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Wie zwei Seiten einer Münze:Der Wassermann und sein Schatten


von Astrologin Tina Peel

Wenn wir den Namen „Wassermann“ hören, sind wir, man glaubt es kaum, schon mittendrin in seinem Thema. Er verführt zur irrigen Annahme, ob absichtlich oder nicht, der Wassermann sei ein Wasserzeichen. Das zeigt jedenfalls, wie leicht sich der Verstand austricksen lässt.

In Wahrheit ist er ein Luftzeichen, wer hätte das gedacht?! Es geht ums Denken und Meinen, und das schafft allerlei, unter anderem bekanntlich auch zahlreiche Probleme. Die Freiheit mag zwar über den Wolken grenzenlos sein, im Denken ist es nicht so leicht, über ebendiese hinauszukommen. Da herrscht eine Menge Gewölk, was den Blick auf die Wirklichkeit erschwert. Nur, welche Wirklichkeit? Das ist die Frage, halten wir doch immer das für real, wovon wir denken, es sei real. Es bestimmt die Sicht auf die Welt und den Umgang damit, ja auch den Umgang untereinander. Dass es dadurch im Leben farbig, bunt und manchmal auch ziemlich eng werden kann, liegt auf der Hand, respektive im Geist, je nach Art des Weltbildes. Und das ist immer individuell, auch wenn sich Gleiches gern zu Gleichgesinnten gesellt, egal wie schräg das Bild auch sein mag. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen, seien wir mal tolerant, auch wenn es manchmal schwer fällt, denn ...

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Wie zwei Seiten einer Münze:Der Wassermann und sein Schatten
© Robert Șerban/pexels.com



Die Sache mit der Wirklichkeit


… das tut es. Wenn man seine Wirklichkeit für die einzig wahre hält, können sich alle anderen ja nur irren. Und da wir ja grundsätzlich sozial und hilfsbereit sind, wollen wir anderen diesbezüglich auf die Sprünge helfen … ähm, Vorsicht! Im Wassermann liegt ein explosives Potential, was im Grunde garantieren soll, dass er sich nicht auf Dauer fixieren kann, falls es dadurch eng wird in seinem Leben. Dumm nur, wenn er sich an anderen austobt, anstatt vor seiner Türe zu kehren. Es ist keine gute Idee, die Realität anderer zurechtrücken zu wollen. Wie gut, dass ihm ein Zeichen gegenübersteht, das sein Herz am rechten Fleck hat, der Löwe. Er zeigt dem Wassermann, wie man großzügig über vermeintliche Denkfehler hinwegsieht und Menschen im Herzen hält, die anders ticken im Kopf als er selbst. Wer weiß schon, wo tatsächlich der Denkfehler liegt? Hüben oder drüben? Die richtige Antwort lautet natürlich: da wie dort, ja allenthalben. Es gibt annähernd so viele Realitäten wie Erdenbewohner.

Die Grenzen der Realität sind immer dort, wo der Wassermann sie sich setzt. Und daran kommt keiner vorbei, vor allem nicht er selbst. Es liegt in der Natur des Geistigen, blitzschnell Verknüpfungen herzustellen, die nicht selten falsch sind. Warum? Einfach, weil er es kann, mit Lichtgeschwindigkeit. Es tut ihm sozusagen ganz von selbst. Mindestens so oft macht er jedoch die richtigen Verknüpfungen, und das bringt ihm, wie der Menschheit insgesamt, so manchen Fortschritt. Wenn auch nicht unbedingt mehr Toleranz. Aber daran lässt sich ja geistig problemlos arbeiten.



Hirn mit Herz


Doch verknüpft sind ebenfalls, auch dieses glaubt man kaum, Hirn und Herz, obwohl es auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Das ist durchaus nicht nur im übertragenen Sinn zu verstehen. Dass sie tatsächlich sogar physisch verknüpft sind, hat die Wissenschaft unterdessen herausgefunden und bestätigt. Was sie wohl auf die Idee gebracht hat? Astrologisch ist das längst bekannt, da dem Wassermann der Löwe gegenüber steht. Sie arbeiten Hand in Hand, was auch gut und wichtig ist, denn Wissen zu schaffen ohne Herz, ist seelenlos, es bleibt abstrakt. Nur wer es sich zu Herzen nimmt, kann es wirklich begreifen. Zwar wirkt der Wassermann oft distanziert, ja abgehoben und scheinbar herzlos, als sei ihm alles egal. Das stimmt ja auch, in gewisser Weise. Es muss ihm alles im wahrsten Sinn des Wortes „gleichgültig“ sein, also FREI von jeglicher Bewertung und Beurteilung. Nichts anderes heißt doch Toleranz. Alles IST, auch wenn es manchmal unverständlich und nicht nachvollziehbar scheint. Da kracht es wahrscheinlich heftig im Denkgebälk, wenn man versucht, sich fremdes und befremdliches Gedankengut vorzustellen. Einen Tag lang in den Mokassins eines anderen zu latschen, wie es ein alter Indianertipp anregt, könnte helfen, zu verstehen, was in anderen vorgeht. Es muss einem ja nicht gefallen, man muss ihnen auch nicht folgen. Hauptsache, man lässt einander leben in seiner Einzigartigkeit. Der Löwe verschafft dem Geist des Wassermanns die nötige Großzügigkeit. Die braucht es unbedingt, um sich und andere nicht einzuschränken.



Tina Peel: Tierkreiszeichen ergänzen sich - Wie zwei Seiten einer Münze
Tina Peel (Autor)

Tierkreiszeichen ergänzen sich - Wie zwei Seiten einer Münze

Früher hieß es, gegenüberliegende Sternzeichen würden aufgrund der unterschiedlichen Elemente nicht zueinander passen. Sie stehen schließlich in Spannung zueinander. Demzufolge können Paare mit den entsprechenden Sonnenzeichen nicht harmonisch miteinander leben. Bei genauer Betrachtung ist es jedoch kein Zufall, welche Elemente sich gegenüber stehen. Wer es nicht glaubt, kann ja versuchen, ein Feuer ohne Luft zu entfachen, oder Erde zu formen, ohne Wasser. Heute weiß man, dass es Spannungen braucht in Beziehungen. Gäbe es nur entspannte Winkel, würden wir einschlafen vor Langeweile. Doch Spannungswinkel haben nicht nur ihre negative Färbung verloren, mittlerweile ist in Bezug auf Sternzeichen auch klar, dass sie sich nicht zufällig gegenüber stehen. Ja dass sie einander sogar ergänzen und harmonisieren. Wie genau, das bringt dieses Büchlein auf den Punkt, wie immer witzig weise, und auch für astrologische Laien verständlich.



Immer im (Gedanken)Fluss


Das Wasser des Wassermanns ist also ein geistiges Wasser. Es ist ebenso lebenswichtig wie H2O. Abstellen lässt sich der Gedankenfluss sowieso nicht, so wenig wie ein Fluss aus Wasser. Wir können beim besten Willen nicht NICHT denken, aber, wie sein wässriges Gegenstück können wir auch den Gedankenfluss umleiten. Von daher kommt vielleicht der Name „Wassermann“? Das war jetzt nur so ein Gedanke, der sich mir plötzlich aufgedrängt hat. Und schon rennt mein Pegasus los und entdeckt, dass die Zeit des Wassermanns ja tatsächlich eine Menge mit Wasser zu tun hat, sei es in Form von Schnee oder Schneeschmelze, ein Hauptthema im Februar … Moment Pegasus! Zurück zum Text. Ein neuer Gedanke genügt offensichtlich, und schon geht die Post in eine andere Richtung ab.


Das Wasser des Wassermanns ist also ein geistiges Wasser
© Karolina Grabowska/pexels.com


Will man also den Wassermann, der sich im Geist versteift, verrennt hat oder auch nicht, muss man ihn einfach auf andere Gedanken bringen. Ein neuer Gedanke wirft den alten aus dem System. Halleluja und gottlob, denn auch ein Pegasus neigt zur Bequemlichkeit und grast am liebsten stationär. Ohne dass er es merkt natürlich. Wer in einer Realität feststeckt, die lieblos und schwer verdaulich ist, hat sich definitiv im Geist versteift. Wie Weidevieh braucht dieser immer wieder neue Weidegründe. Man könnte es auch Anschauungsmaterial nennen, das ihm zeigt, was sonst noch alles möglich ist. Das hält ihn geistig fit und in Form, was sich wiederum unmittelbar auf die (subjektive Wahrnehmung der) Realität auswirkt. Die formt der Löwe entsprechend dem, was wir denken. Und wünschen wir uns nicht alle eine Realität, die möglichst lebens- und liebenswert, erfüllend und spannend ist? Wir wollen uns zumindest möglichst frei entfalten können. Das muss man sich jedoch erst mal vorstellen können!

Wenn damit alles steht und fällt, ist es naheliegend, dass Gedanken einen Hirten brauchen, der sie hütet und lenkt. Wer wäre besser geeignet, eine Herde geflügelter wilder Pferde, die Pegasoi, zu zähmen, als der Löwe?! Er ist beherzt, besitzt die nötige Kraft und Autorität dazu. Das Herz als Hüter des Geistes? Steckt deshalb im Wort „Gedanke“ ein Danke? Weist das auf die Verbindung hin? Ob so oder so, lassen wir uns davon doch einfach inspirieren, setzen unser Herz aufs Pferd und reiten frei wie der Wind von Wiese zu Wiese. Dazwischen ziehen wir uns testweise ein paar fremde Schuhe an, gehen darin ein paar Schritte. Was immer auch unseren geistigen Horizont öffnet, wir sagen dafür danke. Danke für die göttliche Inspiration!

©tina peel




Tina Peel über Tina Peel

Tina Peel Horoskope
© www.astro-lebensberatung.ch
...seit 1989 (inoffiziell um einiges länger) inspiriere ich Leute beruflich auf ihrem Entwicklungsweg in Form von Kursen, Beratungen, Büchern und Artikeln, sei es astrologisch, spirituell, philosophisch oder was auch immer nötig ist, um sie zu mehr Lebensfreude und Freiheit, zur persönlichen Entfaltung, oder auch nur einen Schritt näher zu sich selbst zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das Licht manchmal aus den Augen verliert, nicht selten auch das eigene unter den Scheffel stellt und es ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe braucht, um es im Dunkeln wiederzufinden. Würden wir es nicht ab und zu aus den Augen verlieren, gäbe es auch keine Entwicklung. Wir hätten keinen Grund, uns auf die Suche nach Lösungen, Auflösung von Leid und Schmerz zu machen.

Da uns Krisen und Probleme glücklicherweise nie ausgehen, finden wir es immer wieder und jedes Mal strahlt es noch ein wenig heller. Je mehr Einblick wir ins Leben erhalten, je bewusster wir werden, umso weniger be- und verurteilen wir, was wir erleben und umso beglückender empfinden wir unser Dasein!

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder, zum zweiten Mal und mit Vergnügen verheiratet und trotz, oder gerade wegen, der alltäglichen Turbulenzen ständig unterwegs zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, Ansichten und Aussichten, was nicht nur mein persönliches Leben bereichert, sondern auch in meine Arbeit als Autorin, Ratgeber-Kolumnistin, Lebensberaterin und Astrologin einfließt.

Mehr von und über Tina Peel finden Sie unter: www.astro-lebensberatung.ch


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