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Nachhaltiges Shoppen: Kleidung im Sale kaufen


Vor einigen Wochen machten mehrere Online-Händler Schlagzeilen. Grund dafür war, dass sie angeblich retournierte Waren einfach wegschmeißen oder verbrennen. Das soll auch bei einigen Sale-Artikeln so sein, die nicht verkauft werden.

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Nachhaltiges Shoppen: Kleidung im Sale kaufen
© artificialphotography/unsplash

Nachhaltiges Shoppen: Wir alle können etwas tun

Die Empörung war groß, als vor einigen Wochen klar wurde, dass unter anderem der US-Versandhändler Amazon massenhaft Waren entsorgt. Retournierte Ware, die nicht noch einmal verkauft, oder über anderer Kanäle noch einmal vertrieben werden kann, wird Berichten zufolge einfach weggeschmissen.
Daher sind wir alle gefragt, etwas gegen diese Verschwendung zu tun, die auf so viele Weisen unserer Umwelt schadet.

Ein Weg unter vielen, ist beispielsweise gezielt Ware zu kaufen, die im Sale ist. Das gute: Schnäppchen gibt es noch dazu!


Bewusst einkaufen im Sale

Kaum hat die Saison richtig begonnen, geht auch schon der Sale los. Diesen Eindruck kann man schnell gewinnen, wenn man sich im Einzelhandel aber auch in Online-Shops umsieht. Hier locken die Händler schon nach kurzer Saison-Zeit mit satten Rabatten. Wer jetzt zugreift, kann nicht nur seinen Kleiderschrank aufpeppen, sondern auch etwas für die Umwelt tun. Denn auch die Ware, die im Schlussverkauf angeboten und nicht verkauft wird, landet am Ende auf dem Müll. Besonders die großen Luxus-Labels sind dafür bekannt, dass sie ihre nicht verkaufte Ware am liebsten entsorgen oder sogar gleich verbrennen. Der Grund: Wenn zu viel der teuren Klamotten lange auf dem Markt sind, drückt das langfristig den Preis nach unten. Und das möchte man in den großen Modehäusern natürlich auf jeden Fall verhindern.


Viele Kleidungsstücke landen auf dem Müll

Einige Kleidungsstücke aus der vorherigen Saison werden von Zwischenhändlern aufgekauft und in Outlets, oder im Ausland zum Verkauf angeboten. Doch das Problem bleibt: Es ist einfach viel zu Ware auf dem Markt: Mittlerweile ist das bis zu einem Drittel der Textilien, die in den Läden angeboten wird. Und wir sind nicht ganz unschuldig an dem Trend. Denn immer mehr Menschen kaufen sich Kleidung im Vorbeigehen und tragen die dann nur einige Male. Dabei gibt es doch Alternativen zu diesem umweltschädlichen Kaufverhalten.


Bewusst einkaufen, Retouren vermeiden

Es gibt ganz einfach Tricks, wie man als Konsument vermeiden kann, dass Waren weggeschmissen werden. Der erste ist ein reflektierter und zurückhaltender Konsum. Man muss nicht alles haben, was gerade im Trend zu sein scheint. Daher formiert sich ja schon einige Jahre eine Gegenbewegung zu dem scheinbar willenlosen und ständigen Konsum.

Bevor wir etwas kaufen, sollten wir uns fragen, ob wir diese Sache wirklich unbedingt brauchen. Oder kaufen wir sie vielleicht nur deshalb, weil wir sie gerade schön und ansprechend finden? Letzteres ist meist nämlich ein sicherer Weg dorthin, dass das Produkt im Schrank verschwindet – und dortbleibt. Oder eben an den Online-Händler zurückgeschickt und dort vernichtet wird.

Ganz zu schweigen von dem CO2-Fußabdruck, den wir mit dieser Aktion unnötig in die Höhe treiben. Was also tun, um unnötige Einkäufe und Retouren zu vermeiden?

  • Liste erstellen: Bevor Sie einkaufen – egal ob online oder vor Ort im Einzelhandel – sollten Sie sich ganz bewusst darüber sein, was Sie da tun. Schreiben Sie sich zu diesem Zweck eine Liste mit den Dingen, von denen Sie denken, dass Sie sie wirklich brauchen. Lassen Sie die Liste dann einige Tage liegen. Nach einer gewissen Zeit schauen Sie sich die Liste noch einmal an und fragen sich ganz ehrlich, ob Sie genau diese Waren haben müssen. Nur wenn Sie die Frage mit einem ehrlichen „Ja“ beantworten können, sollten Sie sie auch kaufen. Wenn nicht, dann nicht.
  • Setzen Sie auf Qualität: Die Bezeichnung „Fast Fashion“ kommt auch daher, dass die Mode aufgrund mangelnder Qualität nur kurz getragen wird. Die Hersteller möchten gar nicht, dass die Kunden die Kleidung lange tragen, sondern setzen darauf, dass im nächsten Monat erneut bei ihnen eingekauft wird. Wer das verhindern möchte, der sollte auf qualitativ hochwertige Mode achten. Die kann man nämlich mehr als eine Saison tragen – und das freut die Umwelt.
  • Kaufen Sie Basic-Teile im Sale: Gerade wer in der laufenden Saison schon für die nächste oder gar übernächste einkauft, kann viel Gutes tun. Eine Menge Geld sparen und natürlich auch die Kleidungsstücke tragen, die ansonsten vielleicht entsorgt werden würden. Damit man sich nun aber keine Dinge kauft, die später doch im Schrank landen, sollte man im Sale auf sogenannte Basic-Teile setzen. Also Kleidungsstücke wie T-Shirts, Longsleeves und Hosen. Das wichtige dabei: Kaufen Sie diese Kleidungsstücke nicht in zu bunten Farben und auch die Schnitte sollten eher zurückhaltend sein. So können Sie sie zu vielen unterschiedlichen Outfits kombinieren.
  • Hören Sie auf Ihr Gefühl: Wie heißt es so schön: „If you doubt, don’t!“ Genau das sollten Sie beim Einkaufen auch beherzigen. So landet garantiert nichts in Ihrem Einkaufswagen, das dort nicht hingehört. Greifen Sie nur zu dem Teil, weil es reduziert ist und finden Sie darüber hinaus keinen anderen Grund, der für den Kauf spricht? Dann sollten Sie es eher unterlassen. Denn wenn Sie bereits zögerlich im Laden oder im Online-Shop sind, sind Sie garantiert noch zögerlicher, wenn Sie das Teil später Ihr Eigen nennen. Also: Lassen Sie es lieber gleich bleiben.

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