Robusta und Arabica: Kaffeebohnen im Vergleich


Robusta und Arabica: Kaffeebohnen im Vergleich
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Allen, die gerne Kaffee trinken, werden die beiden Begriffe bereits geläufig sein. Die Rede ist von den beiden Kaffeesorten Robusta und Arabica. Worin unterscheiden sich die beiden? Wo werden sie angebaut? Und natürlich: welche von beiden schmeckt eigentlich besser? Diesen Fragen wollen wir hier einmal nachgehen und die Hintergründe erkunden und aufzeigen. Nicht nur für Kaffeeliebhaberinnen und -liebhaber.

Viele Kaffeehersteller werben mit 100% Arabica in ihren Mischungen. Eine Bezeichnung, die hohe Qualität versprechen soll. Und gleichsetzt, dass Robusta-Bohnen anscheinend weniger hochwertig sein sollen. Was ist an dieser Behauptung dran? Worauf sollte man beim Kaffeebohnen kaufen achten?

Schauen wir zunächst mal auf die Anteile am weltweiten Markt: Weltweit sind 60 bis 70 Prozent der Kaffees hauptsächlich aus Arabica Bohnen. Robusta hat demnach einen Anteil von ca. 30 bis 40 Prozent. Die Arabica Bohnen kommen vor allem aus den Ländern Brasilien, Kolumbien und Äthiopien. Die Anbauregionen für Robusta Bohnen befinden sich in Ländern wie Vietnam, Indonesien und Indien. Dabei wächst der Anteil von Robusta ständig weiter, weshalb sich ein genauerer Blick hier lohnt.

Die Namen an sich lassen natürlich schon einiges vermuten: Die Kaffeebohnen, aus denen Robusta hergestellt wird, sind sehr robust gegenüber Temperaturschwankungen und anderen Umwelteinflüssen. Sie wachsen sehr hoch und tragen in der Regel viele Früchte. Arabica hingegen ist ein bisschen empfindlicher und weniger robust. Die Pflanzen brauchen möglichst konstante Temperaturen, die Früchte reifen eher langsamer und sie vertragen eher wenig Sonnenlicht.

Kaffeebohnen, aus denen Robusta hergestellt wird
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Nun aber zu einem der der wichtigsten Faktoren der beiden Bohnen Arten – nämlich dem Geschmack oder besser gesagt dem Dolce Gusto. Wie wir jetzt wissen, sind die Bedingungen für den Anbau sehr unterschiedlich, genauso wie die Orte, an denen die Pflanzen am besten wachsen. So ist es wenig überraschend, dass die beiden auch in Sachen Geschmack nicht gerade eng beieinander liegen, was einen direkten Vergleich natürlich eher schwierig macht.

Versucht man es dennoch, so lässt sich sagen, dass die Aromen von Arabica Kaffee ein wenig vielfältiger und in mehreren Nuancen daher kommen. Er hat durchaus ein bisschen mehr Säure, insgesamt aber eine feinere, fruchtigere und insgesamt komplexere geschmacklich Note. Da er auch ein wenig süßer schmeckt, wäre er eher die dolce Variante. Der Geschmack von Robusta Bohnen ist eher ein bisschen schwerer, dunkler, bitterer, aber gleichzeitig auch schokoladiger und nussiger. Zusammen mit Zucker verschmilzt er zu einer etwas karamelligen Note im Mund. Genau deshalb haben Espressomischungen häufig einen Robusta-Anteil von etwa 50 Prozent.

Interessanter Zusatzfakt übrigens: Robusta Bohnen enthalten etwa doppelt so viel Koffein wie Arabica. Und auch in Sachen Crema kann die Robusta Bohne durchaus punkten: Sie ist in der Regel dichter und auch länger haltbar und liegt farblich im dunkelbraun gräulichen Bereich währen die Crema der Arabica Bohnen eher rötlich braun erscheint.

Wir sehen also: Ein genauerer Blick und ein differenzierter Vergleich kann sich bei den beiden Bohnensorten durchaus lohnen, denn immerhin spielen viele unterschiedliche Komponenten und Facetten mit. Kaffeeliebhaberinnen und -liebhaber sollten beim nächsten Mal ruhig mal zu einer Variante greifen – vielleicht macht das testen und ausprobieren zuhause ja Freude. Interessante Geschmackserlebnisse sind hier jedenfalls garantiert.
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