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Leichter und freudvoller leben durch mehr Akzeptanz


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von Ute Liebhard

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. (Reinhold Niebuhr)

Hast du die Übungen in meinem letzten Beitrag probiert? Dein inneres Lächeln hörbar machen, oder das Pran Mudra? Vielleicht konntest du wahrnehmen, wie deine Gedanken für einen Moment zur Ruhe kamen, und du innerlich mit dir in Frieden warst. Das ist ein Zustand den wir wahrnehmen können, wenn wir mit dem was ist, in die Akzeptanz kommen. Um das wird es nun im Folgenden gehen.



Lass uns einen Blick zum ersten Resilienzschlüssel, die Akzeptanz, werfen

Vorab ist mir wichtig über ein paar Mythen, Rund um den Begriff der Akzeptanz, aufzuklären.

Akzeptanz hat nichts mit Gleichgültigkeit, einer „mir ist alles Egal“ Haltung zu tun. Im Alltag beschäftigen wir uns mit dem, was uns begegnet und entscheiden uns, wie wir damit umgehen wollen. Solange wir uns Gedanken zu einem Thema machen, ist es uns in keinster Weise Egal, also auch nicht gleichgültig.

Zudem heißt Akzeptanz nicht "alle Dinge gut zu heißen". Der Arzt und Psychotherapeut Russ Harris ist der Ansicht, etwas zu akzeptieren bedeutet noch lange nicht gutheißen, in welcher Situation man sich befindet, wie man behandelt wurde, oder was einem sonst widerfährt. Seiner Ansicht nach muss man die Situation nicht mögen, sie haben wollen, oder sie gutheißen. Er empfiehlt mit ihnen Frieden zu schließen, und sie so zu lassen, wie sie sind. Das gibt Dir die Freiheit und die Energie, dich auf Dein Handeln zu fokussieren, die für Dich wertvoll und zielführend ist. 


Leichter und freudvoller leben durch mehr Akzeptanz
© Andre Furtado/pexels.com


Wer kennt das nicht: es geschieht etwas, was uns innerlich aufwühlt, verunsichert oder verzweifeln lässt, weil wir in der akuten Situation keinen Ausweg sehen. Wir fühlen uns wie gelähmt und wir fühlen uns zudem hilflos, handlungsunfähig und machtlos. Vermutlich wird jeder solche Momente im Leben kennen, und alleine beim Nachdenken darüber die eigene Ohnmacht wieder körperlich spüren.

Wir alle haben Strategien im Leben entwickelt, wie wir in solchen Situationen umgehen. Je emotionaler der Moment ist, wie vielleicht eine Trennung vom Partner, umso herausfordernder ist es in so einem Moment, passend für sich damit umzugehen. Gefühle wie Trauer, Wut, Enttäuschung oder Angst sind Gefühle, die zu den entsprechenden Erfahrungen dazu gehören. Je stärker unsere Resilienz ist, umso leichter schaffen wir es, mit unseren Gefühlen umzugehen und die Situation anzunehmen. Aus einer Distanz das Geschehene zu betrachten, und wir lassen uns von dem, was uns widerfährt, nicht ablenken. Es geht nicht darum "nicht zu reflektieren", es ist die Einladung, das was ist auch loszulassen. Das schafft wiederum Raum für Neues.



Love it, Leave it, Change it

Der Spruch "Love it, change it or leave it" ("liebe es, ändere es, oder verlasse es") ist ein oft gesagter Spruch, der jedoch oft leichter gesagt als getan ist. Dennoch, genau darum geht es. Im Leben gibt es gesetzte Regeln: Ereignisse, die nicht rückgängig machbar sind, oder Erfahrungen, die wir gemacht haben. Ich kann das was ist annehmen und stets für mich das Beste daraus machen und das Positive in dem für mich suchen - Love it. Sollte ich merken, dass die Situation in der ich gerade bin, z.B. im beruflichen Umfeld, mich zunehmend belastet, dann kann ich nach Möglichkeiten suchen, die änderbar sind, um mir die Arbeit attraktiver und positiver zu gestalten - Change it. Oder auch die Konsequenz daraus ziehen und mich nach einer Alternative umsehen. Um aus dem Umfeld herauszukommen, das mich mittelfristig krank werden ließe - Leave it.

Dass dies z.B. so bei einer unglücklichen Partnerschaft. Sich nach „was Neuem“ umzusehen nicht so einfach sein kann, ist mir wohl bewusst. Da stellt sich die Frage: "was ist für mich dienlicher?". Bleiben und Leiden - gehen und sich Verändern? Ein Freund sagte mir einmal, dass er alleine auch unglücklich sein kann, und ihm das lieber ist, als eine unglückliche Beziehung zu führen. Sinnvoller wäre es natürlich in beiden Situationen glücklich sein zu können.


Love it, Leave it, Change it
© Olya Kobruseva/pexels.com


Also - was bedeutet Akzeptanz

Nochmals, in anderen Worten: "Akzeptanz ist nicht das, was da ist, gut zu heißen", es geht darum anzuerkennen, dass der Zustand bereits da ist und in unserem Leben existiert. Akzeptanz ist ein wichtiger Schritt, um Veränderungen einzuleiten. Denke daran, welchen Gewinn Du daraus ziehen kannst, wenn Du lernst zu akzeptieren. Wenn Du akzeptierst, richtest Du deinen Fokus und Energie nicht unnötig auf das, was nicht änderbar ist, wie z.B. das was Dir widerfahren ist, das Verhalten anderer Menschen, das Wetter oder politische Angelegenheiten, sondern auf Chancen und Möglichkeiten, um Dein Leben freudvoller und bereichernder zu gestalten.

Im Folgenden haben ich einige Anregung zum Umgang mit Situationen, die uns im Alltag widerfahren sind, oder wenn wir uns gestresst fühlen, zusammengestellt.



Probier doch einfach einmal die Anregungen zur Stärkung Deiner Akzeptanz im Alltag aus


Dienstags beim Onlinelachen machen wir einfache Übungen, die genau darauf abzielen, unsere Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und auch neue Perspektiven für den Alltag zu entwickeln. Dabei wirst Du merken, dass mit mehr Akzeptanz für das was ist, das Leben durchaus leichter und freudvoller sein kann.

Auf meiner Homepage www.lachtrainer.de findest du alle Mitlachmöglichkeiten und meine weiteren Seminarangebote.



Ute Liebhard über Ute Liebhard

Ute Liebhard
© Ute Liebhard
Ich bin Heilpädagogin, Resilienz-/Humor- und Lachtrainerin. 2. Vorstand beim Europäischen Berufsverband für Lachyoga und Humortraining e.V. . Seit über 14 Jahren bilde ich Lachtrainer aus, gebe  Seminare und halte Vorträge.

Du entscheidest auf welcher Seite der Medaille Du dich im Leben aufhältst. Möchtest Du mehr Freude, Leichtigkeit und Optimismus in Dein Leben ziehen? Oder lieber auf der grübelnden, energielosen und Pessimistischen Seite verharren?

Wenn Du glaubst du kannst auf der freudvollen Seite der Medaille sein, dann hast du Recht. Und wenn du es nicht glaubst, dann hast du auch recht.

Direkt zur Homepage: www.lachtrainer.de


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