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Corona einmal anders: 5 Dinge, die wir auch positiv sehen können


Kein Zweifel: Jetzt geht corona-technisch richtig die Post ab! Schulen, Kitas und Unis werden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, ganze Landstriche zur Sperrzone erklärt. Darüber hinaus herrscht Angst und Unsicherheit. Wie kann es da sein, dass wir einen Artikel über die positiven Seiten des Virus schreiben? Sind wir denn ganz übergeschnappt?

Natürlich ist es uns bei LEBE-LIEBE-LACHE deutlich bewusst, dass wir uns gerade in einem Ausnahmezustand befinden. So richtig angenehm ist das alles nicht. Und ja, es ist auch tragisch! Denn das Corona-Virus hat bereits viele Menschenleben gefordert und ihnen sowie allen Angehörigen gehört unser aufrichtiges Mitgefühl.

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Corona einmal anders: 5 Dinge, die wir auch positiv sehen können
© Juan Pablo Serrano Arenas/pexels.com

Dennoch möchten wir heute einen weiteren neuen Blickwinkel auf die Coronakrise setzen. Allerdings nicht etwa, um die Ernsthaftigkeit der Lage in Frage zu stellen, sondern um weitere, zusätzliche Aspekte und Perspektiven im Sinne einer positiven Bewältigung der Krise anzubieten.



1. Selbstfürsorge und Rücksichtnahme

So gründlich wie in diesen Tagen haben wir uns wohl noch nie die Hände gewaschen, oder? Vielleicht achtet auch ihr mittlerweile viel besser auf euren Körper, auf euer Immunsystem als sonst? Ernährt euch gesünder, stärkt euch im Sonnenschein an der frischen Luft (auf wenig begangenen Wegen)? Corona lernt uns aktive Selbstliebe, und Selbstverantwortung. Wir lernen jetzt, unsere Gesundheit zu unterstützen, und achtsam mit unserem Körper umzugehen. Vielleicht auch Grenzen zu ziehen und bewusst Dinge nicht zu tun, die uns oder unseren Mitmenschen schaden könnten. Das ist gelebte Selbst- und Nächstenliebe – und es ist schön, dass wir das deutlich zeigen!


2. Über unsere Ängste hinauswachsen

Corona bietet uns derzeit die perfekte Bühne, um verschiedene unserer Ängste zu durchleben. Was löst Corona in uns aus? Ist es die Angst vor dem Tod? Die Angst vor dem Verhungern? Vor Unfreiheit? Vor Machtlosigkeit? All das sind sehr reale Ängste, real im Sinne davon, dass sie in uns existieren. Oft lange unbemerkt, bis eben etwas kommt das sie triggert. Corona lehrt uns zudem, unsere eigene Sterblichkeit anzuschauen, und somit auch unsere Beziehung zur Welt und Natur auf neu zu gestalten. Mit mehr Demut, mehr Vertrauen und mehr Hingabe.

Gerade wachen wir auf aus unserer Pseudo-Sicherheit, die häufig auf Äußerlichkeiten beruht. Was wir jetzt lernen können ist, innere Stabilität zu bekommen. Sicherheit und Geborgenheit, zum Beispiel durch Meditation, in uns selbst zu finden. Wir lernen über unsere Ängste hinauswachsen und uns der Kraft in unserem Innersten zuwenden. Verkrampfen wir, oder halten wir unsere Herzen offen? Corona ist praktisch die Meisterprüfung für deine persönliche Resilienz!


Resilienz Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft, Was uns stark macht gegen Stress, Depressionen und Burn-out
Christina Berndt (Autor)
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3. Auf das Wesentliche besinnen

Wow, innerhalb weniger Tage haben wir das öffentliche Leben stark reduziert und um einige Gänge runtergefahren. Wir steigen aus, aus der Hektik des Alltags, aus dem Hamsterrad, aus dem ewigen Streben nach noch mehr. Viele Tätigkeiten sind auf einmal obsolet geworden, oder erscheinen schlichtweg unwichtig. Wir haben die Gesundheit und das Leben zu erster Priorität erklärt, selbst die Wirtschaft ist jetzt nachrangig. Wir erfahren Entschleunigung und haben jetzt Zeit darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Keine unnötigen Ablenkungen mehr.

Was alles geht, wenn man nur will
© Matt Hardy/pexels.com


4. Mutter Erde atmet durch

Die Anti-Corona Maßnahmen und die damit verbundenen Verhaltensänderungen der Menschen haben in kurzer Zeit mehr positive ökologische Effekte erzielt, als es die gesamte Klimaschutzbewegung der letzten Jahrzehnte vermochte. Unglaublich, oder? Weniger Reisen, weniger Flüge bedeuten eben auch weniger CO2-Emissionen. Weniger Industrie und weniger Wirtschaftsleistung bedeuten eben auch weniger Feinstaubbelastung. Die Bilder der NASA sprechen dabei für sich. Saubere Luft dank Corona – klingt schräg, ist aber so!

In China wurden mittlerweile strenge Verbote gegen den Handel mit Wildtieren erlassen - ein großer Schritt in die richtige Richtung!


5. Was alles geht, wenn man nur will

Für uns hat Corona bewiesen: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Plötzlich sind Maßnahmen zur Eindämmung potenzieller Gefahren ganz easy, und gehen richtig schnell. Heute tagt der Krisenstab, morgen sind schon die Lösungen auf dem Teller. Glückwunsch! Und die Menschen spielen auch richtig gut mit. Da fragt man sich fast, was hat Corona, was der Klimawandel nicht hat? Wir wissen jetzt, dass die Gesellschaft zusammen für ein Ziel einstehen und entsprechende Maßnahmen auch umsetzen kann. Wir wissen jetzt, dass es völlig ok ist, wenn die Wirtschaft einmal nicht an erster Stelle steht. Das alles ist eine überaus wichtige gesellschaftliche Erfahrung!


Zusammengefasst: Corona kann uns Schrecken und Chance zugleich sein. Während wir alles dafür tun, um eine großflächige Verbreitung und Leid einzugrenzen, öffnet sich gleichzeitig ein einmaliges Fenster an Möglichkeiten, das wir nicht nur im Sinne der Prävention, sondern auch im Sinne eines tiefgreifenden, gesellschaftlichen Wandels nutzen können und sollten.

Wir stehen jetzt an dem Punkt, wo wir eine entscheidende Wahl treffen müssen:

Kehren wir zurück zur alten gewohnten Welt, in der globalisierte Systeme unsere Gesundheit und unsere Lebensgrundlagen ruinieren, oder entscheiden wir uns für neue Wirtschaftssysteme und Lebensmuster, die wir zwar noch wenig kennen, in denen aber die fundamentalen Rahmenbedingungen für die Regeneration globaler Ökosysteme und für ein gutes Leben für alle liegen?

Lasst uns alle mutig vorwärtsgehen!
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