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Salzkammergut: Seeurlaub in den Bergen


Urlaubszeit ist Erholungszeit. Während sich mancher erst am Meer so richtig entspannen kann, sind die Berge für wiederum andere Reisende das Non Plus Ultra. Wer sich jedoch nicht entscheiden möchte, ob Wasser oder Berge das Richtige sind, findet mit der Seenlandschaft des Salzkammerguts die perfekte Kombination. Gleich vier Seen ermöglichen hier zahlreiche Wanderausflüge fernab des Massentourismus. Hier können Urlauber die Seele baumeln lassen, Panoramen genießen und während des Sommers sogar abtauchen.

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Der Wolfgangsee – Klar und tief

Mit dem Wolfgangsee eröffnet sich Urlaubern ein Gewässer, dass zu den größten und beliebtesten des Salzkammerguts gehört. Seine Wasserfläche ist rund dreizehn Quadratkilometer groß und wird von einer traumhaften Berglandschaft eingerahmt. Doch nicht nur das, denn der Wolfgangsee ist so klar und sauber, dass die EU ihn zu einem sogenannten Referenzgewässer ernannt hat. Wer bei einer Wanderung Halt macht und auf das Wasser blickt, kann bis in eine Tiefe von mehr als zehn Metern klar sehen.

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© rofisch/pixabay
Am Wolfgangsee bewegen sich Wanderer stets dicht entlang des Ufers.

Dieser See lässt sich bei einer Rundwanderung am besten erleben. Reisende starten hierfür in der Stadt St. Wolfgang am nordöstlichen Seeufer und wandern gen Norden über St. Gilgen, Gschwand und Strobel wieder zurück zum Ausgangspunkt. Etwas Ausdauer braucht es für diese rund 24 Kilometer lange Wanderung in jedem Fall. Wer gemäßigt unterwegs ist, schafft die komplette Seerunde in etwa sechs bis sieben Stunden. Viele Höhenmeter sind indes nicht zu überwinden.

Das schöne an der Rundwanderung rund um den Wolfgangsee ist, dass sich der Wanderweg nicht weit vom Ufer des Sees entfernt. Hier kann also zwischendurch immer wieder direkt am Wasser Rast gemacht werden. Vom Falkenstein aus haben Wanderer eine traumhafte Panoramasicht über den gesamten See und sein Umland. Weitere Wanderungen am Wolfgangsee und auch an den anderen Gewässern des Salzkammerguts finden Reisende unter dachstein-salzkammergut.at.


Hallstätter See – Steilufer und grünes Paradies

Mit einer Wasserfläche von 8,5 Quadratkilometern ist der Hallstätter See deutlich kleiner als der Wolfgangsee. Dieses Gewässer wird vom Fluss Traun durchflossen und verfügt bei einer Breite von 2,3 Kilometern über eine Länge von 5,9 Kilometern. Besonders interessant für Naturfreunde ist der Hallstätter See aufgrund seines wechselhaften Ufers. Im Westen und Norden des Sees dominieren felsige Steilhänge, während im Südosten und Norden flaches Land mit einer lebendigen Flora und Fauna genossen werden kann. In den kleinen Auwäldern wachsen Erlen und Weiden, die während der Sommermonate Schatten spenden.

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© Walkerssk/pixabay
Hallstatt am Hallstätter See ist ein beliebter Ort für Naturtouristen.
 
Was die Sichttiefe des Hallstätter Sees betrifft, kann diese nach einer längeren zeit ohne Regen bis zu 14 Meter betragen. Somit ist auch dieser See ein wahres Paradebeispiel für die klaren Gewässer des Salzkammerguts.

Für eine Wanderung am Hallstätter See sollten sich Reisende am besten in die Höhe begeben. Hier nämlich ist das Panorama besonders schön. Die Simonyhütte am Fuß des Dachsteins eignet sich gut als Ausgangspunkt für eine rund 13,5 Kilometer lange Wanderung nach Hallstatt. Da es sich ausschließlich um eine Bergab-Wanderung handelt, sollten Wanderschuhe an der Vorderseite nicht zu knapp sitzen. Der Weg führt durch steile Gebiete, in denen felsiges Land vorherrscht. Je weiter Wanderer dann gen Tal voranschreiten, zeigt sich eine immer lebendigere Natur mit Waldstücken, Bächen und sogar Wasserfällen. Die letzten Meter dann führen dicht entlang des Seeufers.

Wer mit Kindern wandert, oder lieber eine kürzere Strecke auswählen möchte, findet am Hallstätter See viel Gelegenheit hierzu. Das Heritage Hotel Hallstatt empfiehlt vor allem den Naturplatz „Goiserer Platzl“ am Ufer. Hier können kleinere Wanderungen unternommen, aber auch Picknicks am Ufer geplant werden.


Attersee – Fast schon mediterran

Wer gerne auf Mallorca wandert und türkisblaues Wasser liebt, wird am Attersee im Salzkammergut sicherlich glücklich. Dieser See ist bis zu 169 Meter tief und gilt nicht nur als besonders fischreich, sondern auch als „Hot-Spot“ für Taucher und Segler. Eingerahmt wird der Attersee von den Höhenzügen des Höllengebirges im Südosten und dem Schafberg am südwestlichen Ufer. Klareres Wasser werden Wanderer kaum finden, denn der Attersee lässt bis zu 25 Meter tief blicken und verfügt sogar über Trinkwasserqualität.

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© hgk750/pixabay
Am Attersee verschmelzen südländisches Flair und urige Gemütlichkeit.

Eine schöne Route nahe des Attersees ist der Westwanderweg. Er startet in Seewalchen am Attersee und führt bis zur Gemeinde Attersee. Die Wanderung dauert knapp dreieinhalb Stunden und führt Urlauber auf rund elf Kilometern durch die Landschaft. Entlang des Weges finden Urlauber nicht nur Waldstücke, sondern auch weitläufige Wiesen, urige Häuser und immer wieder traumhafte Aussichtspunkte. Ihren höchsten Punkt erreicht die Route auf dem Buchberg, von wo aus der Weg bergab nach Attersee führt.

Dass es sich nicht um eine Rundwanderung handelt, stellt kein Problem dar. So können Urlauber in Attersee kurzerhand ein Schiff besteigen und sich bei einer knapp 45 minütigen Fahrt zurück nach Seewalchen zurücklehnen. Genaue Fahrpläne mit Abfahrtszeiten und Routenplänen bietet atterseeschifffahrt.at.


Mondsee – Der größte im Bunde

Vom Attersee ausgehend in südwestlicher Richtung gelegen befindet sich der Mondsee. Seine rund 14 Quadratkilometer große Wasserfläche erstreckt sich bei einer Breite von 1,5 Kilometern auf einer Länge von elf Kilometern. Somit ist der Mondsee nicht nur der größte, sondern zeitgleich auch der schmalste See des Salzkammerguts. In der Vergangenheit galt der Mondsee als nährstoffbelastet, konnte jedoch durch eine Ringkanalleitung optimiert werden. Dennoch liegt die Sichttiefe hier nur bei rund 5,1 Metern.

Mondsee lbokel/pixabay 8
© lbokel/pixabay
Das Wasser des Mondsees ist etwas dunkler als das anderer Salzkammergut-Seen.

Da ein Großteil der Uferlinie des Mondsees nicht sinnvoll bewandert werden kann, sollten sich Urlauber bei einem Besuch vor allen Dingen auf den Bereich konzentrieren, an dem die Fuschler Ache in den See mündet. Hier zeigt sich ein lebhaftes Naturschutzgebiet, von dem aus ein schöner Blick über den See möglich ist.

Was Wandern am Mondsee betrifft, ist eine Tour dicht entlang des Mondseeberges zu empfehlen. Die Wanderung startet in der Gemeinde Mondsee und endet hier nach rund zweieinhalb Stunden und 7,5 Kilometern wieder. Der Weg führt über Waldwege und kleinere Straßen vorbei an der Seegruber-Kapelle und dem Riesnerhof. Die Kombination aus Auf- und Abstieg kann ein wenig kräftezehrend sein, ist jedoch mit Muße und einer ruhigen Gangart gut zu bewältigen.
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