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Fragen zum Jahresrückblick 2017: Dr. Ralph Skuban



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Wieso, weshalb, warum? Wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem wir alle viel erlebt haben. Aber nehmen wir aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen auch etwas mit?

Zum Jahresrückblick 2017 haben wir Fragen zusammengestellt, in denen sich unsere LEBE-LIEBE-LACHE Autoren und ausgesuchte InterviewpartnerInnen mit dem vergangenen Jahr auseinandersetzen. Und vielleicht lassen auch Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Rückblick inspirieren!


In der Philosophie des Ostens, in der Mystik überhaupt, fand Dr. Ralph Skuban die Tiefe des Suchens, um die es ihm geht; die Offenheit und Toleranz, die der institutionalisierten Religion zumeist fehlt, die Weisheit praktischer Psychologie – und dazu die Freude, eine tägliche Praxis in sein Leben zu integrieren.

In den letzten Jahren begann RALPH SKUBAN Bücher zu schreiben und Seminare zu halten. "Östliche Philosophie ist keine trockene Theorie, sondern es geht ihr um die Frage nach einem guten Leben, nach Sinn und Tiefe, und vor allem um die Suche nach unserer spirituellen Essenz, dem inneren Licht, das eins ist mit dem Höchsten. Die Essenz der Upanischaden und aller mystischen Wege der Menschheit lautet: DAS bist du. Tat Tvam Asi."

Dr. Ralph Skuban
© www.skuban.de

In seinem neuen Buch taucht Ralph Skuban tief in die Praxis und Philosophie des Pranayama ein. Das Atmen ist das Herz des Yoga und diese Praxis kann uns sehr tief führen. Ralphs Buch ist das umfassendste zum Thema auf dem deutschen Buchmarkt. Patrick Broome hat ein Vorwort beigesteuert und Jaiveer Singh schrieb eine Einführung.



1. Gab es während des Jahres 2017 ein erstes Mal in Ihrem Leben? Haben Sie etwas das erste Mal gemacht, waren Sie an einem neuen Ort, …?

Ja, 2017 habe ich auf einem Retreat in Bulgarien das erste Mal Pranayama in englischer Sprache angeleitet. Das hat mir Spaß gemacht. Und es fiel mir leichter als in meiner Muttersprache, das war doch eine echte Überraschung für mich. Die englische Sprache kommt mit weniger Worten aus, das erleichtert manches.


2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse haben Sie sich angeeignet, die Sie vor einem Jahr noch nicht hatten?

Ich habe begonnen, mich mit der Praxis des Erfahrbaren Atems zu beschäftigen, eine Arbeit mit Körper und Atem, die mir sehr gut tut – in gewisser Hinsicht das totale Gegenteil zum Yoga, geht es doch um das Zulassen, nicht um das Kontrollieren. Wie bei allem im Leben bin auch bei diesem Thema Autodidakt. Auch die Beschäftigung mit tibetischen Atemmethoden kam neu in mein Leben und vertiefte meine Selbsterforschungs- und Unterrichtspraxis.


3. Welche Erlebnisse im Jahr 2017 zählen zu den drei schönsten?

Die Besuche in Cafés mit einem guten Buch. Das liebe ich! Der eine oder andere Tag mit wirklichem Müßiggang, das war leider selten. Die Momente, wo ich lachen musste, die werden mehr, das ist sehr schön.

Pranayama Die heilsame Kraft des Atems
Ralph Skuban (Autor)
,
Patrick Broome (Vorwort)
Pranayama
Die heilsame Kraft des Atems
Die heilsame Kraft des Atems
Gebundenes Buch
Ralph Skuban widmet sich der Kunst des Pranayama, indem er die uralte Tradition in allen Einzelheiten darstellt und zugleich eine Brücke zur Yoga-Praxis des 21. Jahrhunderts schlägt. In einer Zeit, die von Hektik - und damit Kurzatmigkeit - geprägt ist, kommt der Beruhigung des Atems eine immense Bedeutung zu.

Diese meisterhafte Studie stellt nicht nur eine brillante Abhandlung über die verschiedenen Atem-Übungen dar, sondern macht vor allem deutlich, welche segensreiche Wirkung die Beherrschung des Atems auf die Gesundheit ausübt.


4. Gibt es ein Ereignis, das Ihr Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Ich denke nicht, da geht es mir eher umgekehrt: Dass die Welt mir immer mehr wie das täglich grüßende Murmeltier erscheint. Es macht mich etwas traurig, dass die Welt in dauerndem Unfrieden lebt, dass wir Menschen soviel kaputt machen und offenbar extrem langsam lernen. Der kollektive Evolutions-Sprung im menschlichen Bewusstsein, wie in die spirituelle Szene oft vorhersagte, zeichnet sich mir noch nicht so deutlich ab. Aber vielleicht … wer weiß …


5. Welche Person haben Sie kennengelernt, die Ihr Leben besonders bereichert (hat)?

Jaiveer Singh, ein Yogalehrer aus Indien. Er schrieb eine Einführung zu meinem Pranayama-Buch. Wir sprachen viel über das yogische Atmen, über die alten Schriften, über den verrückten Yoga von heute und wir wurden Freunde.


6. Was hätten Sie nicht geglaubt, wenn Ihnen jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Dass das Leben sich noch schneller drehen würde als schon bisher …


7. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den Sie wahrgenommen haben?

Die Lebkuchenherzen meiner Frau und das Früchtebrot meiner Mutter. Unübertrefflich!


8. Wer oder was war für Sie die größte Überraschung?

Donald Trump. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er auf die Menschheit losgelassen wurde.


9. Wer oder was hat Sie herzlich zum Lachen gebracht? Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht?

Unser Kater Puschel. Er ist ein echter Entspannungsexperte! Manche Körperhaltung ist schlicht zum Umfallen lustig. Und er ist ein fantastischer Lehrer in Gelassenheit und Authentizität.


10. Was würden Sie so nicht mehr machen?

Ich will mich bemühen, mir nicht mehr so viel Leistungsdruck zu machen.


11. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat Sie am meisten beeindruckt?

Stanislav Grof: Healing Our Deepest Wounds. Ich lese immer noch darin, ganz langsam. Er spricht viele Dinge an, die auch mich umtreiben: erweiterte Bewusstseinszustände und den Unwillen der „offiziellen“ Wissenschaft, ihr Weltbild zu erweitern.


12. Was hat sich zum Positiven gewendet?

In beruflicher Hinsicht wurde es, gerade zum Jahresende hin, an einer schwierigen Front nun viel harmonischer und kooperativer, das freut mich sehr.


13. Was haben Sie geschafft, auf welche Leistung sind Sie stolz?

Ich bin eher etwas zurückhaltend mit der Idee des Stolzes. Aber ich bin froh, mein Pranayama-Buch auf den Weg gebracht zu haben, ein Projekt, das nicht nur viel Herzblut in sich trägt, sonder auch sehr arbeitsintensiv war.


14. Welches ungewöhnliche Kompliment haben Sie erhalten?

Das ist schwierig zu beantworten. Ich bin dankbar, viel positives Feedback zu meiner Arbeit zu bekommen. Vielleicht dieses, das mich sehr berührt hat: Ein fast 90jähriger, der an Leukämie im Endstadium litt, schrieb mich an, um mir zu sagen, wie sehr ihm meine Bücher helfen würden. Daraufhin fragte ich ihn, welches meiner Bücher er gerne noch hätte, ich würde es ihm schenken. Er wünschte sich den „Berg“, mein einziges Buch mit spiritueller Lyrik. Nachdem er es erhalten und gelesen hatte, bedankte er sich bei mir und sagte diese Worte: „Jetzt fühle ich mich versorgt bis zum Schluss.“


15. Wofür sind Sie besonders dankbar?

Dass ich diesen Beruf ausüben darf und sogar davon leben kann. Dass ich über die Themen sprechen kann, die ich spannend finde, ohne mich zu zensieren. Dass ich manches Herz berühren darf. Für die manchmal auch nicht so leichte Schule des Lebens. Für Musik und für gute Bücher. Und ganz besonders für die Liebe meiner Frau Nella.


16. Was ist Ihnen wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

Da ist nichts neues dazugekommen. Der Datenkranz an Bedeutsamen ist stabil geblieben.


17. Ist Ihnen in diesem Jahr ein "Wunder" begegnet ?

Ist nicht jeder Tag ein Wunder?



Direkt zur Website von Dr. Ralph Skuban: www.kaivalya-yoga.de
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