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von der Gelassenheit.


„Vor der Gelassenheit
kommt das Loslassen.“

Beruhigung und Bereinigung. Die Konzentration auf das Wesentliche und die Fähigkeit zu aufrichtiger Dankbarkeit: das ist das Klima in der die Gelassenheit gedeihen, in der sie wachsen kann. In Gelassenheit darf man das Leben ernst nehmen, ohne unter seiner Schwere zu leiden. Nur der Trägheit darf man dabei nicht auf den Leim gehen. Denn die trügt gerne und ist ein faules Luder. Gepaart mit der Freude wird die ehrliche Gelassenheit zu purem, sprühendem Glück. Die Seele zieht Frischluft. Das macht den Menschen gerade.

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von der Gelassenheit.
© Comfreak/pixabay


Da passt ein feines Bonmot, das ich erst kürzlich aufgelesen habe, um es einem Freund aufs Brot zu schmieren. Der befindet sich gerade an einer dieser schwierigen Lebensstationen, die wir alle erreichen. Mal früher und mal später. Jetzt geht es um die richtigen Impulse. Darum, alle Fenster ganz weit aufzureissen:

„Ich habe keine Angst vor dem Morgen,
denn ich habe das Gestern begriffen,
und ich liebe das Heute.“

Diese großartigen Worte stammen vom Pulitzerpreisträger William Allen White. White war Journalist, Politiker, Schriftsteller, Denker und Verleger. Heute würde man ihn vermutlich auch noch einen „Influencer“ nennen. Der Mann hat vieles erreicht und eine ganze Menge nicht. Er hat einige böse Tiefschläge weggesteckt. Auch sehr Persönliche wie den frühen Unfalltod seiner Tochter. Politische in missglückten Wahlen. Dazu bedarf es harter Nehmerqualitäten. Aufgestanden ist er. Immer wieder. Und leicht hat er es sich dabei nicht gemacht. Verarbeitet hat er seine Tiefschläge. Durchdacht, beschrieben, gedruckt und veröffentlicht. In Poesie, in Fiktion, in großen Leitartikeln wie Kommentaren, in Biographien und vielem mehr.

Ich mag seinen Aphorismus. Und ich lese ihn immerwieder. Dranbleiben. Mitnehmen. Und vertrauen.
Darum geht es. Jetzt und immer.


Bruno Schulz
© www.brunoschulz.de
Bruno Schulz ist zweiundfünfzig Jahre alt und Vater eines Sohnes. Er hat Innenarchitektur studiert und einiges Geisteswissenschaftliche. Nach einigen Stationen in Deutschland, Europa, in Asien und in Afrika arbeitet er als Designer, Texter und Moderator. Mit seiner Agentur schulzundtebbe (www.schulzundtebbe.de) entwickelt und pflegt er Marken. Er liebt und lebt das Storytelling und schreibt immer und leidenschaftlich, ob Essays, Short Stories oder Reiseberichte. Oft geht es dabei um die Liebe, das Leben, Genuß

Magst Du was ich schreibe? Willst Du mir helfen, Menschen zu erreichen, denen das auch gefallen könnte? Wie? Ganz einfach: „teilen“. Ich freue mich sehr über Deine Wertschätzung.

Danke
Bruno



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