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Fragen zum Jahresrückblick 2018: René Hug


Wieso, weshalb, warum? Wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem wir alle viel erlebt haben. Aber nehmen wir aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen auch etwas mit?

Zum Jahresrückblick 2018 haben wir Fragen zusammengestellt, in denen sich unsere LEBE-LIEBE-LACHE Autoren und ausgesuchte InterviewpartnerInnen mit dem vergangenen Jahr auseinandersetzen. Und vielleicht lassen auch Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Rückblick inspirieren!

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LEBE-LIEBE-LACHE - Autor René Hug unterrichtet seit über 14 Jahren Yin-, Restorative- und Yogatherapie nicht nur in der Schweiz, sondern auch im europäischen Ausland und ist zertifizierter Yin Yoga- und Yin & Yang-Yogalehrer.


René Hug: Er ist der Gründer des suburb yoga – Studio für Yoga, Klang & Meditation in Zürich
© www.reneyoga.ch

Er ist der Gründer des „suburb yoga – Studio für Yoga, Klang & Meditation“ in Zürich, und Autor des Buches „Yin  Restorative  Yogatherapie – Die Quelle des Daseins“.

Die Begeisterung und Hingabe für diese Yogastile inspirierten ihn dazu Yin Yoga & Stones zu entwickeln, eine Yin Restorative Yogapraxis, bei deren Praxis er warme Lavasteine benutzt. Yin Yoga & Stones wurde von ihm stetig weiterentwickelt und stellt einen absolut einzigartigen Unterrichtsstil dar, dessen Stunden von Klarheit, Aufmerksamkeit und Präzision geprägt sind.


1. Gab es während des Jahres 2018 ein erstes Mal in Ihrem Leben? Haben Sie etwas das erste Mal gemacht, waren Sie an einem neuen Ort, ...?

Ich denke ich bin keine Ausnahme, wenn ich zugebe, dass ich beim Packen für eine Reise einiges an Zeit verbringe. Diesen Sommer ging ich das erste Mal ohne Gepäck auf Reisen – nach Neapel – und hatte auf diesem 5 Tages-Trip ohne Gepäck eine grandiose und erleichternde Zeit. Ich musste mit Freude feststellen, dass man erstaunlich einfach und ohne grosse Mühe auch ohne Gepäck super Ferien machen kann. Ich kann es jedem nur empfehlen und man braucht dabei nicht unbedingt mehr Geld!


2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse haben Sie sich angeeignet, die Sie vor einem Jahr noch nicht hatten?

Da ich fast jede Woche zu meinem «Heiler» (Naturarzt / Homöopath) gehen darf, um von ihm zu lernen, lerne ich in den letzten Monaten sehr viel und es ist schwierig für mich, hier alles aufzuführen. Es ist viel Wissen, dass er an mich weitergibt, und dass man nicht aus Büchern in Schulen oder Akademien lernt. Dafür bin ich nicht nur sehr dankbar, sondern für mich ist das ein immens grosses Geschenk!


3. Welche Erlebnisse im Jahr 2018 zählen zu den drei schönsten?

Eines ist, dass ich so viel in Deutschland sein darf. Es ist ein sehr schönes und tolles Land mit ganz viel leckeren Kuchen und Kaffee! Das andere ist, dass ich durch das viele Reisen so viele tolle und unterschiedliche Menschen kennenlernen darf. Das bereitet mir unheimlich viel Freude, da ich durch die vielen Gespräche einen wahren Schatz an unterschiedlichen Gedanken und Ideen ansammeln kann. Und das dritte Erlebnis war eher ein Moment. Nämlich der Augenblick, als mir wieder einmal bewusst wurde, wie viele treue und liebevolle Schüler ich hier in der Schweiz habe. Es wurde mir tatsächlich schon «prophezeit», dass ich sie eines Tages verlieren werden, weil ich so viele Anfragen für Workshops und Ausbildungen aus dem deutschsprachigen Raum bekomme und dadurch sehr oft unterwegs bin. Jedoch sind sie mir bis heute treu geblieben und dafür bin ich nicht nur sehr dankbar, sondern ich fühle mich durch ihr Vertrauen auch sehr geehrt.


4. Gibt es ein Ereignis, das Ihr Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit einen Autounfall auf der Autobahn. Seitdem trete ich sprichwörtlich auf die Bremse und baue ganz bewusst jeden Tag zwei Stunden ‘nichts tun’ in meinen Tagesablauf ein!



Yin Restorative Yogatherapie Quelle des Daseins
René Hug (Autor)
Yin Restorative Yogatherapie
Quelle des Daseins




5. Welche Person haben Sie kennengelernt, die Ihr Leben besonders bereichert (hat)?

In diesem Jahr habe ich so viele Menschen kennengelernt, die alle auf Ihre Art besonders waren und mich bereichert haben. Jedoch einer von ihnen ist für mich ganz besonders, und obwohl ich ihn schon bald 10 Jahre kenne, habe ich doch das Gefühl, ihn immer wieder neu zu sehen und kennen zu lernen. Alain Duvoisin ist viel mehr als nur mein Naturarzt, sondern auch mein Lehrer, mein ‘Heiler’ und mein Führer in spirituellen Dingen.


6. Was hätten Sie nicht geglaubt, wenn Ihnen jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Dass ich erneut eine 4-jährige Ausbildung beginnen würde. Man lernt halt nie aus.


7. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den Sie wahrgenommen haben?

Ein Gastlehrer war bei mir im Studio für ein paar Tage zu Besuch und legte jeden Tag bevor er das Haus verliess, ein Lavendeltütchen auf sein Kopfkissen. Dieser Geruch war so intensiv, dass er durch die ganze Wohnung wehte und sich «festsetzte». Das war für mich der Hammer. Es war so gigantisch, dass ich mir auch so eins besorgt habe und dieses Dufterlebnis nun schon fast «zelebriere».


8. Wer oder was war für Sie die größte Überraschung?

Obwohl ich es in der Vergangenheit schon öfters erlebt habe, überrascht es mich doch immer wieder, wie unzufrieden Menschen mit sich sein können und wie sie aus dieser Situation heraus eine Beziehung auf unmoralische und bösartige Weise zerstören können. Die Ironie für mich dabei ist dann, dass alle Aussenstehenden die Unzufriedenheit erkennen und trotzdem den Menschen, der da tobt und zetert, nicht darauf aufmerksam machen. Sie beobachten ihn lediglich und meinen zu erkennen, wie er ist – und somit macht er sich in ihren Augen selber schlecht. Und fügt sich so noch mehr Leid zu. Wenn ich so jemandem begegne, wende ich dann in solchen Situationen oft «Verzeihungsrituale» an. Für mich sind sie ein fantastisches Werkzeug und ich finde es wunderbar, wie sie funktionieren. Und genau das ist für mich immer wieder das überraschende.

René Hug: Obwohl ich es in der Vergangenheit schon öfters erlebt habe, überrascht es mich doch immer wieder, wie unzufrieden Menschen mit sich sein können und wie sie aus dieser Situation heraus eine Beziehung auf unmoralische und bösartige Weise zerstören können
© www.reneyoga.ch


9. Wer oder was hat Sie herzlich zum Lachen gebracht? Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht?

Ich lache so viel und laut, dass ich mich eher fragen muss, wann ich das letzte Mal im Stillen gelacht habe? 🙂


10. Was würden Sie so nicht mehr machen?

Mich auch nur für 2 Sekunden vom Autofahren ablenken lassen.


11. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat Sie am meisten beeindruckt?

„Der erfahrbare Atem“, von Ilse Middendorf


12. Was hat sich zum Positiven gewendet?

Mehr Zeit für mich genommen und schenke mir öfters eine «Auszeit», um zur Ruhe zu kommen.


13. Was haben Sie geschafft, auf welche Leistung sind Sie stolz?

Meine Weiterbildungen, die ich in ‘Yin Restorative Yoga’ verbindend mit Yogatherapie anbiete. Es sind Module, die ich selber zusammengestellt habe, und die sich aus verschiedenen eigenen Ideen, meinen eigenen Erfahrungen aber auch aus vielen Anregungen – Inspirationen, wenn man so will – durch andere Lehrer und Meister zusammensetzen. Dieses eigene Ausbildungskonzept zu erschaffen war für mich eine riesige Aufgabe und hat mich viel Zeit und Energie gekostet. Aber wenn ich jetzt darauf zurückblicke, dann muss ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat ­– und ich bin auch stolz darauf.


14. Welches ungewöhnliche Kompliment haben Sie erhalten?

Dass ich anscheinend keine Falten hätte und es daher schwierig sei, mein Alter zu schätzen. Dabei ist Alter doch nur eine Zahl......

René Hug: Dabei ist Alter doch nur eine Zahl...
© www.reneyoga.ch

15. Wofür sind Sie besonders dankbar?

Über jegliche Hinweise, wie man Dinge besser machen kann, bzw. wie etwas mehr Sinn ergeben könnte. Konstruktive Verbesserungsvorschläge bringen mich weiter und ich nehme sie, in der richtigen Form dargebracht, gerne an. Ausserdem ‘liebe’ ich jegliche offenen, direkten und persönlichen Gespräche, die kein Tabu kennen.


16. Was ist Ihnen wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

Mit allen in meiner Branche zusammenzuarbeiten – dort, wo es Sinn ergibt und zusammen Spass macht unser Wissen weiterzugeben. Mich nicht einschränken zu lassen von Menschen, die mir Vorschriften machen wollen!


17. Ist Ihnen in diesem Jahr ein "Wunder" begegnet ?

Jeder Tag ist für mich ein Wunder.


René Hug: Jeder Tag ist für mich ein Wunder
© www.reneyoga.ch


18. Wenn Sie frei wählen könnten: An welchem Ort würden Sie morgen Früh gern aufwachen?

In liebevollen, ernst gemeinten Armen.


Website von René Hug : www.reneyoga.ch
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