Treppen – von klassisch bis modern


Eine moderne Treppe ist mehr als nur der leichte Aufstieg ins nächste Geschoss, vielmehr wird sie oft Zentrum und Blickfang des Hauses. Ihre neue Holztreppe wird vom Schreiner und Tischler in Handarbeit passgenau gefertigt – auf Wunsch mit geradem Treppengeländer, Bögen oder auch Schwüngen. Je nach baulichen Vorgaben, Geschmack und Budget kann man der mithilfe eines Profis Treppen online bestellen.

Ihre neue Holztreppe oder elektrische Dachbodentreppe wirkt zunehmend als wichtiges Gestaltungselement im Haus und bildet einen außergewöhnlichen Blickfang.

Es sind meist nur wenige Treppenelemente, die Sie von einem Geschoss ins nächste bringen. Damit Sie ihren Treppenbauer schon bei der Planung verstehen, kommen hier alle Namen im Überblick: Die erste Stufe nennt sich häufig Antrittsstufe, die letzte Austrittstufe. Dazwischen liegen die klassischen Trittstufen. Die senkrechten Elemente darunter sind die Setzstufen, sie schließen die Treppe nach unten ab. Nicht zu vergessen ist auch das Geländer zur Seite als Absturzsicherung, die bei uns in Deutschland eine Mindesthöhe von 90 cm haben muss. Hier ist häufig auch der Handlauf integriert, der beim Benutzen den nötigen Halt gibt. Und noch kurz zum Fachwort Wendeln – es bedeutet nichts anderes, als dass die Treppe eine Kurve macht.


Den Bauplan der Holztreppe richtig verstehen
© nathalie_spehner/unsplash
Den Bauplan der Holztreppe richtig verstehen


Eine Holztreppe besteht aus mehreren Stufen und einem Gerüst, das sie trägt. Treppenstufen gibt es als rechteckige Blöcke, dreieckige Keile, flache Platten sowie als Winkel. Profis bezeichnen den waagerechten Teil einer Treppenstufe häufig auch als Auftritt oder Trittstufe. Durch „offene“ Treppen kann man nicht nur durchschauen, sie werden zudem ohne senkrechte Setzstufe gebaut.

Treppenwangen in Form von Brettern oder Kanthölzern begrenzen den seitlichen Treppenlauf, die Stufen stecken dabei in eingefrästen Nuten. Treppenholme stützen Stufen zu zweit von unten, es gibt auch deutlich kühnere Konstruktionen mit lediglich einem Holm. Die Tritte werden dabei aufgelegt und verschraubt. Bei einer Wendeltreppe ruhen die Stufen auf der mittigen Treppenspindel und der umlaufenden Wange.

In Bauplänen kennzeichnen Punkt, Kreis oder doppelter Strich die Vorderkante der unteren Antritts-Stufe, ein Pfeil die Vorderkante der oberen Austrittsstufe – er zeigt zugleich, in welcher Richtung die Treppe ansteigt. Die meisten Landesbauordnungen lassen Holztreppen nur in Gebäuden bis zu zwei Vollgeschossen zu. Ausschlaggebend ist die Feuerwiderstandsfähigkeit, die sich nur bedingt durch größere Querschnitte der Bauteile oder Bekleidungen erhöhen lässt.
 

Individuell gestaltete Holztreppen
© lizakirii/unsplash
Individuell gestaltete Holztreppen


Viele Bauherren integrieren die Holztreppe zunehmend als wichtiges Stil- und Gestaltungselement in ihren Wohnbereich und wünschen sich somit einen außergewöhnlichen Blickfang, der gut zur Einrichtung passt.

Holztreppen sehen nicht nur edel aus, sondern verleihen dem Raum zudem Wärme und sind angenehm zu begehen. Kreative Schreiner und Tischler liefern exakte Maßarbeit und lassen sich individuelle Schmuckelemente einfallen, spielen mit aktuellen Farbnuancen und Maserungen, oder geben der Treppe durch eine Lasur oder deckendem Anstrich einen besonderen Pfiff.


Robustere Holzarten

Experten empfehlen für den Holztreppenbau heimische, biegefeste Nadelhölzer, wie Douglasie, Fichte oder Lärche oder Laubhölzer wie Ahorn oder Nussbaum. Viele Bauherren lassen tragende Treppenteile aus massivem Holz fertigen und wählen für die seitlichen Wangen häufig günstiges Nadelholz, für Trittstufen und Handläufe dagegen robuste Arten wie Ahorn, oder harte Tropenhölzer.

Gut zu wissen: Holztreppen aus Massivholz können später abgeschliffen und neu lackiert werden. Dann sehen sie wieder aus wie neu.


Pflege von Holztreppen

Holztreppen braucht man eigentlich nur regelmäßig zu saugen und gelegentlich feucht zu wischen. Nach jahrelangem Treppauf, Treppab können sich allerdings Kratzer zeigen. Sie lassen sich gut abschleifen und auch neu versiegeln. Ausgetretene Treppenstufen aus Holz renoviert der Schreiner fachmännisch, gegebenenfalls bietet sich das sogenannte Aufdoppeln der Treppenstufen an.



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