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Angelika Kaddik im Interview - Eine Paartherapeutin erzählt aus ihrem Alltag


"Manchmal bedarf es nur eines sanften Anstoßes, wie zum Beispiel einer begleiteten Aussprache, um wieder zueinander zu finden. Manchmal muss man in die Tiefe gehen, bei sich selbst schauen, wie man mit sich, dem Leben und dem Partner umgeht, eine andere Form des Miteinanders finden." Angelika Kaddik ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitet seit 13 Jahren in eigener Praxis für lösungsorientierte Paartherapie.

In ihrem neuen Buch "Die Paar Probleme" erzählt die Paartherapeutin mit viel Sensibilität, aber auch einer großen Portion Humor aus ihrem Alltag. Sie berichtet von jungen und alten, teilweise außergewöhnlichen Paaren, gleichgeschlechtlichen und Heterobeziehungen und liefert zahlreiche Tipps und praktische Übungen.

Im nachfolgenden Interview meint Angelika Kaddik, dass es fast immer möglich ist, eine Beziehung, die einmal gut war, aber heute nicht mehr passt, zu "reparieren".

Angelika Kaddik im LEBE-LIEBE-LACHE Interview mit Annette Maria Böhm

Couple pabloheimplatz/unsplash 1
© pabloheimplatz/unsplash

LEBE-LIEBE-LACHE: Welche sind die häufigsten Gründe für eine Paarberatung ?

ANGELIKA KADDIK: Zu mir in die Praxis kommen Paare, die Probleme haben die sie gerne lösen möchten, es aber allein nicht schaffen. Sie haben oft schon lange und viel ausprobiert, damit „es“ besser werden kann und sind dann irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem sie entscheiden, Unterstützung von außen zu suchen. Die Gründe sind z.T. sehr unterschiedlich und ähneln sich letztendlich doch immer wieder. Es sind Paare, die sich trennen wollen. Paare mit einem zufriedenen und einem unglücklichen Partner. Paare, die wütend aufeinander sind, die viel streiten. Paare, die nicht miteinander reden können und sich gegenseitig die Schuld an ihren Problemen geben. Paare, die eifersüchtig und misstrauisch sind. Paare, die fremdgehen. Ratlose Paare. Trauernde Paare. Paare in akuten Krisensituationen. Paare mit unterschiedlichen Bedürfnissen, die keine Kompromisse finden können. Paare, die sich streiten, verletzen, respektlos miteinander umgehen. Paare, die Probleme mit ihren Herkunftsfamilien haben. Paare, die den Zugang zu sich und ihren Gefühlen verloren haben. Paare, die nebeneinander her leben. Paare, die sich nicht leiden, sich aber trotzdem nicht trennen können und Paare, die trotz Liebe nicht zusammen leben können.

Sie sind unzufrieden und oft sogar sehr unglücklich. Sie reden aneinander vorbei und missverstehen und verletzen sich dadurch. Sie achten nicht genug auf sich und auf den anderen. Sie fühlen sich unverstanden und unsicher und ganz oft auch einfach nur wütend und frustriert.

Aber was die meisten miteinander verbindet ist: sie möchten geliebt, gesehen und in ihrer Not anerkannt werden. Und sie suchen nach Lösungen –und das kann auch eine Trennung sein.

Die PaarProbleme Wenn die Beziehung Unterstützung braucht (Paartherapie, Beziehung retten, Paarberatung)
Angelika Kaddik (Autor)
Die PaarProbleme
Wenn die Beziehung Unterstützung braucht (Paartherapie, Beziehung retten, Paarberatung)


LEBE-LIEBE-LACHE: Eine Beziehung ist kein Wunschkonzert, oder ?

ANGELIKA KADDIK: Ach, wünschen dürfen wir uns doch alle was immer wir wollen. Aber wir müssen damit rechnen, dass nicht jeder Wunsch auch in Erfüllung geht. Und trotzdem gehen viele Menschen mit genau diesen Erwartungen in eine Beziehung. Sie wundern sich dann, dass sie nicht sofort ein perfektes Beziehungsleben vorfinden. Und dass der Partner tatsächlich doch „nur“ ein sehr individueller Mensch mit ganz eigenen Ecken und Kanten ist, der sogar eigene Wünsche und Bedürfnisse hat, die vielleicht sogar nicht im Einklang mit meinen eigenen Wünschen stehen. Doch um bei dem Begriff zu bleiben: eine Paarbeziehung ist tatsächlich kein Wunschkonzert, vielmehr müssen die Partner erst einmal gemeinsam herausfinden und erarbeiten, in welche Richtung ihre Beziehungsreise überhaupt gehen soll. Es gibt nämlich tatsächlich keine Gebrauchsanweisung für eine perfekte Partnerschaft. Und es gibt auch keinen Plan, auf dem steht, in welche Richtung man gehen muss, damit es nur harmonisch und schön und erfüllend und überhaupt ganz wunderbar wird.

Da macht es also durchaus Sinn, bei sich zu bleiben und erst einmal auch für sich herauszufinden – was ist mein Bedürfnis? Was ist mein Wunsch? Und das dann meinem Partner auch zu kommunizieren. Ich erlebe immer wieder, dass die Wünsche des anderen immer gerne erfüllt werden, wenn sie klar und ohne Vorwurf genannt werden. Ein kleines Beispiel: Wenn ich mir mehr gemeinsame Zeit mit meinem Partner wünsche, dann macht es Sinn das auch genau so zu sagen: Ich möchte gerne mehr Zeit mit dir verbringen, ich habe Lust mal wieder dieses oder jenes mit dir zu machen. Wenn ich kommuniziere: Du hast ja nie Zeit für mich, immer kümmerst du dich nur um die anderen muss ich damit rechnen, dass ich eher einen Gegenvorwurf als eine Wunscherfüllung „kassiere“. Ich habe es also ein bisschen selber in der Hand ob meine Wünsche erfüllt werden.

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LEBE-LIEBE-LACHE: Was hat die wunderbare Tradition KINTSUGI mit Beziehungen zu tun ?

ANGELIKA KADDIK: Ich arbeite gerne mit Bildern und in den Sitzungen mit meinen Paaren spreche ich, wenn sie mir über ihre Beziehungsprobleme berichten, von dem Beziehungsfundament das Risse bekommen hat. Große und Kleine, manchmal vielleicht nur Haarrisse und manchmal auch ganz schön tiefe Krater. Dar Fundament ist also nicht mehr so stabil wie es einmal war. Und dann erzähle ich meinen Paaren von dieser wunderbaren Tradition Kintsugi. Dass es in Japan üblich ist, etwas Wertvolles das kaputt gegangen ist, nicht wegzuschmeißen sondern die Bruchstellen mit Gold zu reparieren. Hinterher kann man feststellen, dass das wertvolle Stück zwar repariert aber trotzdem wunderschön aussieht. Es sieht anders aus als zuvor, es gibt „goldene Narben“, die das Ganze noch ein Stück wertvoller machen. In Bezug auf die Situation der Paare, die zu mir in die Praxis kommen, gibt es Parallelen. Beide können die Risse in ihrem Beziehungsfundament mit Gold füllen damit es wieder stabiler und vielleicht auch ein bisschen schöner wird.

Angelika Kaddik

Angelika Kaddik:
Du kannst dich drehen wie du willst, der Po bleibt immer hinten!
(von meiner Oma „klein Erna“ übernommen, weil so wahr...)

Angelika Kaddik:
Davon abgesehen, dass ich Vieles „einfach nur aus Liebe“ mache, war es für mich ein ganz besonderer Liebesbeweis, dass ich meine Freundin bis in den Tod begleitet habe.

Angelika Kaddik:
Über und mit meinen Mann
Angelika Kaddik


LEBE-LIEBE-LACHE: Wie können wir lernen auf Schuldzuweisungen zu verzichten ?

ANGELIKA KADDIK: Ich weiß dass das nicht einfach ist und dass es auch nicht immer klappen kann. Aber es ist wichtig, die Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und anzuerkennen, dass der Partner nun einmal ein ganz anderer Mensch ist, der eine andere Wahrnehmung, Sichtweise und Geschichte hat. So wie wir eben auch. Dass wir nicht immer einer Meinung sein müssen sondern uns in unserer Unterschiedlichkeit auch gerne mal aushalten dürfen. Und es ist wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, dass in einer Beziehung immer beide das Problem haben. Das Problem ist ein Problem zwischen den Partnern! Und beide müssen daran arbeiten es gemeinsam zu lösen. Es ist aber auch wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, dass es nicht um Schuld oder nicht Schuld oder um richtig oder falsch geht. Habe ich, haben wir ein Problem- dann macht es Sinn nach Lösungen statt nach Schuldzuweisungen zu suchen.


LEBE-LIEBE-LACHE: Welche Tipps kannst Du unseren LeserInnen zur täglichen Beziehungspflege geben ?

ANGELIKA KADDIK: Seien Sie achtsam. Seien Sie großzügig. Und nehmen Sie nicht alles als selbstverständlich hin. Sagen Sie gerne mal Danke. Auch für Dinge, die in Ihren Augen doch „normal“ sind. Rechnen Sie nicht auf: wie du mir...- oder wenn du nicht, dann ich erst recht nicht. Legen Sie den Fokus in die Richtung, die – und wenn gerade auch nur noch ein bisschen- gut ist anstatt nur dahin zu schauen, wo es nicht so ist, wie Sie es erwarten. Seien Sie klar in Ihrer Kommunikation. Sagen Sie was Sie wollen, statt was Sie nicht wollen! Kleines Beispiel: Wenn Sie einkaufen gehen weil Sie ein großes Fest feiern wollen und eine Einkaufsliste schreiben, werden Sie vermutlich niemals auf die Idee kommen aufzuschreiben, dass Sie keine Tomaten kaufen wollen. Sie schreiben nur das auf, was Sie wirklich brauchen. Warum also bei der Kommunikation mit dem Partner rumeiern. Das führt nur zu Missverständnissen. Und nehmen Sie auch sich selbst an, so wie Sie sind. Erkennen Sie an, dass auch Sie nur ein Mensch sind, dass auch Sie nicht perfekt sind. Versuchen Sie sich Ihre eigene „Unvollkommenheit“ zu verzeihen und ändern Sie das, was Ihnen nicht gefällt. Denken Sie daran: Wenn wir nur die guten Seiten eines Menschen mögen, dann ist es nicht Liebe (Thich Nhat Hanh)


LEBE-LIEBE-LACHE: Wie werden wir zum Regisseur unserer inneren Gefühlsbühne ?

ANGELIKA KADDIK: Wir kennen ja alle die unterschiedlichsten Gefühle, die uns auch manchmal – wie aus dem Nichts- kalt erwischen. Unangenehm, angstmachend, anstrengend, frustrierend, schmerzhaft usw. Die wollen wir natürlich nicht so gerne. Wir haben es lieber fein und schön und liebevoll und glücklich usw.

Wichtig ist es aber, anzuerkennen, dass die von uns so ungeliebten negativen Emotionen ebenso zu uns gehören wie die positiven, die guten Gefühle. Und auch wenn wir es noch so sehr wünschen, wir sind nicht nur toll, wir können auch das komplette Gegenteil sein!

Der Psychologe Friedemann Schulz von Thun beschreibt diese unterschiedlichen Gefühlsanteile, die zu jedem Menschen gehören, mit einem Bild einer inneren Bühne: Wir sind die Regisseure unseres Ensembles. Und wir entscheiden – meistens -, wer auf die Bühne darf. Natürlich lassen wir am liebsten die Gefühlsanteile in die Öffentlichkeit, von denen wir wissen, dass sie Applaus bekommen, dass sie geliebt werden, sympathisch rüberkommen. Gerne zeigen wir den Charmanten, den Eloquenten, den Großzügigen, den Witzigen in uns. Die anderen „Darsteller“, also die von uns negativ bewerteten wie Wut, Trauer, Angst, Eifersucht, Neid usw., die sperren wir tunlichst in den Keller und schließen den sorgfältig ab. Die wollen wir nicht. Die passen nicht in unser Bühnenbild, in unser Bild von uns. Es fühlt sich einfach nicht gut an, wenn die da sind. Die stören. Darüber hinaus sind wir alle so geprägt, dass wir, selbst wenn sich ein Gefühl der Wut einstellt und es sich eigentlich auch richtig anfühlt, von unseren inneren Glaubenssätzen in die Schranken gewiesen werden. Also ab in den Keller damit!

Unser inneres „Keller-Ensemble“ ist da aber ganz anderer Meinung: Sie sind – und das zu recht- der Meinung, dazu zu gehören und sind empört über dieses Ausschließen, dieses Nicht-gesehen-werden.

Und so nutzen sie jede Möglichkeit, aus diesem Kellerverlies zu entkommen, um sich bemerkbar zu machen, sich zu zeigen. Und wenn wir unachtsam sind – und das sind wir immer mal wieder -, dann kommt der eine oder andere garantiert auf die Bühne gesprungen und versaut uns da oben und vor Publikum unser Stück. Das sind dann genau die Momente, in denen wir emotional geradezu überschwappen vor Wut, Aggressivität, Empörung, Trauer aber auch Scham und Selbstzweifel. Das sind die Momente, in denen wir uns überrollt fühlen. In denen wir uns wundern, dass uns immer wieder das gleiche passiert, dass wir immer wieder in unsere eigenen Fallen tappen. Und was tun wir, damit es nicht wieder passiert? Wir besorgen ein noch dickeres Kellerschloss.

Wenn wir aber anerkennen, dass es uns nur als Ganzes gibt und die einen Gefühlszustände nicht ohne die anderen, dass es zum Menschsein dazu gehört, unterschiedliche Emotionen zu haben, dass alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung haben und dass sie nicht dazu da sind, um uns zu schaden, sondern uns eher auf eine positive Absicht hinweisen wollen, dann werden wir lernen, uns sicherer mit und in uns fühlen.

Manche fragen jetzt sicher: Wie kann ein Gefühl wie zum Beispiel Wut eine positive Absicht haben? Wer will denn so etwas spüren? Das ist doch manchmal so schlimm, dass man das kaum aushalten kann. Und dann noch die Reaktion der anderen. Da ist es doch nur logisch, etwas dagegen zu tun!

Ja, kann ich nachvollziehen. Probieren Sie es aber trotzdem einmal aus, wenn Sie das nächste Mal spüren, dass Sie so richtig wütend werden. Halten Sie kurz inne und überlegen Sie, in welcher Situation Sie gerade sind und was gerade wirklich Ihr Bedürfnis ist. Was brauchen Sie jetzt, damit es Ihnen gutgeht? Vielleicht fühlen Sie sich gerade überfordert, ausgenutzt, kaputt, müde – dann ist es die „positive Absicht“ Ihrer Wut, Sie darauf aufmerksam zu machen: nämlich innezuhalten und zu schauen, was Ihnen jetzt gerade gut täte. Vielleicht einfach nur Ruhe? Oder Unterstützung? Vielleicht eine Umarmung und Verständnis? Vielleicht aber auch einfach nur ein Keks.

Also: Wenn wir anerkennen, dass wir die Verantwortung für uns und unser Leben haben, dann haben wir auch den Mut, uns dem anderen mit unseren Gefühlen aber auch unseren Bedürfnissen mitzuteilen. Und dann können wir auch erfahren, dass ein Streit zwar als kurzfristiges Beziehungstief erlebt wird, es aber durchaus möglich ist, damit umzugehen, ohne sich oder die Beziehung in Frage stellen zu müssen.

Lernen Sie also Ihre eigenen Schmerzpunkte, Gefühle, Bedürfnisse kennen, um sich selber besser zu verstehen und liebevoller mit sich umzugehen, aber auch, um mit dem Partner in Kontakt zu kommen.


LEBE-LIEBE-LACHE: Welche Rolle spielt Humor in einer Beziehung ?

ANGELIKA KADDIK: Eine große Rolle! Humor ist ein wirklich wichtiger Punkt wenn es darum geht eine schöne, erfüllte Beziehung zu führen. Über die gleichen Dinge lachen zu können verbindet und je länger man mit seinem Partner zusammen ist, desto öfter erlebt man so manche anstrengende Situation, die durch Humor entschärft werden konnte. Humor kann also auch dabei helfen, Streit zu vermeiden. Aber Vorsicht: wenn ich etwas mit Humor nehme was meinen Partner aufregt, dann braucht es schon ein wenig Fingerspitzengefühl um den anderen nicht zu verletzen oder das, was ihm wichtig ist zu bagatellisieren.



Angelika Kaddik - Portrait
© www.angelika-kaddik.de
Angelika Kaddik
ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Paartherapeutin und systemischer Coach. Sie arbeitet seit 13 Jahren, mit dem Schwerpunkt lösungsorientierte Paartherapie, in eigener Praxis in Potsdam, www.angelika-kaddik.de.

Neben ihrer Praxisarbeit bietet Angelika Kaddik Seminare und Workshops zu unterschiedlichen Themen an und begleitet Selbsthilfegruppen. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Kolumnen zum Thema. Die gebürtige Hamburgerin, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne, lebt und arbeitet in Potsdam und Hamburg.

2014 erschien Ihr erstes Buch zum Thema Tod und Trauer: "Wie aus Schmerzen Perlen werden"

Direkt zur Homepage von Angelika Kaddik: www.angelika-kaddik.de
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