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Kleine Gebrauchsanleitung für mehr Selbstbewusstsein


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von Stephanie Ernst

Immer wieder kommen Klienten in meine Praxis, die den Wunsch nach mehr Selbstbewußtsein äußern. Das finde ich spannend! Besonders Frauen - egal welchen Alters empfinden häufig, dass sie davon nicht genug haben.

Als erstes stelle ich mir und meinen Klienten die Frage. „Was genau bedeutet denn Selbstbewusstsein für dich?“ Es klingt nach einer so großen und gleichzeitig nicht greifbaren Sache, dieses wunderbare Selbstbewußtsein, was alle haben möchten. Deshalb macht es zunächst Sinn das Wort in seinen Einzelteilen zu betrachten: Selbst - bewusst - sein. Aha! Es geht also um unser SELBST und es geht darum uns dessen BEWUSST zu SEIN.

Kleine Gebrauchsanleitung für mehr Selbstbewusstsein
© Andrea Piacquadio/pexels.com


Das vereinfacht die Sache doch schon immens

Da kann man doch schon viel besser erkennen, worum es eigentlich geht. Erkennen ist immer der erste Schritt zur Veränderung. Also beginnt die innere Forschungsreise damit, dass wir gemeinsam herausfinden von welchen Werten das SELBST der Klientin getragen wird. Was ist ihr selbst wichtig, welche Lebensregeln mag sie befolgen und welche nicht (mehr)? Häufig stoßen wir dabei auf Prägungen, Ideen über uns selbst und das Leben, die in der Vergangenheit entstanden sind und heute wirklich ganz und gar nicht mehr aktuell sind! Und uns leider dennoch weiterhin ganz schön „klein machen“ können. Ein Klassiker in der Reihe von dysfunktionalen Glaubenssätzen ist: „Ich bin nicht gut genug“. Dieser Satz hat es wirklich in sich, denn er kann uns in vielen unterschiedlichen Lebenssituationen schwächen. In der Partnerschaft in Freundschaften, in der Elternrolle, im Berufsleben und in unendlich vielen anderen Bereichen.

Oft verhindert so ein Gedanke über uns selbst, dass wir uns in Gesprächen mit anderen für uns selbst stark machen, für unsere Ideen einstehen und manchmal verhindert er auch, dass wir überhaupt etwas Neues ausprobieren. Immer wieder sorgt so ein innerer (oft unbewusster) Glaubenssatz jedenfalls dafür dass wir uns schlecht fühlen. Es ist also dringend Zeit den alten Gedanken über uns selbst zu erkennen, zu aktualisieren und zu verbessern! „Was möchten Sie gern über sich denken?“ eine wichtige Frage über die wir zu selten nachdenken. Meine Klienten tun sich jedenfalls häufig schwer damit. Nur bevor wir das nicht wissen können wir ja gar nicht Selbst-bewusst-sein. Also traut Euch, es ist ein Wunschkonzert: „Ich bin richtig“, „Ich bin klug“, „Ich bin stark“. . . . alles ist erlaubt! Ist das nicht toll? Sobald wir uns die stärkenden Ideen über uns selbst bewusst gemacht haben, gilt es diese zu nähren. Die anklagenden inneren Stimmen sind meistens laut und brüllen, während die unterstützenden eher leise flüstern. Am besten beide Sätze (den alten und den neuen) einmal ausprobieren, laut aussprechen und dabei spüren, welche unterschiedlichen Emotionen und welche Körpergefühle dabei entstehen.


Emotionen sind die Erfüllungsgehilfen unserer Bedürfnisse

Ich möchte an dieser Stelle mit dem Mythos von positiven und negativen Emotionen aufräumen. Emotionen sind zunächst neutral. Jede einzelne Emotion hat eine individuelle Funktion für unser System. Die Emotion Angst zum Beispiel sorgt dafür, dass wir uns in Sicherheit bringen, wenn Gefahr im Verzug ist.

Wir alle kommen auf die Welt mit 4 neurobiologischen in uns angelegten Grundbedürfnissen: dem Bedürfnis nach Ordnung &Struktur, Inspiration & Leichtigkeit, Beziehung & Harmonie, Durchsetzung &Einfluss. Welches Bedürfnis ist verletzt durch den alten Glaubensatz und welches wird erfüllt mit dem neuen?

Emotionen sind die Erfüllungsgehilfen unserer Bedürfnisse
© Andrea Piacquadio/pexels.com

Ein Hinweis können die damit einhergehenden Emotionen sein: empfinde ich z.B. Trauer beim Aussprechen des alten Satzes? Oder eher Ärger? Und welche Emotion entsteht durch den neuen Satz? Stolz? Freude? Emotionen sind immer Hinweisschilder für unsere verletzten oder erfüllten Bedürfnisse. Sie sind niemals negativ oder schlecht. Auch wenn die Körperreaktion sich manchmal so anfühlt. Wenn wir das wissen, können wir unsere Emotionen als „Gebrauchsanleitung für uns selbst“ nutzen.

Wenn der neue Wunschsatz innerlich noch nicht 100% glaubwürdig ist, macht es Sinn unterstützt von einem Coach die alten inneren Programmierungen zu wandeln und emotionale Blockaden aufzulösen.


Eine Übung aus dem Emotionscoaching

Eine Übung aus dem Emotionscoaching, die in Zeiten des Wandels hin zu stärkerem Selbstbewusstsein unterstützt und stärkt ist die folgende:

Nimm Dir 15 Sekunden Zeit und begib dich gedanklich in eine Situation in der Du Dich entspannt und sicher gefühlt hast, atme tief und regelmäßig ein und aus und spüre in Deinem Körper nach wo die Entspannung sich als erstes zeigt. Diese Übung regelmäßig umgesetzt (am besten 3x täglich. Hey: es sind nur 3x 15 Sekunden!)) stärkt unser neurobiologisches Grundbedürfnis nach Sicherheit – im Gehirn bilden sich damit Ressourcennetzwerke. Und innere Sicherheit braucht es, um Altes loszulassen und Neues zu begrüßen. Dessen sollten wir uns selbst bewusst sein. 


Stephanie Ernst - Biografie

Stephanie Ernst - Biografie
© Stephanie Ernst
Ich bin Stephanie Ernst, Jahrgang 1967 und Mutter von einem Sohn und einer Tochter im jungen Erwachsenenalter. Über 10 Jahre im In-und Ausland war Werbung mein Berufsfeld. Diese Zeit hat mich gelehrt, dass es unendlich viele verschiedene und ungewöhnliche Wege zum Ziel geben kann.

Die Trennung vom Vater meiner Kinder hat mich nicht nur in meinen Grundfesten erschüttert, sondern auch mit Hilfe einer wunderbaren Therapeutin neue Wege einschlagen lassen - emotional, gedanklich und beruflich. Ich habe mich sehr schnell entschieden, diese Art der Hilfe werde ich an Menschen in ähnlichen Lebenskrisen weitergeben,

Seit über 10 Jahren bilde ich mich stetig in den Bereichen Coaching, Neuropsychologie, nonverbale Kommunikation und emotionale Intelligenz weiter. Ich bin zertifizierter Heilpraktiker für Psychotherapie, Mentalcoach für lösungsorientierte Kurzzeitberatung und Emotionscoach. Ausserdem Lehrtrainer für den integrativen Coachingansatz emTrace®. Seit 2013 arbeite ich in meiner eigenen Praxis in Hamburg Eppendorf. Im Rahmen der humanistischen Verfahren mit Methoden aus der systemischen Beratungsphilosophie und der Emotionsforschung ist das Entdecken von Lösungen und Entwicklungsmöglichkeiten mein größter Freudenbringer.

Vor 5 Jahren habe ich gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin Christina Linke die Brainboxx GbR gegründet. In der Brainboxx Academy in Hamburg bilden wir u.a. Emotionscoaches mit dem Ansatz emTrace® aus.

  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • NLP Trainer
  • Systemische Therapeutin
  • emTrace® Coach & Lehrtrainerin
  • MeSource® Fascilitator & Lehrtrainerin
  • Mimikresonanz® Trainerin

Direkt zur Homepage von Stephanie Ernst: www.stephanie-ernst.com


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