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Welche Atemschutzmaske ist die richtige für mich?


 
FFP-Maske, Mund-Nasen-Schutz oder selbstgenähte Behelfsmaske? Bei Lebe-Liebe-Lache erklären wir heute die Unterschiede und zeigen, wie Sie einen Mundschutz richtig anlegen.

Wie effektiv sind DIY-Modelle im Vergleich zu medizinischen Masken? Und worin bestehen eigentlich die Unterschiede zwischen den heißbegehrten FFP-Masken und den Gesichtsmasken, die in Asien schon lange im öffentlichen Raum getragen werden? Wir erklären, welche Maske auf welche Weise schützt.


Welche Atemschutzmaske ist die richtige für mich?
© Engin_Akyurt/pixabay

Das Wichtigste auf den Punkt gebracht:

  • Die Gefahr einer Tröpfcheninfektion, beispielsweise mit Coronaviren, lässt sich mit einer Atemschutzmaske senken.
  • Effektiven Eigenschutz bieten nur filtrierende Halbmasken der Schutzklassen FFP2 und FFP3.
  • Selbstgenähte Mundschutze haben keine nachgewiesene Schutzwirkung, können aber bei Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln zusätzlich verwendet werden.

Wir alle wissen: Husten, Niesen, Singen, Sprechen – all das kann dazu führen, dass sich eine Infektionskrankheit von einem Menschen auf den anderen überträgt. Denn bestimmte Krankheitserreger gelangen mit den Tröpfchen, die ein infizierter Mensch beispielsweise durch feuchten Gesang ausstößt, in die Luft - und können von einem anderen Menschen eingeatmet werden, oder unbemerkt seine Schleimhäute erreichen. Es kommt zudem auch vor, dass sich die Tröpfchen auf Oberflächen absetzen und sich dadurch eine Person über eine Kontaktinfektion ansteckt.


Welche Maske ist die richtige bei Corona?

Bei dem neuartigen Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion der primäre Übertragungsweg. Atemschutzmasken, Mund-Nasen-Schutze und selbstgenähte Masken sollen hier die Infektionsgefahr mindern und sind derzeit stark nachgefragt. Wie effektiv der Schutz tatsächlich ist und wen die Maske schützt – den Träger oder sein Gegenüber –, hängt dabei ganz vom Modell ab. Grundsätzlich unterscheiden wir drei Arten von Masken: Filtrierende Atemschutzmasken, Mund-Nasen-Schutze und selbst hergestellte „Community Masks“.


Filtrierende Atemschutzmasken

Filtrierende Atemmasken filtern die Luft
© www.hygmask.com
Filtrierende Atemmasken filtern die Luft, die wir als Träger einatmen. Während zum Beispiel im Zivil- und Katastrophenschutz meist Vollmasken eingesetzt werden (Gasmasken, ABC-Schutzmasken), sind im Arbeitsschutz partikelfiltrierende Halbmasken weit verbreitet, sogenannte FFP-Masken. Die Abkürzung FFP steht dabei für den englischen Begriff „filtering face piece“. FFP-Masken schützen uns wirksam vor Staub, Rauch und vernebelten Aerosolen – also auch vor den Tröpfchen, über die Viren sich verbreiten.

FFP2 Atemschutz Masken von hygmask.com
© www.hygmask.com
Gut zu wissen:
FFP2 Atemschutz Masken von hygmask.com, die auch vom Robert Koch Institut empfohlen werden, gibt es schon zum kleinen Preis online zu bestellen. Im Vergleich zu anderen Masken ist das Modell von Hygmask mit 83 Cent wirklich sehr günstig. Für andere vergleichbare Masken zahlt man heute zwischen 5-15€.


Starter Set von Hygmask zu 24,90€

Starterset von Hygmask
© www.hygmask.com
Das praktische Starter Set von Hygmask besteht aus der Hygmask, einem Etui und 10 Stück FFP2 Filterpads. Hier besteht der Vorteil, dass ab dem Besitz der Maske nur noch die Filterpads nachgekauft werden müssen. Somit wird der Tagesbedarf an frischem Atemschutz leistbar. Austauschbare Filterpads schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörse. Zudem verkauft Hygmask auch FFP2 Masken für Kinder
 
Eine filtrierende Halbmaske besteht aus Vlies und elektrostatischem Material. Ein formbarer Nasenbügel sorgt dafür, dass die Maske eng anliegt. Befestigt wird sie mit Gummibändern.

FFP-Masken gibt es derzeit in drei unterschiedlichen Schutzklassen: FFP1, FFP2 und FFP3. Sie müssen eine entsprechende Prüfzertifizierung aufweisen. Entscheidend für die Einteilung in die Schutzklassen ist vor allen Dingen, wie viele der in der Luft vorhandenen Partikel die Maske herausfiltert und wie viel Atemluft trotz der Maske ein- und ausströmt.


Schutzklassen - filtern Partikel bis zu einer Größe von 0,6 Mikrometer
© Antonio_Cansino/pixabay

Schutzklassen - filtern Partikel bis zu einer Größe von 0,6 Mikrometer


  • FFP1 Masken: filtern mindestens 80% der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm - die Leckage darf maximal 25 Prozent betragen
  • FFP2 Masken: müssen mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm auffangen - die Leckage darf maximal 11 Prozent betragen
  • FFP3 Masken: filtern mindestens 99% der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm - die Leckage darf maximal 5 Prozent betragen

FFP-Masken müssen unbedingt sachgerecht angewendet werden, sonst ist der Schutz nicht gewährleistet.


Community Masks

Selbstgenähte Masken kommen in der Coronakrise immer häufiger zum Einsatz. Sie werden auch „Community Masks“ genannt, denn in der Gemeinschaft kommen sie vorrangig zum Einsatz, und sie werden eben auch von der „community“ hergestellt. Also von freundlichen Privatpersonen, die sie in aller Regel verschenken, oder gegen eine Spende abgeben. Angesichts des Mangels an professionellen FFP-Masken haben inzwischen aber auch kleine und große Textilhersteller ihre Produktion umgestellt und fertigen Textilmasken zum Beispiel für Arztpraxen und andere Einrichtungen.

Tipp: Eine umfangreiche Übersicht, welche kleinen und großen Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Stoffmasken bereits produzieren gibt es beim Textile Network.



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