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Wechseljahre – nicht nur für Frauen eine schwierige Zeit


Bei Frauen ist es ein längst bekanntes und hinlänglich diskutiertes Thema – die Wechseljahre. Im Alter von 44 bis 55 Jahren sinkt der Östrogenspiegel, bis die Eierstöcke ihre Funktion schließlich völlig einstellen. Viele Frauen klagen in dieser Zeit über Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Schlafstörungen. Weit weniger bekannt und noch immer ein Tabu ist die Tatsache, dass auch Männer in die „Wechseljahre“ kommen können. Und genau so wie Frauen äußert sich diese Zeit der hormonellen Veränderungen in wechselnden Stimmungslagen, sinkender Leistungsfähigkeit, Erschöpfung und Lustlosigkeit.


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Worin äußern sich „männliche“ Wechseljahre?

Auch wenn sich bei Frauen hormonelle Veränderungen im Alter zwischen 45 und 55 Jahren viel deutlicher zeigen, ist es dennoch ein Fakt, dass auch bei Männern in der Lebensmitte eine Umstellung in der Hormonproduktion erfolgt, welche den Herren der Schöpfung mitunter ganz schön zu schaffen machen kann. Deshalb sprechen wir tatsächlich auch bei Männern von Wechseljahren oder wie es der Fachmann ausdrückt– von der Andropause bzw. dem Klimakterium virile.

Wechseljahre - nicht nur für Frauen eine schwierige Zeit
© WikiImages/pixabay
Nachdenklich: Viele Männer neigen während
der „Wechseljahre“ zu Stimmungsschwankungen

Die Ursache hierfür liegt vor allem in einem veränderten Testosteronspiegel. Ab etwa dem
40. Lebensjahr nimmt die Produktion des männlichen Sexualhormons ständig ab, und dies zeigt sich in den folgenden Symptomen:

  • Sinkende Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen und innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen, z.B. vermehrte Ängste und höhere Reizbarkeit
  • Abbau von Muskeln
  • Müdigkeit und Schlafstörungen
  • Erektionsstörungen und reduziertes sexuelles Verlangen
  • verstärkte Schweißproduktion
  • verstärkter Wuchs der Körperbehaarung
  • Gewichtszunahme

Betroffen sind Männer im Alter von etwa 45 und 55 Jahren, die eigentlich gerade den Zenit ihrer Schaffenskraft erreicht haben und deshalb oft erheblich unter den „Wehwehchen“, die die Hormonschwankungen mit sich bringen, leiden.

Nicht selten wirken sich die Probleme auf sämtliche Lebensbereiche aus. Die verminderte Leistungsfähigkeit kann zu Schwierigkeiten im Beruf bis hin zum Verlust der Arbeitsstelle und massiven Zukunftsängsten führen. Im privaten Bereich sind in vielen Fällen Partnerschaft und Sexualität zur Routine geworden und die nachlassende Manneskraft bringt zusätzliche Frustrationen. Oft sind Krisen in der Beziehung die Folge.

5 Tipps, wie Mann am besten durch die Wechseljahre kommt
© Foto-Rabe/pixabay

5 Tipps, wie „Mann“ am besten durch die Wechseljahre kommt

Keine Chance haben negative Stimmungen und Hormonblues, wenn auf einige Dinge besonderes Augenmerk gelegt wird. Hier die fünf besten Tipps, mit denen Männer leichter durch die Wechseljahre kommen:


Tipp 1: Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel

Mit dem Testosteronspiegel sinkt die Libido, und auch mit der Potenz will es oft nicht mehr so richtig klappen. In vielen Fällen können ganz natürliche pflanzliche Mittel, wie beispielsweise Tribulus Terrestris, das sexuelle Verlangen wieder in Schwung bringen.


Tipp 2: Gesunde Lebensweise – jetzt wichtiger denn je!

Wie Frauen neigen auch Männer in den Wechseljahren zur Gewichtszunahme. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung in dieser Zeit wichtiger denn je. Zwei Liter Wasser pro Tag sind ein Muss, und auf dem Speiseplan sollten viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte stehen. Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch, auf ausreichenden Schlaf zu achten.


Tipp 3: Körperlich und sexuell aktiv bleiben!

Fakt ist – je aktiver der Mann, desto mehr Testosteron produziert er. Wer regelmäßig Sport treibt, verhindert ein allzu schnelles Absinken des Hormonspiegels. Auch längere sexuelle Abstinenz führt zu einer verminderten Produktion von Testosteron. Deshalb: Regelmäßiger Sex macht nicht nur Spaß, sondern hält auch jung! Viele Paare entdecken übrigens im Herbst des Lebens ihre Sexualität noch einmal ganz neu – ohne Leistungsdruck und Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft. Aber auch außerhalb des Schlafzimmers sollte die Beziehung gepflegt werden – durch gemeinsame Aktivitäten und Pläne für den künftigen Lebensabschnitt.

Körperlich und sexuell aktiv bleiben!
© Marvin_SNCR/pixabay

Tipp 4: Keine Angst vor dem Arzt

Noch immer fällt es Männern schwerer als Frauen, sich einem Arzt anzuvertrauen. Dennoch: Wer massive Probleme z.B. mit depressiven Stimmungen oder Potenzstörungen hat, sollte sich nicht scheuen, einen erfahrenen Psychologen und/oder Urologen aufzusuchen.


Tipp 5: Die Veränderungen akzeptieren!

Es ist völlig natürlich, dass sich Körper und Seele in diesem Lebensabschnitt verändern. So wie alles im Leben seine Zeit hat, ist jetzt die Zeit des Innehaltens und Kürzertretens gekommen. Wer sich nicht unter Druck setzt, sich mehr Ruhepausen gönnt und nicht versucht, mit Dreißigjährigen mitzuhalten, hat weniger Probleme mit den hormonellen Veränderungen.

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