Zuhause muss nicht gleich Heimat sein


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© Alexas_Fotos/pixabay

“Home is where the heart is” - dieses Sprichwort haben wir wohl alle schon einmal gehört. Und wenn man mal genauer drüber nachdenkt ist da sehr viel wahres dran. Denn Heimat bedeutet nicht automatisch immer der Ort, an dem man gerade lebt und sein Zuhause hat. Nicht umsonst spricht man ja auch von seinen “Wurzeln” und meint damit den Ort, an dem man geboren oder aufgewachsen ist - und zu dem man immer eine besondere Verbindung haben wird.

Bei diesem Bild muss ich immer an eine Freundin von mir denken, die im spanischen Moraira geboren wurde und auch die ersten Jahre ihres Lebens dort verbracht hat - und die diesen Ort auch heute noch ihre Heimat nennt, obwohl sie schon lange nicht mehr dort wohnt. Seitdem ich sie mal zu einem gemeinsamen Aufenthalt in ihrer Geburtsstadt begleiten durfte, kann ich dieses Gefühl irgendwie sehr gut verstehen. Denn als wir abends in unserem gemeinsamen Ferienhaus in Moraira zusammensaßen und die Erlebnisse des Tages haben Revue passieren lassen, konnte ich immer besser verstehen, warum sie sich so fühlt.

Diese Erinnerung habe ich zum Anlass genommen, mich einmal näher damit zu beschäftigen, was der Begriff “Heimat” eigentlich genau bedeutet - oder wie ich ihn definiere. Das möchte ich euch am Beispiel des bereits erwähnten Trips mit meiner Freundin nach Moraira erläutern.



“Heimat” - was meinen wir damit eigentlich?

Als ich mich in meinem Freundeskreis umgehört habe, was anderen zum Begriff “Heimat” einfällt, habe ich durchaus unterschiedliche Antworten bekommen. Die einen verbanden damit ganz banal ihren aktuellen Wohnort, andere gaben an, es wäre der Ort, an dem sie sich Zuhause fühlen. Dann kam ich mit der bereits erwähnten Freundin ins Gespräch, die mir einen interessanten Blickwinkel auf das Thema eröffnete.

Denn ist Heimat nicht mehr ein Gefühl als eine geographische Beschreibung? Sind es nicht auch unsere Erinnerungen und Erlebnisse, die einen Ort zu unserer Heimat machen? Oder auch Menschen, der Klang eines ganz eigenen Dialekts, liebgewonnene Rituale und Bräuche… oder einfach das positive Gefühl, welches ein Ort schon alleine beim Gedanken daran weckt - so wie es Moraira bei meiner Freundin war. Meine Erlebnisse mit ihr haben wohl am meisten dazu beigetragen, dass sich meine Antwort auf die Frage “Was bedeutet Heimat?” verändert hat.



Wie ein Trip nach Moraira meinen Blick auf den Begriff Heimat geändert hat

Als mich meine Freundin damals gefragt hatte, ob ich sie auf einen Trip in ihre Heimat begleiten möchte, musste ich nicht lange überlegen - nicht zuletzt, weil mir ein kleiner Tapetenwechsel zu dieser Zeit sehr willkommen war.

Der organisatorische Teil war dabei schnell erledigt: denn sowohl unsere Flüge nach als auch unser Ferienhaus in Moraira konnten wir bequem online buchen. Also hieß es nur noch packen und los ging es dann auch schon.

Vom Flughafen in Alicante aus ging es mit dem Mietwagen weiter in Richtung Moraira. Nach etwa einstündiger Fahrt kamen wir dann auch schon an unserem Ziel an. Vor uns lag ein authentischer kleiner Fischerort, eingebettet in ein herrliches Panorama aus Meer, Pinienwäldern und Weinbergen. Das Strahlen meiner Augen wurde wohl nur noch von dem meiner Freundin übertroffen - schließlich hatte sie ihre Heimat schon seit vielen Jahren nicht mehr besucht und war dementsprechend aufgeregt.

An diesem Strahlen hat sich während unseres Aufenthalts auch nicht sehr viel geändert. Ob beim Bummeln durch die kleine Altstadt, bei einem Ausflug ins nahegelegene Alicante oder einfach nur beim Sonnen am Strand im Schatten der Burg von Moraira, dem Wahrzeichen des Ortes: meine sonst auch nicht gerade als Trübsal-blasender Mensch mit Spaß-Allergie bekannte Freundin blühte während unseres Aufenthalts in ihrer Heimat richtig auf.

Und was soll ich sagen? Vielleicht war es die Begeisterung meiner Freundin oder der tolle Aufenthalt, aber irgendwie hat sich auch bei mir ein Heimatgefühl entwickelt. Ist die Tatsache, dass man sich an einem Ort einfach wohl und geborgen fühlt etwa auch ein Grund diesen Ort - zumindest für einen begrenzten Zeitraum - als “Heimat” zu bezeichnen?

Eins ist jedenfalls sicher: wenn ihr nach einem tollen Reiseziel sucht, kann ich euch Moraira wärmstens empfehlen. Neben dem authentischen Charme des kleinen Fischerdörfchens hat mich vor allem die Tatsache überzeugt, dass Massentourismus hier kein Thema ist. Vielleicht macht ihr vor Ort ja ähnliche Erfahrungen wie ich und merkt abends auf der Terrasse eures Ferienhauses, dass Moraira auch für euch wie eine Art “Heimat auf Zeit” geworden ist.
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