Erfahrungsbericht über Sport- & Wellnesshotel Adula
Flims-Waldhaus - Schweiz - Graubünden
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Vorbericht vom 20.06.2016


Golf & Cook, Architektur & Wandern in Flims – und ein Wellness-Hotel mit Sinn für Kultur



Über Putter und Kochlöffel, Seenlust und 250 Millionen Jahre alte Gipfel


 
Tagsüber Golfen am „Swiss Grand Canyon“ im Bündner Sagogn, abends den Putter gegen den Kochlöffel tauschen und Tipps vom Kochprofi umsetzen: Diese pfiffige Idee findet sich als „Golf & Cook“-Package im neuen Sommerprogramm des Wellness & Sporthotels Adula in Flims, das aktuell zum „Swiss Golf Hotel of the year“ gekürt wurde. Die Hotel-Legende, führend in der Schweiz seit 125 Jahren, war seit jeher auch ein Geheimtipp für Golfer.

Hotel Adula - Aussenansicht Sommer
© www.adula.ch


Befinden sich doch einige der schönsten Golfplätze Graubündens quasi vor der Haustüre. Wie der GC Buna Vista in Sagogn inmitten bizarrer (Kreide-)Gesteinsformationen der Rheinschlucht oder die Golfclubs  Domat/Ems, Alvaneu und Bad Ragaz. Für Abkühlung nach dem Spiel sorgen nahe, türkisgrün glitzernde Badeseen, für erfrischendes Wandern der Flimser Wasserweg „Trutg dil Flem“.

Überhaupt ist Flims „nur“ zum Golfen zu vielseitig: Unbedingt bestaunen sollte man hier die beeindruckende Tektonikarena Sardona, die als UNESCO-Weltnaturerbe die Bergentstehung  sichtbar macht – wurde hier doch 250 Millionen Jahre altes auf 35 bis 50 Millionen Jahre altes Gestein geschoben. Spaß machen auch die Kulinarik-Trails, die das Wandern an ausgewählten Orten mit heimischen Spezialitäten in drei Gängen garnieren. Und nicht zuletzt lohnen sich überall in der „Surselva“ Seitenblicke – haben hier doch grosse Schweizer Architekten wie Peter Zumthor, Gion A. Caminada und Valerio Olgiati ihre Spuren hinterlassen.

Sie setzen bunte, vielseitige und häufig mutige Akzente in einer Landschaft, die besonders im Sommer beeindruckt. Großartiger und vielfältiger als anderswo fühlt sich die Natur hier an. Und damit ist nicht nur die hochalpine Tektonik-Arena Sardona gemeint, sondern auch die Rheinschlucht mit ihren Kreidefelsen, der türkisfarbene Cauma- und der hellgrün schimmernde Crestasee. Diese Farbpalette kann man übrigens am besten auf dem Kulinariktrail „Wald und Wasser“ erleben, der ab der Haustüre des Adula Seenlust und dazu im „Hauptgang“  hausgemachte Conner Kartoffelravioli erleben lasst und von der „Mauersegler“-Aussichtsplattform den Blick 400 Meter tief in die Rheinschlucht gewährt. Ein Eldorado auch für Golfer, die sich hier wie Wanderer und Riverrafter von atemberaubenden bizarren Gesteinsformationen, Schluchten- und Bergblicken im „Swiss Grand Grand Canyon“ faszinieren lassen.

Hotel Adula - 1.Runde auf 18 Loch Schlueinerseite
© www.adula.ch


 Der GC Buna Vista Sagogn – nur 10 Minuten vom Wellness & Sporthotel Adula entfernt (20 Prozent Greenfee-Ermäßigung) – wurde übrigens ebenfalls mit dem einem Award bedacht, dem „Swiss Golf Course oft the year“. Vom aus Schottland stammenden berühmten Architekten John Chilver-Stainer gebaut, wurde der 18-Loch-Platz perfekt in die Naturräume des jungen Rheins eingepasst. Noch mehr Greens gefällig? Im Umkreis von zehn bis 50 Autominuten findet der Adula-Gast neun Golfplätze, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Bekannt in der Golfszene ist etwa die nahe 27-Loch-Anlage Domat/Ems, liegt doch der Championship Course eingebettet in bewaldete Moränenhügel, die das Landschaftsbild dominieren. Einzigartig: der Sandbunker inmitten des Grüns auf dem Schlussloch des „Yellow Course“. In Sedrun (9-Loch) sollte man zur Abwechslung über den Rhein spielen (können). 

Wer tagsüber gekonnt Driver, Eisen und Putter eingesetzt hat, wechselt abends gerne mal auf  Kochlöffel und Schneebesen: Mit dem neuen „Golf & Cook“-Paket kann man die beiden Leidenschaften Golf und Kochen an einem kurzweiligen Wochenende verbinden und nach dem Golfspiel beim Buna Vista Golf Sagogn das Geheimnis der 15 Punkte Gault Millau-Küche im Adula kennen lernen. Beliebt ist auch „Golf & Wellness“ mit einer Teilkörpermassage und der Nutzung der auf Feng Shui basierenden Wellness-Oase La Mira mit Saunen, Sportschwimmbad und Solepool.

Hotel Adula - Anwendungs- raum
© www.adula.ch


Noch mehr Wasser gefällig? Der Flimser Wasserweg „Trutg dil Flem“ inszeniert beeindruckend das nasse Element und macht den Flimser Bach wie die einmaligen Spuren, die er ins Flimser Bergsturzgebiet gezeichnet hat, landschaftsschonend zugänglich. Er beginnt beim überwältigenden Wasserfall im unteren Segnesboden und leitet dann direkt neben dem Fluss durch enge Schluchten über kühn angelegte Brücken, vorbei an rauschenden Wassermühlen und Wasserrutschen. Abenteuer verspricht zudem der historische Klettersteig Pinut, der über drei beinahe senkrechte Felsstufen führt.

Als Kontrast setzt das Adula mit seinem Motto „das Echte“ auf viel Kultur. Literaturabende mit einheimischen Schriftstellern werden veranstaltet, das „Flimsfestivals“ unterstützt, weil es unkompliziert und ohne Berührungsängste Klassik, Volksmusik und Jazz an ungewöhnlichen Spielorten präsentiert. Drei Konzerte finden im Juli und August sogar im Hotel Adula statt: Die  „Zauberflöte“ für Kinder, Mozart-Kammermusik zum Dinner und „Hanneli-Musig“ – ein Abend zum neuartigen Umgang mit Volksmusik.

Das Adula ist von Zürich aus in nur 1,5 Autostunden erreichbar. Nach München und Stuttgart sind es 3 Stunden, die DB bietet ab Hamburg eine Direktverbindung ins nahe Chur. Das Doppel-zimmer kostet im Sommer 2016 p.P. ab 110 CHF (ca. € 100) inkl. Frühstücksbuffet, Nutzung des „La Mira“-SPA & Aktivprogramms, des regionalen Shuttlebusses sowie (ab 3 ÜN) Bergbahntickets.

Direkt zur Hotel Homepage: http://www.adula.ch/

Information zur Location unseres Erfahrungsberichts
Sport- & Wellnesshotel Adula
via Sorts Sut 3
7018 Flims-Waldhaus
Schweiz
Graubünden - Flims - Bezirk Imboden
Wir hoffen, daß Ihnen unsere Erfahrungen in diesem Erlebnisbericht viel Freude beim Lesen gemacht haben, und Sie sich auch von unseren anderen Erfahrungsberichten inspirieren lassen möchten.
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