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Freedom Day meets Weltglückstag


von Sven Bauer

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Ja, ihr habt richtig gelesen: heute ist der langersehnte Freedom Day UND – wie jedes Jahr am 20. März – der Weltglückstag. Und da Glück und Freiheit zweifelsfrei zueinander gehören, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, was wir aus dieser lästigen Corona-Zeit mitnehmen können, um unser Glück und vor allem unsere Glücksgefühle noch ein bisschen zu steigern.

Was hat uns denn eigentlich in diesen zwei Jahren der Entbehrungen und Einschränkungen unglücklich gemacht?

Viele von uns hatten gesundheitliche Einschränkungen bis hin zu Todesfällen im Freundes- und Familienkreis. Wir durften nicht unsere Liebsten treffen, wann und wo und wie wir wollten. Wir mussten mit Masken herumlaufen und unsere Kinder durfte nicht in die Kita, Schule oder Uni, um nur ein paar der wirklich gravierenden Einschränkungen zu nennen. Und wie auch beim Glück kann da jeder von euch bestimmt noch weitere Dinge nennen, die ihr oder ihm besonders missfallen sind.

Heute, am 20. März 2022, wo die meisten dieser Einschränkungen offiziell wegfallen, haben wir aber die Möglichkeit, neben der wiedergewonnenen Freiheit noch etwas mehr für unser persönliches Glücksempfinden zu tun.


Freedom Day meets Weltglückstag
© Megan (Markham) Bucknall/pexels.com

Wenn wir uns überlegen, was für die meisten von uns besonders wichtig ist, nennen viele (ich nenne sie immer die großen Drei): Freunde, Familie, Gesundheit. Und leider ganz aktuell als die große Nummer 4: der bisher als so selbstverständlich erachtete Frieden. Da ich in diesem Artikel keine politische Diskussion entfachen möchte und ich da auch kein Experte bin, bitte ich um Verständnis, dass ich dieses Thema, obwohl es uns alle bewegt und unser Glücksgefühl ganz gehörig durchrüttelt, nicht weiter beleuchten werde. Stattdessen hoffe ich, dass die Vernunft doch noch siegt.

Fangen wir mit der Gesundheit an. In Zeiten von Covid ist uns dieses hohe Gut jeden Tag durch die Medien vor Augen gehalten worden. Alle staatlich verordneten Maßnahmen sollten dazu dienen, um unsere Gesundheit und besonders die, der besonders gefährdeten Gruppen, zu schützen. Wir wäre es denn, wenn wir uns auch jetzt noch ein bisschen bewusster um unsere Gesundheit und um die unsere älteren und gefährdeteren Freunde kümmern würden? Leider habe ich sehr viele Menschen kennengelernt, die alles dem beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg untergeordnet haben, nur um dann später festzustellen, dass man gar nicht mehr fit genug ist, um diese Unabhängigkeit zu genießen.

Die Spanier haben beim Erheben der Gläser ein schönes Sprichwort dazu:
Salud, dinero y amor... y el tiempo para gozarlo.



Übersetzt: Gesundheit, Liebe und Geld - und die Zeit, das zu genießen!

Daran können und sollten wir uns vielleicht auch in Deutschland ein Beispiel nehmen.

Kommen wir zu den Freunden. Wie schrecklich war es (und das habe ich auch so empfunden), als wir unsere Freunde nicht treffen und schon gar nicht in den Arm nehmen durften. Diese Einschränkungen haben den meisten von uns wirklich viel Lebensqualität genommen. Aber schon bei den letzten Lockerungen habe ich festgestellt, dass wir die nun neu gewonnenen Freiheiten gar nicht nutzen. Wir haben gejammert, was alles nicht ging und in dem Moment, wo wir das wieder durften, nutzten wir es nicht aus. Schnell holen wir unser allseits beliebtes Standardargument „Ich habe leider keine Zeit“ hervor. Aber das stimmt nicht – nie!

Wir haben alle fast beliebig viel Zeit (also immerhin 24 Stunden am Tag), aber wir setzen eben andere Prioritäten, z.B. Arbeiten, Schlafen, Sport machen etc.. Wenn es uns aber zu Coronazeiten so wichtig war, unsere Liebsten zu treffen und zu drücken, warum verzichten wir dann jetzt wieder im nach-Corona-Alltag darauf? Das verstehe ich nicht und das muss und sollte vermutlich so auch nicht sein. Also nutzen wir doch alle die schönen Gelegenheiten, um mit den Menschen, die uns am Herzen liegen, Zeit zu verbringen. Denn das macht wirklich glücklich.

Bleibt noch die Familie. In der Coronazeit mussten viele von uns im wahrsten Sinne des Wortes zusammenrücken. Ob durch Homeschooling, Homeoffice oder schlicht die fehlenden Möglichkeiten, mal nach Lust und Laune auszugehen. Wir mussten eng und viel zusammen hocken. Viele von uns mussten sich da umstellen und mit der neuen Situation arrangieren. Aber sehr viele meiner Freunde und Bekannten haben gesagt, dass sie die Zeit mit ihren Liebsten noch nie so positiv und intensiv wahrgenommen haben. Da wurden auf einmal wieder die alten Brett- und Kartenspiele herausgeholt, wurden endlich wieder mal gemeinsam Filme geschaut (und nicht jeder alleine in seinem Zimmer mit seinem liebsten Streaminganbieter). Es wurde gemeinsam gekocht und gebacken. Es wurden endlich mal wieder alte Fotos angeschaut und vor allem viel gemeinsam gelacht. Für viele Menschen war und ist das eine finanziell herausfordernde Zeit (gewesen), aber fast alle haben auch aus dieser Zeit viel Positives für eine gemeinsame Zukunft ziehen können.


Gesundheit, Liebe und Geld - und die Zeit, das zu genießen!
© Vlada Karpovich/pexels.com

In diesem Zusammenhang fällt mit immer eine Begebenheit auf einer Bahnreise zu einem Vortrag ein. Ich kam mit einem Mann in meinem Abteil ins Gespräch und wir unterhielten uns über unsere Arbeit, unsere Familien und so weiter. Ehrlicherweise komme ich da immer ziemlich schnell ins Gespräch, denn wenn ich erzähle, dass ich Glückscoach bin, haben meine Gesprächspartner immer schnell viele Fragen, die ich gern beantworte. Das ist ja auch kein ganz gewöhnlicher Beruf, da würde ich auch nachfragen. Mein Gesprächspartner war ein sehr erfolgreicher Architekt. Was er mir dann erzählte, ließ mich wirklich schaudern. Er sagte, dass er zwar beruflich recht erfolgreich sei und es zu einem relativ großen Wohlstand gebracht habe, aber dass er das gern alles noch einmal anders machen würde. Er konnte in all den Jahren seines beruflichen Wirkens nach eigener Aussage keine wirkliche Beziehung zu seinem einzigen Sohn aufbauen. Der ist jetzt 20 und ist von Zuhause ausgezogen und vermisst seinen Vater überhaupt nicht. Die Begründung war so einfach wie schockierend. Er sagte seinem Vater, er kenne ihn ja gar nicht richtig, sondern eigentlich nur seinen Rücken, denn immer, wenn er zu seinem Vater kam, sah er nur seinen Rücken, weil er am Laptop arbeitete. Das hat mich nachhaltig berührt und mir wurde deutlich vor Augen geführt, dass die Zeit mit unseren Kindern, aber auch mit unseren Eltern, endlich ist und wir diese Chance intensiv nutzen sollten.

Wie ihr seht, hat und hatte, Corona auch Seiten, aus der wir positive Dinge ziehen können, auch wenn wir alle vermutlich auf die Begegnung mit diesem Virus gern verzichtet hätten. Wenn wir aber die Einschränkungen mal mit den Dingen und Themen vergleichen, die z.B. viele der nach Deutschland Geflüchteten erlebt haben, relativieren sich diese Einschränkungen sehr schnell. Ein Paradebeispiel ist, dass die meisten von uns vermutlich noch nie richtigen Hunger verspürt haben, sondern wir in den letzten beiden Jahren vermutlich eher aufpassen mussten, nicht zu viel zu essen und zu trinken. Richtiges Leid sieht anders aus. Die Einordnung von Themen, die uns unglücklich machen, hilft mir ganz häufig, um zu erkennen, dass aktuell vielleicht ein paar Themen nicht optimal laufen, aber es im Großen und Ganzen nicht wert sind, sich von ihnen die Laune oder den Tag vermiesen zu lassen.

Mit diesen Gedanken können wir hoffentlich guten Mutes Corona weites gehend hinter uns lassen und uns gemeinsam auf eine gesunde, glückliche und hoffentlich bald wieder friedliche Zukunft freuen.

In diesem Zusammenhang habe ich noch eine kleine Bitte bzw. Hilfestellung: Verschenkt doch heute mal ein von Herzen kommendes Kompliment. Ihr werdet sehen, dass wirkt kleine Wunder.

Mir fällt das heute noch leichter als sonst, denn heute ist neben dem Weltglückstag auch noch mein Hochzeitstag für den ich meiner geliebten Frau aufrichtig danken möchte.

Bis bald

Euer Glückscoach Sven

www.glueckscoach-sven.de



Sven Bauer über Sven Bauer:

Glückscoach Sven Bauer
© www.glueckscoach-sven.de

49 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und Hund Wilma.

Gelernter Bankkaufmann, Dipl.-Kfm., Computerspieletester, 15 Jahre lang in selbstgegründeter Werbeagentur tätig, Golfbetriebswirt, DOSB Vereins- und Verbandsmanager.

Seit 2018 als Speaker mit Vorträgen zum Thema „Glück und glücklich sein“ tätig.

Hobbys: Alles rund um den Sport (Badminton, Wandern, Golf, Radfahren), neue Erfahrungen sammeln

Lebensmotto: Keine Zeit stimmt nie.


Direkt zur Homepage von Glückscoach Sven Bauer:
www.glueckscoach-sven.de
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