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Ziele mit dem Herzen stecken


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von Tanja Seehofer


Es heißt: Wer zu viel denkt, kann nicht fühlen. Und tatsächlich ist uns der Verstand oft im Weg, wenn es darum geht, unsere Ziele im Leben abzustecken und die wahren Wünsche unseres Herzens zu erkennen. Möchten wir unser Herz sprechen lassen, sind wir gefordert, Blockaden aufzuspüren, mutig unsere Schatten zu betrachten und anzunehmen, was gerade ist. Nur so wird Transformation möglich und wir kommen unseren Zielen näher.

Die Aufgabe unseres Verstandes ist es, uns am Leben zu halten. Deshalb liebt er das Gewohnte und hält uns permanent in Bewegung. Und bestimmt gibt es in deinem Leben etwas, wo du zu Hektik und Getriebenheit neigst und zu sehr im Tun verhaftet bist. Möglicherweise gibt es aber auch etwas, bei dem du zu träge bist. Wie bei allen Dingen im Leben, gilt es, die Balance herzustellen und Lösungswege zu finden.



Der Weg ist das Ziel

Wenn wir kein Ziel vor Augen haben, dann bestimmen die äußeren Umstände unser Leben. Manche Menschen scheuen sich davor, Ziele zu haben, ganz gleich ob sie klein oder groß sind. Dahinter liegt oft die Angst vor Misserfolg und Versagen. Denn, wer kein Ziel hat, kann auch nicht versagen und es sich weiterhin in seiner Komfortzone bequem machen.


Ziele mit dem Herzen stecken
© Анастасия Беккер/pexels.com


Sind wir im Gegensatz zu stark auf ein bestimmtes Ziel fokussiert, genießen wir den Weg dorthin nicht mehr. Oft empfinden wir es als Niederlage, wenn wir unser Ziel noch nicht erreicht haben, obwohl wir gut daran täten, auch den kleinen Schritten Wertschätzung entgegenzubringen und die Situation so anzunehmen, wie sie gerade ist.

Eine einfache Strategie, um aus diesen beiden Extremen herauszukommen, könnte lauten: Ein Ziel setzen, es loslassen und das Leben genießen! Sonst kann es passieren, dass wir uns nach dem Erreichen des Zieles sehr schnell unzufrieden und unglücklich fühlen.

Eine gute Übung ist es auch, einen Brief an das Unbewusste zu schreiben. Wenn wir mit unserer Angst kommunizieren und uns ihr hingeben, entsteht eine enorme Kraft, durch die sich Ängste und Energien transformieren können.



Herzenswünsche finden

Nicht unser Verstand sollte sich Ziele stecken, vielmehr sollten unsere Zielsetzungen aus dem Herzen heraus entstehen.

Doch wie kann ich zwischen einem Ego-Ziel und einem echten Herzenswunsch unterscheiden? Es beginnt damit, auf die innere Stimme zu hören und zu vertrauen. Folgende Fragen könnte man dem eigenen Herzen stellen, um herauszufinden, wofür es wirklich brennt:

  • Was würde ich tun, wenn ich genügend Geld hätte?
  • Was würde ich antworten, wenn mir eine Fee drei Wünsche gewähren würde?
  • Was würden die Menschen an meinem Grab sagen?
  • Wie lautet meine optimale Grabrede?
  • Wer möchte ich in meinem Inneren sein?



Yin Yoga des Herzens Geschmeidiger Körper. Offener Geist
Tanja Seehofer (Autor)
,
Doris Iding (Autor)
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Ziele visualisieren

Wenn wir unsere Ziele visualisieren, dann ist es wichtig, in einen Zustand der Entspannung zu kommen. Wenn wir uns an einen ruhigen Platz zurückziehen, die Augen schließen, vielleicht angenehme Musik dazu hören, dann agieren unsere Gehirnhälften synchron.

Beim Visualisieren geht es auch darum, sich vorzustellen, wie sich das Erreichen der Ziele in der Gegenwart anfühlt. Wir müssen nicht unbedingt klare Bilder vor Augen haben, denn viel wichtiger ist das Gefühl, an das die innere Stimme andocken kann. Wenn wir entspannt sind, kommen wir nicht nur unseren Gefühlen näher, wir sind auch besser mit unserer Intuition verbunden.

Wenn wir ein Ziel visualisieren, dann müssen wir einerseits daran glauben, dass wir es erreichen, wir müssen im entscheidenden Moment aber auch aktiv etwas dafür tun! Wie bei allen Dingen im Leben, ist die Balance aus beiden Anteilen das Geheimnis!

Im optimalen Fall spüren wir beim Visualisieren eine tiefe Wertschätzung. Wenn davon nichts spürbar wird, dann haben wir es mit Blockaden zu tun.



Blockaden lösen

Oft hindern uns alte Muster und Programme daran, unsere Ziele zu erreichen. Zwar will der Verstand eine bestimmte Sache erreichen, aber der dahinterliegende Glaubenssatz könnte lauten: ‚Ich bin es nicht wert‘ oder ‚Ich habe Angst, verlassen zu werden‘.

Die große Schwierigkeit beim Erkennen von Blockaden ist es, dass man die eigenen Schattenseiten nicht sehen möchte. Mit etwas Mut und Willenskraft können wir unseren Verstand allerdings dazu benutzen, um unsere Schatten zu erkennen und sie in das Licht der Aufmerksamkeit zu rücken. Wenn wir um ein Zeichen bitten, können auch unsere Träume Aufschluss über unsere Schattenseiten geben.

Ist die Blockade identifiziert, dann geht es darum, sie zu lösen. Das gelingt, indem man das damit verbundene Gefühl erforscht, zulässt und bewusst in alle Empfindungen hineingeht. Wenn wir nur versuchen, ein bestimmtes Gefühl loszuwerden, dann wird es uns immer wieder einholen. Die Herausforderung ist es, das Gefühl zu transformieren.

Auch Akzeptanz spielt eine Rolle: Auch wenn ich mir wünsche, dass eine bestimmte Situation gerade anders wäre, akzeptiere ich sie, wie sie sich gerade darstellt. Wenn ich das, was mir Kummer macht, annehme und vielleicht sogar lieben lerne, öffne ich den Raum für wunderbare Lösungsansätze.



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Tanja Seehofer (Autor)
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Das Prinzip von Anziehung und Abstoßung

Wenn wir feststellen, dass wir unsere Ziele nicht erreichen, dann kann eine Blockade vorliegen. Hier gilt es, nach dem Gefühl zu suchen, das dazwischenliegt. Auch wenn es sich um ein negativ besetztes Gefühl handelt, lohnt es sich hinzuschauen und in die Tiefe zu gehen. Transformation kann nur stattfinden, wenn wir das Gefühl zulassen und wirklich spüren.


Das Prinzip von Anziehung und Abstoßung
© Monstera/pexels.com


Wenn wir ein bestimmtes Ziel nicht erreichen, können wir das Prinzip der Anziehung und Abstoßung für unsere Betrachtungen heranziehen:

  • Wir kommen unserem Ziel nicht näher, weil die Anziehung zu wenig stark ist.
  • Wir erreichen unser Ziel nicht, weil das Gefühl blockiert ist (Abstoßung).


Folgende Fragestellungen können hilfreich sein:

  • Bin ich auf dem falschen Kurs, verfolge ich ein falsches Ziel?
  • Wo ernte ich Absagen, wo stoße ich auf Gegenwind?
  • Was blockiert mich?
  • Warum schaffe ich es nicht?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich es nicht habe?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich es habe?


Oft ist das Erreichen unserer Ziele auch eine Frage der Zeit. Mit folgendem Bewusstsein lassen wir die Kontrolle los und vertrauen uns diesem Rhythmus an:

  • Ich freunde mich damit an, dass ich etwas in diesem Moment gerade nicht habe.
  • Ich entscheide mich dafür, die vorhandene Zeit anders zu nützen.
  • Ich lebe bewusst im Hier und Jetzt.
  • Ich weiß, dass die Sonne wieder scheinen wird.



TANJA SEEHOFER

Tanja Seehofer - Tanja
© Foto Jens Schnabel
Tanja Seehofer ist Bewusstseinsforscherin, Dipl. Mentalcoach, Humanenergetikerin, und zertifizierte Fascial Fitness Trainerin. Ihre Reise auf dem Yoga-Pfad begann 1995. Sie machte Yoga zu ihrer Lebensphilosophie und absolvierte u.a. bei AIRYOGA München die Ausbildung zur 500 Stunden Yogalehrerin.

Inzwischen ist Tanja eine der renommiertesten Yin-Yoga- und Yoga-Nidra-Lehrerinnen und bildet zahlreiche Yoga Lehrer im gesamten deutschsprachigen Raum aus. In unserer schnellen und lauten Welt möchte sie ihre Schüler in die Ruhe und zu sich selbst führen, um wieder die eigene Stimme und Bedürfnisse hören und spüren zu können.

Als Yoga- und Mentalcoach, als Achtsamkeits-Trainerin mit dem Schwerpunkt Burnout Prävention leitet sie Workshops, Retreats und Ausbildungen (Live und auch Online) weltweit. Zudem ist sie Autorin von vier erfolgreichen Yogabüchern und schreibt  für das Online-Magazin „Lebe-Liebe-Lache“. Ebenso moderiert Tanja für “Mystica.TV” die Sendung “Dein sechster Sinn”. Am Filmset berät sie bei Dreharbeiten als Yogacoach.

www.tanjaseehofer.de


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Weitere Termine (Yin Yoga TT, Workshops, Festivals, Retreats, Reisen) und Infos:
Homepage: www.tanjaseehofer.de




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