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Zurück ins Leben: Nach Suchterkrankung und Depressionen die Lebensfreude wiederfinden



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© sciencefreak/pixabay
Suchterkrankungen und Depressionen können das Leben eines Menschen komplett auf den Kopf stellen. Die körperliche und seelische Gesundheit leidet ebenso wie soziale Kontakte. Oft hilft Betroffenen nur eine Therapie, um den Weg aus der Erkrankung zu finden. Doch auch nach einer erfolgreichen Therapie ist oft noch ein langer Weg zu gehen, bis Lebensfreude und Hoffnung auf die Zukunft sich ihren Platz zurückerobert haben.


Sucherkrankungen und Depressionen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Millionen von Menschen leiden allein in Deutschland an einer Suchterkrankung oder einer Form der Depression, mit der sie aus eigener Kraft nicht mehr fertig werden können.

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Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums auf der Basis repräsentativer Studien aus dem Jahr 2018 „rauchen 12 Millionen Menschen, 1,6 Millionen Menschen sind alkoholabhängig und Schätzungen legen nahe, dass 2,3 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig sind. Rund 600.000 Menschen weisen einen problematischen Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen auf und gut 500.000 Menschen zeigen ein problematisches oder sogar pathologisches Glücksspielverhalten. Auch eine exzessive Internetnutzung kann zu abhängigem Verhalten führen: Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland etwa 560.000 Menschen onlineabhängig sind.“

(Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de)

Auch Depressionen sind weltweit sehr verbreitet und als eine der häufigsten psychischen Erkrankungen medizinisch anerkannt. Die WHO geht davon aus, dass die Zahl der an Depressionen Erkrankten in den nächsten Jahren zunehmen wird:

„Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.“

(Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de)

Die Ausprägungen einer Sucht oder einer Depression sind vielfältig. Nicht selten gehen beide Krankheitsbilder Hand in Hand, weil beispielsweise eine Depression den Weg in die Sucht erleichtern kann oder eine Suchterkrankung eine Depression nach sich zieht.

Lange Jahre mussten Betroffene darum kämpfen, dass ihr körperliches und seelisches Leiden medizinisch als ernsthafte Erkrankung anerkannt wird. Heute gibt es glücklicherweise zahlreiche Hilfsangebote und Therapieansätze, die Menschen, die an einer Suchterkrankung oder an einer Depression leiden, dabei helfen können, die Krankheit zu überwinden und sich ihr gesundes und glückliches Leben zurückzuerobern.



Nach der Therapie: Der lange Weg zurück in ein glückliches Leben

Eine Therapie ist für Menschen, die an einer Suchterkrankung oder einer Depression oder gar an einer Kombination aus beiden Krankheitsbildern leiden, meist der einzige Ausweg aus einem fremdbestimmten und selbstzerstörerischen Leben. Nicht selten müssen körperliche und seelische Abhängigkeit und Depression gemeinsam behandelt werden, um Ursache und Symptome in den Griff zu bekommen.

Die unterschiedlichen Therapieansätze beinhalten meist eine stationäre Behandlung, die je nach Ausprägung der Erkrankung mit oder ohne medikamentöse Unterstützung erfolgen kann. Schwieriger und zugleich wesentlicher ist der Weg im Anschluss an die stationäre Behandlung. Dann „verlagert sich der Schwerpunkt nämlich zunehmend auf die Rückfallprävention, so dass die Rehabilitanden stabilisiert in einen Alltag ohne entsprechende Symptomatik zurückkehren“ (www.mywaybettyford.com).

Die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben ist für Betroffene nicht einfach, denn meist ist es nicht möglich, nahtlos an das vorherige Leben anzuknüpfen. Zu tief ist der Einschnitt, den eine Suchterkrankung oder eine Depression hinterlässt. Trotzdem ist es möglich, nach einer erfolgreichen Therapie wieder in ein selbstbestimmtes Leben voller Lebensfreude und Hoffnung auf die Zukunft zurückzufinden.

Wichtig ist an diesem Punkt des Weges, dass Betroffene akzeptieren, dass es in ihrem Leben einen prägenden Einschnitt gegeben hat, der ihrem Leben möglicherweise eine neue Richtung gibt. Eine Suchterkrankung oder eine Depression wird von Medizinern oft als eine Art Notsignal des Körpers definiert, der dadurch zu verstehen gibt, dass etwas gravierend ins Ungleichgewicht geraten ist und dass die Betroffenen so nicht weitermachen können. Nach einer erfolgreichen Therapie können sich deshalb neue Perspektiven eröffnen.



Wer war ich, wer bin ich und wer möchte ich sein?

Eine schwerwiegende Erkrankung wie eine Sucht oder eine Depression hat Ursachen, die im Rahmen einer Therapie aufgearbeitet werden. Die häufigste Ursache ist ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn, das durch ein körperliches oder seelisches Trauma ausgelöst wurde. Menschen, die einer Sucht verfallen oder an einer Depression erkranken, sind häufig unglücklich oder unzufrieden in ihrem Leben, fühlen sich überfordert, unter Druck gesetzt, unverstanden oder in Zwängen gefangen, die sie nicht glücklich machen.

Eine professionelle Therapie befasst sich immer auch mit den Lebensumständen betroffener Personen und versucht, gemeinsam mit den Patienten zu ergründen, wo sie sich selbst im Leben sehen und ob sie sich möglicherweise für sich selbst etwas ganz Anderes wünschen. Zentrale Fragen sind:


Eine Neuordnung der Lebensumstände ist ein zentraler Punkt der Rückfallprävention. Für Betroffene geht es darum, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben, und zwar einen, der sie langfristig glücklich und zufrieden macht.

Der Sinn des Lebens ist etwas, das auch gesunde Menschen ihr Leben lang suchen. Oft stehen auf der Liste der Dinge, die den Sinn des Lebens ausmachen, vor allem materielle und damit sehr oberflächliche Punkte. Das Streben nach Bestätigung, nach Anerkennung und nach materiellem Reichtum prägen das Denken, Handeln und vor allem auch die Emotionen vieler Menschen. Innere Zufriedenheit ist damit nur in Abhängigkeit von äußeren Faktoren möglich, ein Nicht-Erreichen der definierten Ziele wird als Versagen empfunden. Menschen, die einer Suchterkrankung oder einer Depression verfallen, haben ein dramatisches Stadium in ihrem Streben nach dem falschen Sinn des Lebens erreicht.

Der Weg aus der Krankheit und zurück in ein von Selbstbestimmung und Lebensfreude geprägtes Leben führt deshalb über das Loslassen alter Ansprüche, über das Hineinhorchen in sich selbst, um wieder zu ergründen, welche Wünsche dort wohnen und über die Definition eines Selbstwertgefühls, das ohne Bewertungen von außen auskommt, oder zumindest ohne Bewertungen von Menschen, denen wir nicht in Zuneigung und Respekt verbunden sind.

Für die meisten Menschen, die gerade eine schwere Suchterkrankung oder Depression hinter sich haben, ist die Suche nach einem neuen Sinn des Lebens deshalb auch mit einer Neugestaltung ihrer Kontaktliste verknüpft und mit wesentlichen Veränderungen im beruflichen und privaten Bereich. Nach einem großen Einschnitt ist es wichtig, Entscheidungen zu treffen, die guttun, unabhängig davon, wie Außenstehende diese Entscheidungen einschätzen.

Der Sinn des Lebens ist für jeden Menschen etwas Anderes, deshalb ist auch die Suche danach individuell. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern nur Entscheidungen, die gut tun und solche, die revidiert werden müssen und dürfen. Dieses Grundverständnis und die Akzeptanz der Tatsache, dass der eigene Lebensweg gerne von dem anderer Menschen abweichen darf, ist der erste wesentliche Schritt auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes und glückliches Leben nach der Therapie.
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