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Fragen zum Jahresrückblick 2017: Birgit Faschinger-Reitsam


Wieso, weshalb, warum? Wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem wir alle viel erlebt haben. Aber nehmen wir aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen auch etwas mit?

Zum Jahresrückblick 2017 haben wir Fragen zusammengestellt, in denen sich unsere LEBE-LIEBE-LACHE Autoren und ausgesuchte InterviewpartnerInnen mit dem vergangenen Jahr auseinandersetzen. Und vielleicht lassen auch Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Rückblick inspirieren!

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Sie liebt Herausforderungen und arbeitet sich gerne in ein Thema ein. Das Thema Füße lässt Birgit Faschinger-Reitsam nicht mehr los. "Es ist so überaus wichtig, dass wir unsere Wurzeln pflegen!" Als Draufgängerin widmet Sie sich in ihrem Blog auch „wilden Gefühlen“. Denn nicht-gespürte Gefühle, so meint sie, lagern sich in deinem Körper ab – auch in deinen Füßen. Die Künstlerin in ihr hat sie gelehrt, um die Ecke zu denken. Sehr genau wahrzunehmen und sich auszudrücken von ganz hart: Holzbildhauerei, Hammerschmieden bis hin zu ganz zart: Dichten und Aktzeichnen. Ihr Vater hat Birgit bereits als Kind Fußreflexzonen nahegebracht; er beschäftigte sich intensiv mit Heilen und das färbte ab.
Ihr besonderes Interesse gilt der Körpersprache und dem Zusammenspiel von Geist und Körper... und natürlich auch der Seele.

Birgit Faschinger-Reitsam
© Christine Wawra - www.christine-wawra.de

1. Gab es während des Jahres 2017 ein erstes Mal in Ihrem Leben? Haben Sie etwas das erste Mal gemacht, waren Sie an einem neuen Ort, …?

Für 2017 habe ich mir zwei Dinge vorgenommen. Eines davon war, mehr im JA zu leben um den vielen Chancen, die sich mir auftun, nicht von vornherein ablehnend zu begegnen. Die Herausforderung folgte prompt. Eine Einladung nach Marokko.

Das NEIN schielte um die Ecke, nahm Blickkonktakt auf und trollte sich – und ich flog nach Marokko.


2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse haben Sie sich angeeignet, die Sie vor einem Jahr noch nicht hatten?

Ich war es gewohnt, gegen Hindernisse zu kämpfen und mich zu überwinden, um Dinge voran zu treiben.

In 2017 begann ich, mich von Herausforderungen nicht mehr in Stress versetzen zu lassen, sondern mich in sie hineinzuentspannen. Das gelingt mir zunehmend besser und ich fühle mich wesentlich souveräner.


3. Welche Erlebnisse im Jahr 2017 zählen zu den drei schönsten?

In meinem Online-Intensivkurs ZU DIR STEHEN, ist ein intensiver Austausch mit jeder meiner Teilnehmerinnen eingeschlossen. Mitzuerleben, wie sich die Frauen entwickeln, souveräner werden, Leichtigkeit in ihr Leben einladen und sich weiblich wie nie zuvor fühlen, das waren immer wieder High Lights für mich.


4. Gibt es ein Ereignis, das Ihr Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Das Haus, indem ich wohne und arbeite, war fünf Monate lang eine Baustelle. All der Lärm und das Chaos haben mich anfangs unglaublich beeinträchtigt. Zudem hatte ich mir den kleinen Zeh gebrochen und konnte das Haus kaum verlassen, da ich in keinen Schuh gepasst habe.
Irgendwann kam mir die Idee, statt zu leiden dies als Zen-Aufgabe einzuordnen. Meine Haltung hat sich nachhaltig verändert.


5. Welche Person haben Sie kennengelernt, die Ihr Leben besonders bereichert (hat)?

Bei meinem Aufenthalt in Marokko hatte ich Gelegenheit, mehrere Frauen kennen zu lernen, die mir besonders imponiert haben. Eine davon ist Christine Ferrari, eine Schweizerin, die in der Nähe von Marrakesch eine Safranplantage und einen paradiesischen Garten aus dem Nichts heraus angelegt hat. Ein reines Frauenprojekt. Sie lebt ihren Traum.


6. Was hätten Sie nicht geglaubt, wenn Ihnen jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Nichts hat darauf hingedeutet, dass ich mich jetzt Verlegerin nennen kann. Zusammen mit meiner Geschäftspartnerin habe ich den Frauenschuh-Verlag gegründet. Zur Verlagstaufe haben wir eine Vernissage veranstaltet, auf der die Bilder unseres ersten Projekts vorgestellt wurden.


7. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den Sie wahrgenommen haben?

Marokko war, was Düfte und Geräusche angeht ein Sinnenzauber. Vor allem der Duft der Orangenblüte, von den unzähligen Bitterorangenbäumen in der ganzen Stadt ausgehend und auch die Gewürze waren betörend.


8. Wer oder was war für Sie die größte Überraschung?

Zusammen mit meiner Geschäftspartnerin habe meinen Traum von einem sinnlichen, weiblichen Kartenset verwirklicht. Als Motive dienten uns ausgefallene Schuhbilder getreu nach dem Motto: diesen Schuh ziehe ich mir an, bzw. nicht mehr an. Was wir ursprünglich nur als Geschenk und zur Selbstwertschätzung konzipiert hatten, wollte ein Schuhrakel-Kartenset werden. Womit wir auch nicht gerechnet hatten: Die Karten eignen sich zum Coachen. Mir hat das gezeigt, wenn ich dem Ruf meines Herzens folge, wird daraus mehr, mehr als ich mir zu erhoffen wagte.


Schuhrakel 44 Künstlerkarten mit Begleitbuch
Birgit Faschinger-Reitsam & Sabine Paul GbR Frauenschuh-Verlag (Herausgeber)
Schuhrakel
44 Künstlerkarten mit Begleitbuch
44 Karten mit ausgefallenen Schuhmotiven beleuchten auf leichtfüßige Weise alle Aspekte der Weiblichkeit. Geeignet als Geschenk - auch für sich selbst, für Coaching.

9. Wer oder was hat Sie herzlich zum Lachen gebracht? Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht?

Lachen finde ich unglaublich befreiend. Deshalb habe ich mich neulich achtsam kitzeln lassen, als ich in einer Gruppe gefragt wurde, was ich mir wünsche. Damit habe ich eine Lachwelle ausgelöst. Alle anderen wollten danach ebenfalls geknuddelt und gekitzelt werden. Lachen mit wohlwollender Berührung zu verbinden ist heilsam – nicht nur für Kinderseelen.


10. Was würden Sie so nicht mehr machen?

Ich habe lange überlegt, aber dazu fällt mir nichts ein. Entweder habe ich ein Lernerlebnis und dann wiederholt sich die Situation ohnehin nicht mehr oder aber ich bin auf anderen Gebieten noch nicht so bewusst, dann wartet etwas darauf, von mir entdeckt zu werden. Es ist alles gut so.


11. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat Sie am meisten beeindruckt?

The Big Five for Live von John Strelecky. Ein inspirierendes Buch für Führungskräfte, die ihre Wertvorstellungen nicht der Karriere opfern wollen.


12. Was hat sich zum Positiven gewendet?

Mein gebrochener Zeh verschaffte mir eine mehr als 10-wöchige Tanzpause. Als ich wieder anfing Tango zu tanzen, forderten mich plötzlich Tanzpartner auf, mit denen ich vorher noch nicht das Vergnügen hatte.


13. Was haben Sie geschafft, auf welche Leistung sind Sie stolz?

Das Schuhrakel-Kartenset mit Begleitbuch von der Idee bis zur Veröffentlichung im eigenen Verlag entstehen zu lassen, erfüllt mich mit Stolz.


14. Welches ungewöhnliche Kompliment haben Sie erhalten?

Eine Teilnehmerin meines Online-Kurses ZU DIR STEHEN, bezeichnet mich als ihre „bezaubernde Jeannie“, dem Geist aus der Flasche. Sie sprach damit die Verwandlungen an, die sie innerhalb des Kurses an sich bemerkte.


15. Wofür sind Sie besonders dankbar?

Ich bin dankbar, in einer Zeit und in den Umständen zu leben, die mir ermöglichen, mein gesamtes Potential zu entfalten. Den engen Zusammenhalt mit meiner Familie, mein Freundeskreis und die Inspiration, die ich von anderen Frauen erfahre, sei es in Gruppen oder bei einem Mastermindgespräch. Erfüllend finde ich, dass ich so arbeiten kann, wie ich mir das vorstelle.


16. Was ist Ihnen wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

Mein zweites Motto für 2017 war Klarheit. Dadurch, dass ich meinen Fokus bewusst auf Klarheit ausgerichtet habe, gesellten sich spielerisch auch Ordnung, Loslassen und Leichtigkeit dazu. In meinem bisherigen Berufsleben war ich immer auf mich allein gestellt. Die Zusammenarbeit mit meiner Geschäftspartnerin finde ich sehr bereichernd.

Nichts davon möchte ich mehr missen.


17. Ist Ihnen in diesem Jahr ein "Wunder" begegnet ?

Oh ja. Louise Hay begegnete mir, als ich 20 war in Form ihres ersten Buches und veränderte schon damals unverhofft mein Weltbild. Als ich vor einigen Jahren extreme Fußprobleme bekam, „stolperte“ ich über ein anderes Buch von ihr und fand zu meiner Berufung. Und dieses Jahr gönnte ich mir ihr Kartenset, weil ich mich für unser Schuhrakel-Kartenset inspirieren lassen wollte. Beim Bezahlen an der Kasse bekam ich einen entscheidenden Businesstipp, der uns einen spürbaren Vorteil bringen wird.


Birgit Faschinger-Reitsam: www.draufgängerin.de
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