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Regional Lebensmittel einkaufen


Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert. Wir fahren beispielsweise lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit als mit dem Auto, um unseren CO²-Ausstoß zu reduzieren. Regionales Einkaufen allerdings wird hierbei in seiner Bedeutung für einen nachhaltigeren Lebensstil oft unterschätzt. Warum und wie wir regionalen Konsum einfach in unseren Alltag integrieren können:

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Regional Lebensmittel einkaufen
© Sharaf Maksumov/Shutterstock

Nachhaltiger Leben, doch wie?

Viele Konsumenten achten beim Lebensmitteleinkauf heutzutage besonders auf die Verpackung von Produkten, um Plastikmüll möglichst zu vermeiden. Diese und weitere Strategien, wie der Zero-Waste-Trend, helfen uns, ressourcenschonend und bewusst mit Lebensmitteln umzugehen.

Aber trotzdem greifen wir bei Angeboten wie diesen gerne zu:

  • Apfel aus Neuseeland
  • Paprika aus Marokko
  • Mango aus Brasilien
  • Kaffee aus Kolumbien

Wir sind es gewohnt, jede Sorte Obst und Gemüse und jedes andere Produkt zu jeder Jahreszeit im Supermarkt zu finden. Doch klar, in Deutschland wächst im Winter eigentlich keine Paprika und Kaffee sowieso nicht. Deshalb müssen viele Produkte einen langen Weg auf sich nehmen, bis sie bei uns im Einkaufskorb landen. Dadurch entstehen viele Treibhausgase, ein hoher Wasserverbrauch und das alles geschieht unter dem Einsatz vieler Pestizide.


Was bedeutet regional Einkaufen?

Wer regional einkauft, vermeidet all die negativen Erscheinungen, die eine Paprika aus Marokko mit sich bringt. Im Prinzip geht es als Konsument um den Erwerb von Waren, die in der eigenen Region produziert wurden. Das Problem: Es gibt keine eindeutige Definition, was genau „Regional“ bedeutet. Deshalb sollten wir uns im ersten Schritt überlegen, wie wir persönlich regional definieren, zum Beispiel alles im Umkreis von 50 Kilometern.


Was bedeutet regional Einkaufen?
© Swellphotography/Shutterstock


Die Vor- und Nachteile von regionalem Einkaufen

Alles hat seine Vor- und Nachteile und so auch regionaler Konsum.

Nachteile:

  • Zeit:
    Der Entschluss zu regionalem Einkaufen kostet am Anfang vor allem eins und das ist Zeit. Zuerst müssen wir uns über das Thema auseinandersetzen und lernen, bei jedem Einkauf ganz genau hinzuschauen.
  • Kosten:
    Bei regionalen Produkten müssen wir oft etwas tiefer in die Tasche greifen. Das liegt zum einen daran, dass sie nicht in Massenproduktion hergestellt werden. Zum anderen achten regionale Hersteller oft auf eine ökologische Produktionsweise.

Vorteile:

  • Qualität:
    Aufgrund eines starken Wettbewerbs müssen regionale Hersteller hohe Qualitätsstandards erfüllen, um sich gegenüber ihrer Konkurrenz behaupten zu können. Und das ist wiederum sehr gut für uns Verbraucher.
  • Umweltfreundlich:
    Da in Deutschland seltener extreme Wetterbedingungen herrschen, muss beispielsweise für den Anbau von Obst und Gemüse weniger Wasser und Energie verbraucht werden. Was natürlich besser für unsere Umwelt ist.
  • Transport:
    Regionale Lebensmittel müssen nicht erst Ozeane überqueren, um bei uns auf dem Teller zu landen. Dadurch erzeugt zum Beispiel ein regionaler, deutscher Apfel erheblich weniger CO², bis er bei uns zu Hause ist, als ein Apfel, der erstmal von Neuseeland hierherkommen muss.
  • Gesund:
    Dass regionale Produkte automatisch gesünder sind als andere vergleichbare Produkte, stimmt natürlich nicht. Allerdings verwenden regionale Hersteller in der Regel weniger schädliche Chemikalien. Obst und Gemüse aus der Region enthalten außerdem mehr Nährstoffe. Diese gehen auf langen Transportwegen nämlich Stück für Stück verloren.
  • Geschmack:
    Warum viele gute Restaurants auf Regionales setzen? Heimische Lebensmittel können in ihrer natürlichen Umgebung wachsen und gedeihen, wie sie es eigentlich auch sollten. Obendrein werden sie nicht Wochen zu früh geerntet, um dann auf ihrer Weltreise reif zu werden, wie das beispielsweise bei Bananen der Fall ist. Genauso entwickeln regionale Produkte ein einzigartiges Aroma, das sich die Gastronomie gerne zunutze macht.

Tipps: Regional Einkaufen im Alltag

Wer jetzt absolut überzeugt von regionalen Produkten ist, muss diese nun im Alltag nur noch finden. Zum Glück gibt es da einfache Möglichkeiten:

  • Auf den Wochenmarkt gehen
  • Beim Bauernhof direkt nachfragen
  • Bio-Produkte bevorzugen
  • Auf Siegel achten: Da Bezeichnungen wie „regional“ und „heimisch“ leider nicht geschützt sind und Hersteller sie überall drauf schreiben können, sollten wir auf echte Siegel achten, zum Beispiel das Regionalfenster.
  • Deutsche Lebensmittel kaufen: Auch wenn gekaufte Produkte „nur“ aus Deutschland kommen und nicht aus der direkten Umgebung, ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung. Lebensmittel wie Avocado oder Kaffee dagegen können in unserem Breitengrad gar nicht wachsen und deshalb sollten wir lernen, sie bewusster und vielleicht auch reduziert zu konsumieren.

Fazit: Genau hinschauen lohnt sich

Wir sehen, regional Einkaufen ist eigentlich gar nicht so schwer, wie es zuerst mal klingen mag. Zunächst einmal umfassend informieren um später beim Einkauf ganz genau hinzuschauen. Denn wo regional draufsteht, muss es nicht zwingend auch drin sein. Wenn wir drauf achten, steht einem nachhaltigen, gesunden und bewussten Konsum nichts mehr im Wege.


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