicklung entnehmen, sondern muss von nun an selbsttätig das verarbeiten, was er bisher aufgenommen hat. Gerade dadurch aber kann der Mensch nun sein eigenständiges Ich jetzt erst so richtig entfalten.

Veränderung - alle sieben Jahre ?

Erst mit der Mysterienweisheit "schaut" man  den Menschen zwischen dem Anfang seiner Zwanzigerjahre und dem Ende seiner Zwanzigerjahre. Dann wird die Welt hart. Sie will nicht mehr hereinarbeiten in den Menschen ...

Von diesem eigentümlichen Verhältnis des Menschen zur Welt in seinem achtundzwanzigsten, neunundzwanzigsten Lebensjahre, daß die Welt hart wird, weiß die heutige Wissenschaft kaum mehr etwas. Aristoteles lehrte es noch dem Alexander, indem er ihm sagte: Dann stößt man als Mensch an den Kristallhimmel; der ist hart. -

Damit gewinnt der Kristallhimmel, der außerhalb der Fixsternsphäre ist, für die menschliche Anschauung seine Bedeutung, seine Realität. Damit fängt man an einzusehen, daß der Mensch im Weltenall keine Kräfte mehr findet, wenn er Ende der Zwanzigerjahre ist, um zu erneuern. Warum sterben wir denn nicht mit achtundzwanzig Jahren?


Diese Welt, die uns umgibt, die läßt uns eigentlich mit achtundzwanzig Jahren sterben. Es ist wahr, wer den Zusammenhang des Menschen mit der Welt sieht, der schaut jetzt mit dem Bewußtsein in die Welt hinaus: O Welt, du erhältst mich eigentlich nur bis zum Ende der Zwanzigerjahre! -

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© lorenciasusanto/unsplash




"Aber gerade indem man das einsieht, fängt man erst an, den Menschen recht zu verstehen in seiner Wesenheit."



Gegensatz und Einheit

Heraklit betrachtet die Erfahrungswelt des Menschen als ein Ganzes von Gegensätzen, die ineinander umschlagen und sich von einem Pol zum anderen wandeln. Die Gegensatzpaare folgen dabei nicht nur einem äußerlichen Prozess, sondern sind als Gegensätze schon ineinander verschränkt.

Das Umschlagen der Gegensätze geschieht dabei wohl „gemäß Streit und Schuldigkeit“ (κατ᾽ ἔριν καὶ χρεών, kat' érin kaì chreōn) im Spannungsverhältnis der jeweiligen Bezugspole. So stellt Heraklit etwa Tag und Nacht einander gegenüber :

Sie schlagen ineinander um, indem der Tag sich in der Abenddämmerung dem Ende zuneigt und damit das Einsetzen der Nacht bedingt. Im gegenläufigen Prozess der Morgendämmerung geht aus dem Rückgang der Dunkelheit der Tag wiederum hervor.




Die Pole eines Gegensatzes sind nur im Kontrast zueinander überhaupt erfahrbar und daher zeitlich nicht getrennt, sondern bestehen in Form einer logischen wechselseitigen Verschränkung zugleich.

Wesentlich durch den jeweiligen Gegensatz sind manchen Fragmenten Heraklits zufolge einzelne Begriffe definiert, denn erst „Krankheit macht die Gesundheit angenehm, Übel das Gute, Hunger den Überfluss, Mühe die Ruhe“

Gerade im Gegensatz zeigt sich somit Einheit in Form der Zusammengehörigkeit des Verschiedenen.


Etwas anders gewendet ist die von den Vielen verkannte Einheit des scheinbar Gegenstrebigen .

„Sie verstehen nicht, wie das Auseinandergehende mit sich selbst zusammengeht: gegenspännige Zusammenfügung wie von Bogen und Leier.“

Veränderung - alle sieben Jahre

Das gemeinsame Merkmal von Bogen und Leier besteht in den einander gegenüberliegenden Schenkeln eines rundgebogenen Holzes, zwischen denen eine oder mehrere Saiten gespannt sind. Obwohl die jeweiligen Enden auseinander streben, bilden sie doch in beiden Fällen eine funktionsgerichtete Einheit.

 Andere Fragmente nennen als Beispiele von sich zur Einheit fügenden Gegensatzpaaren etwa den Kreis, auf dem Anfang und Ende zusammenfallen, oder die identische Strecke beim Auf- und Abstieg. In einem weiteren Fragment weist Heraklit auf die gegensätzliche Bedeutung des Meerwassers hin, das für Fische die Lebensgrundlage, für Menschen jedoch ungenießbar und tödlich ist.


„Es ist immer dasselbe, Lebendes wie Totes, Waches wie Schlafendes, Junges wie Altes. Das eine schlägt um in das andere, das andere wiederum schlägt in das eine um.

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© zacong/unsplash




Veränderung - alle sieben Jahre !  Flower of Change -  die Blume des Wandels hilft uns an Lebensübergängen



"Das Leben ist die Sehnsucht nach sich selbst.
Das Leben fragt und wir haben zu antworten
und das Leben fragt, damit wir (das Leben)
uns weiterentwickeln"

Khalil Gibran


RITUALE vermitteln sanft zwischen Vergangenheit und Zukunft und helfen uns, Gegensätze zu überbrücken. Sie unterstützten uns bei der Erreichung von Zielen und der Entfaltung noch ungenutzten Potentials.


Flower of Change


Die Flower of Change als ein Sinnbild für das "ewige Kontinuum"... verblüfft und fasziniert immer mehr Menschen.

Sie ünterstützt unseren Bewusstwerdungsprozess und hilft uns  als  treuer, lebendiger Begleiter in allen Lebensabschnitten.




Weitere Informationen zur Flower of Change finden Sie hier (klick)


Quellen :

http://www.geschichteinchronologie.ch/steiner-terror/wirkung-erz-erw-leben/05-7-jahre-rhythmus-der-entwicklung.html http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Lebensjahrsiebt
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