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Haustiere in der Mietwohnung - eine Sache der Verantwortung



Haustierhaltung ist einer der beliebtesten Zeitvertreibe der Deutschen. So teilten wir uns 2013 unseren Alltag mit erstaunlichen 11,5 Millionen Katzen und 6,9 Millionen Hunden, dicht gefolgt von Kleintieren und Ziervögeln. Dabei wird ein großer Teil dieser Haustiere in Mietwohnungen gehalten.
Diese Tierliebe verwundert nicht, denn ein Haustier kann nachweislich glücklich machen, sei es durch den täglichen Spaziergang mit dem Hund an der frischen Luft, das Spiel mit der Katze oder einfach dadurch, dass wir uns liebevoll kümmern können.

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Katze by V. Riffel
© by V. Riffel



Wohnraum wird Lebensraum

Wer sich ein Haustier zulegt, der übernimmt Verantwortung für ein anderes Lebewesen und das vielleicht für viele Jahre. Vor allem bei Hunden und Katzen muss deshalb zunächst die Größe der Wohnung bedacht werden. Sorgt man bei Hunden mehrmals täglich für Auslauf und gemeinsame Aktionen im Freien, können einige Hunderassen, entgegen weitverbreiteter Vorurteile, durchaus auch in einer kleineren Wohnung gehalten werden. Bei Katzen empfehlen Tierschützer mindestens 50 Quadratmeter pro Tier.


Artgerechte Haltung geht vor Tierwunsch

Auch bei der Wohnungseinrichtung müssen die Bedürfnisse der Tiere berücksichtigt werden. So brauchen Katzen ungestörte Rückzugsräume und die Möglichkeit ihre Krallen zu schärfen. Die Fußböden sollten tierverträglich sein, damit vor allem bei großen Hunden Krallen und Boden keinen Schaden nehmen.
Wichtig ist für viele Tiere der Kontakt zum Menschen. Vor allem der Hund wurde über Jahrtausende darauf geprägt, ein Freund des Menschen zu sein. Diese Freundschaft muss durch eine intensive, gemeinsame Zeit gelebt werden. Einen Hund während der Arbeitszeit täglich stundenlang alleine zu lassen, kann das Tier krankmachen. Im Zweifel muss immer gelten: So groß die Tierliebe auch ist, was nicht geht, geht nicht.


Hamster, Vögel und Co - unterschätze Kleintiere

Schildkröte klein by C. Berg
© by C. Berg
Auf den ersten Blick erscheinen Kleintiere oft als ideale Lösung für die Mietwohnung. Doch auch diese Tiere haben sehr spezifische Bedürfnisse. Vögel beispielsweise sind Schwarmtiere und sollten nie alleine leben. Sie benötigen tägliche Flugzeiten, weshalb die Wohnung frei von Gefahren für die Tiere sein sollte. Meerschweinchen und Kaninchen lieben die Gesellschaft von Artgenossen, Hamster dagegen sind meist Einzelgänger.
Oftmals herrscht ein völlig falsches Bild von vermeintlich pflegeleichten Tieren. So sind griechische Landschildkröten anspruchsvoll und für die Wohnung im Grunde ungeeignet. Sie sollten zu mehreren gehalten werden, brauchen viel Platz und müssen jährlich aufwendig in Winterschlaf versetzt werden, da sich sonst ihre Lebenserwartung deutlich reduziert.


Tiere im Paragrafen-Dschungel - was ist erlaubt?


Rein rechtlich ist die Situation nach zahlreichen Grundsatzurteilen für Mieter günstig. Ein generelles Haustierverbot im Mietvertrag ist unzulässig. Bei größeren Tieren, wie Hunden und Katzen, kann der Vermieter jedoch auf einem Erlaubnisvorbehalt bestehen. Ein konkretes Verbot muss jedoch detailliert begründet werden. Steht nichts im Mietvertrag, hat der Mieter freie Hand, ausgenommen bei exotischen, gefährlichen oder ekelerregenden Tieren.
Ebenso wichtig wie die rechtlichen Grundlagen ist natürlich das gute Auskommen mit Vermietern und Nachbarn. Was nützt die schönste Dogge, wenn man sich damit das ganze Haus zum Feind macht? Man sollte das Gespräch suchen und mögliche Vorbehalte und Fragen einvernehmlich im Vorfeld klären.


Fazit: Vor einem Tierkauf gründlich informieren.


Beachtet man das Wohl des Tieres und kümmert sich rechtzeitig um die rechtlichen und nachbarschaftlichen Aspekte, dann steht einem glücklichen Zusammenleben mit Tieren auch in einer Mietwohnung nichts im Wege. Bevor man sich auf ein bestimmtes Tier festlegt, sollte man jedoch erst überprüfen, was artgerecht möglich und rechtlich erlaubt ist. Weitere Informationen dazu finden Sie im Ratgeber „Was bei Haustieren in der Wohnung zu beachten ist“.
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