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Eine kosmische Reise durchs Sonnensystem, Teil 5


von Tina Peel

Mars macht mobil

Wenn die Venus lockt, fühlt sich Mars unwiderstehlich angezogen, er will sie erobern. Venus ist ohne Mars ja auch irgendwie unvollständig, wie Julia ohne Romeo oder die Schöne ohne das Biest. Man stelle sich die Blümchen vor ohne die Bienchen, unmöglich! Also steht als nächstes der Trip zum Mars auf dem Reiseplan. Der rote Planet ist im Sonnensystem sowieso der nächste, an dem wir vorbeifliegen würden, säßen wir tatsächlich in einer Rakete. Außerdem will und muss man verteidigen können, was man hat, seinen Körper, sein Leben und was einem sonst noch so alles gehört, was man liebt und gern behalten würde. Da kommt uns der alte Haudegen und stolze Krieger doch gerade recht. Dank ihm schaffen es Prinzen, sich durch schier undurchdringliche Dornenhecken zu kämpfen, um die Dornröschen dieser Welt wachzuküssen. Er ist halt der Mann fürs Grobe, wo Kraftakte nötig sind, da wird er gebraucht. Ohne ihn würde uns überhaupt jeglicher Antrieb fehlen, inklusive der unserer Fantasierakete. Dabei ist der Planet eigentlich ein Zwerg. Im inneren Kreis gibt es nur einen, der kleiner ist, der flinke Merkur. Doch Größe ist nicht alles, wie wir anhand Plutos noch sehen werden, und der rote Zwerg ist nichtsdestotrotz ein wahres Kraftpaket.

Eine kosmische Reise durchs Sonnensystem, Teil 5
© efes/pixabay


Man muss auch wissen, wohin die Energie gelenkt werden muss
© nate_dumlao/unsplash


Schwert UND Pflugschar

Mars, griechisch Ares, ist der Vater von Romulus und Remus, nach denen die Stadt Rom benannt ist. Er war das Idol der Römer, darum waren sie wahrscheinlich auch so kriegerisch und beherrschten Jahrhunderte lang die halbe Welt. Sie wussten, wie man die Welt aus den Angeln hebt, mit Muskelkraft und Angriffslust, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber auch mit vortrefflicher Strategie für Angriff UND Verteidigung, worin bereits der nächste Planet auf unserer Reise anklingt, Jupiter. Man muss auch wissen, wohin die Energie gelenkt werden muss, um sich behaupten und durchsetzen zu können, auch gegen kräftemäßig überlegene Gegner. Das beherrschten die Römer vortrefflich.

Mars, Planet der Krieger und Kämpfer, ist tatsächlich rot. Man kann es sogar mit dem bloßen Auge sehen. Rot steht für Energie, Vitalität und Aggression. Es ist die Farbe des Blutes, unseres Lebenssafts. Aber Mars kann nicht nur Krieger sein, denn wer bestellt das Land, während er im Krieg ist? Man kann nicht immer nur kämpfen, das geht mit der Zeit, wie die Erfahrung zeigt, auf Kosten der materiellen Existenz. Also muss er das Schwert immer wieder beiseite legen und zum Pflug greifen, um seine Felder zu pflügen. Beides braucht Muskelkraft, und dafür ist Mars zuständig.

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Dafür ist Mars zuständig
© lobosnico/unsplash

Muskeln wollen aufgebaut und erhalten werden, und das geschieht durch Benutzung. Wer sich nicht bewegt, baut seine Muskeln ab, bis er irgendwann nicht mehr ohne Hilfe aufstehen und herumgehen kann. Also braucht es Bewegung, um sich bewegen zu können, drum gibt es für Mars weder Rast noch Ruhe, er ist immer aktiv. Und jede Handlung, für die er Energie aufwendet, bringt ihm neue Energie ein. Bewegung ist Leben, Stillstand der Tod. Solange wir leben und am Leben bleiben wollen – ja auch, um es wirklich genießen zu können, wozu Mobilität grundlegend wichtig ist –, müssen wir uns bewegen, im übertragenen wie im physischen Sinn. Deshalb ist Mars auch der Sportler. Und so ein Wettkampf, bei dem die Kräfte gemessen werden können, spornt ihn an.



Marsmission und andere Motivationen

Über Planet Mars, den einige gern besiedeln würden, obwohl alles, was es zum Leben braucht mitgebracht werden müsste – auch die Atemluft, was eine logistische Herausforderung bedeutet – kursieren viele Gerüchte. Es soll dort Pyramiden, Städte und gar ein riesiges Steingesicht geben. Letzteres wurde bereits widerlegt, da man auf den neusten Aufnahmen mit besserer Auflösung angeblich erkennen konnte, dass es sich um eine natürliche Steinformation handelt. Anhänger der Präastronautik überzeugt das natürlich nicht, ihr Forscherdrang ist ungebrochen. Mars in uns will diesen Planeten so oder so erobern. Er erforscht die geheimsten Winkel fremder Welten genau so gern wie die Erde. Hauptsache, es handelt sich um Gebiete, die vor ihm noch kein MENSCH betreten hat. Das aktiviert und motiviert seinen Forscherdrang. Gut, dass es in den unendlichen Weiten des Weltraums, wie auch der Ozeane, immer noch etwas gibt, was er entdecken und erforschen könnte.

Beim Thema Energie ist die Motivation entscheidend. Finden wir morgens keinen Grund, aus dem Bett zu steigen, finden wir auch nicht die Kraft dazu. So einfach ist das. Das ist das Problem, wenn wir in den Ruhestand treten. Taucht nicht rechtzeitig eine neue Motivation auf, ein neues Gebiet, das zum Erobern reizt, hat das einen physischen Kräftezerfall zur Folge. Dabei gäbe es immer etwas, was motiviert. Motivation liegt nicht allein in der Arbeit, die uns das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, und mit der wir unser tägliches Brot verdienen, ja verdienen müssen. Auch das kann ein Motiv sein, aktiv zu bleiben. Es gibt unendlich vieles, was uns bewegen kann, sofern wir uns bewegen lassen, und das sollten wir, um beweglich zu sein und zu immer neuer Energie zu kommen.

Beim Thema Energie ist die Motivation entscheidend
© Free-Photos/pixabay


Mars erobert die Welt, in der er lebt, nicht, um sie zu besitzen, sondern um Energie daraus zu gewinnen. Das kann natürlich auch Erdöl sein, Benzin für all die Vehikel, die seine Mobilität erhalten. Das gewünschte Vorwärtskommen bezieht sich sowohl auf die Fortbewegung als auch aufs symbolische Weiterkommen im Leben. Das Leben selbst ist in ständiger Bewegung, es steht niemals still. Sogar der Zustand der Stagnation bewegt sich, in umgekehrter Richtung, die Mobilität schwindet zusehends. Wenn das kein Grund ist, aktiv zu werden?!


Tina Peel: Auf zu den Sternen!: Eine astrologische Planetenreise
Tina Peel (Autor)
Auf zu den Sternen!
Eine astrologische Planetenreise



Mars im Horoskop

Mars will etwas tun, ganz klar, schließlich gehört er zum wilden Widder. Wo er im Horoskop steht, ist Bewegung angesagt oder sollte es zumindest sein. Er will, dass wir uns aktiv mit den Themen des Zeichens befassen. Steht Mars beispielsweise im Krebs, soll sich der Horoskopeigner mit seinen Gefühlen befassen, denn dort findet er Inspiration und Motivation. Er kann rückwärts schauen, um vorwärts zu kommen, sich an vergangenem Tun und Lassen orientieren und an dem, was er fühlt. Fühlt es sich richtig an, legt er los. Im Löwen motiviert ihn, was ihm am Herzen liegt, die Lust am Formen und Gestalten ... In der Jungfrau ist es vielleicht mehr Effizienz im Alltag, um auch mal wieder Pause machen zu können und insgesamt mehr Leichtigkeit hineinzubringen …

Kurz gesagt markiert die Marsstellung also, was uns motiviert und in Bewegung bringt, jedoch ebenso, wie und was uns allenfalls blockiert. Die alt bekannten Dornenhecken, hinter denen wir unseren Dornröschenschlaf halten. Mars zeigt, ob wir eher spontan handeln und ohne lange zu überlegen, wenn es darum geht, etwas in Angriff zu nehmen. Oder haben wir eine etwas längere Leitung und brauchen etwas mehr Zeit? Trauen wir uns was oder nicht? Ja, Mars macht mobil, jeden auf seine ganz persönliche Weise. Wurscht, Hauptsache aktiv sein und bleiben. Und obwohl es manchmal besser sein kann, irgendetwas zu tun, um eine Phase des Stillstands zu beenden und wieder in Bewegung zu kommen, geht es doch schlussendlich auch darum, tatsächlich etwas zu bewegen im Leben. Es sollte sinnvoll sein, was wir tun, dann liefert es am meisten Energie, auf allen Ebenen. Und das ist doch, was Mars bezweckt.

Damit Willenskraft UND Weisheit wachsen können, reisen wir als nächstes zu Jupiter, dem äußerst sinnvollen Weltraumriesenstaubsauger unseres Sonnensystems. Auch er ist für uns lebenswichtig, wie könnte es auch anders sein.

©tina peel


Tina Peel über Tina Peel 

Tina Peel Horoskope
© www.astro-lebensberatung.ch
Offiziell seit 1989 (inoffiziell um einiges länger) inspiriere ich Leute beruflich auf ihrem Entwicklungsweg in Form von Kursen, Beratungen, Büchern und Artikeln, sei es astrologisch, spirituell, philosophisch oder was auch immer nötig ist, um sie zu mehr Lebensfreude und Freiheit, zur persönlichen Entfaltung, oder auch nur einen Schritt näher zu sich selbst zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das Licht manchmal aus den Augen verliert, nicht selten auch das eigene unter den Scheffel stellt und es ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe braucht, um es im Dunkeln wiederzufinden. Würden wir es nicht ab und zu aus den Augen verlieren, gäbe es auch keine Entwicklung. Wir hätten keinen Grund, uns auf die Suche nach Lösungen, Auflösung von Leid und Schmerz zu machen.

Da uns Krisen und Probleme glücklicherweise nie ausgehen, finden wir es immer wieder und jedes Mal strahlt es noch ein wenig heller. Je mehr Einblick wir ins Leben erhalten, je bewusster wir werden, umso weniger be- und verurteilen wir, was wir erleben und umso beglückender empfinden wir unser Dasein!

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder, zum zweiten Mal und mit Vergnügen verheiratet und trotz, oder gerade wegen, der alltäglichen Turbulenzen ständig unterwegs zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, Ansichten und Aussichten, was nicht nur mein persönliches Leben bereichert, sondern auch in meine Arbeit als Autorin, Ratgeber-Kolumnistin, Lebensberaterin und Astrologin einfließt.

Mehr von und über Tina Peel finden Sie unter: www.astro-lebensberatung.ch

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