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Der Traum von einem Kinderdorf soll wahr werden


Hedwig Kolonka möchte Ihnen eine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Traums, den Traum von einem Kinderdorf in Thailand mit der Gewissheit, dass Träume auch wahr werden können.


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Hedwig Kolonko - weißer Buddha am Ubol Ratana Staudamm
Hedwig Kolonko lebt seit Jahren in Thailand und unterrichtet an der Khon Kaen Universität Deutsch. Weit weg der Idylle des Landes spielt die Geschichte. Eine fiktive Geschichte? Nicht ganz. Das Kinderdorf soll es wirklich eines Tages geben, doch wie finanzieren? Wo das Geld, wo die dafür nötigen Spenden auftreiben?

Hedwig Kolonko
kennt nicht nur das Leben inmitten einer thailändischen Großfamilie, den Alltag, die Bräuche und ihre Armut, sondern auch die Problematik ein solches Projekt zu finanzieren.

Es geht um Kinder, Kinder in einer der ärmsten Regionen Asiens. Es geht um Waisenkinder aus dem Isan, dem Nordosten Thailands.

Wird ein Projekt von jemand Berühmten unterstützt, dann fließen die Gelder wie von allein, aber hier geht es um gebürtige Deutsche die nicht nur das Land und die Bewohner kennen, sondern auch die Schattenseiten erlebten.


Der Isan ist das „Armenhaus von Thailand“, hier lebt die Bevölkerung noch vorwiegend von der Landwirtschaft. Dürre und Überschwemmungen geben sich abwechselnd die Klinke in die Hand. Das BIP lag 2012 laut der Weltbank bei 4972 US$, hier aber in einer Gegend abseits der Touristenhochburgen noch weit, weit darunter. Im Buddhismus habe ich viel Gutes gelernt aber auch, dass in den kostenlosen „Buddha-Schulen“ kein Platz für Mädchen ist. Dort bekommen nur die Buben aus armen Familien eine Ausbildung wenn sie die orangene Kutte der Mönche tragen.


Hedwig Kolonko - Omas mit Enkelin
Aus diesem Grund soll das Kinderdorf auch nur für Mädchen sein. Ein Umstand kommt erschwerend hinzu. Weil sie so arm sind, suchen viele Elternpaare ihr hübschestes Mädchen aus und schicken es in den Sextourismus ans Meer. Sie will… soll… muss ihre Familie finanziell unterstützen – ob sie es will oder nicht. Jedem Mädchen wird von Geburt an beigebracht dass es ihre Pflicht ist, für die Familie da zu sein und für sie zu sorgen. Mit einer guten schulischen Basis hätte das keiner mehr nötig. Die Schule ist zwar bis zum 12. Lebensjahr kostenlos, aber ab da muss Schulgeld, für den Bus und für die Uniformen Geld gezahlt werden.

Viel zu viel für arme Reisbauern oder Tagelöhner mit 4, 5 oder gar mehr Kindern und so endet die Ausbildung für einen Großteil der Kinder eben genau hier. Die Jungs gehen in die Landwirtschaft oder auf den Bau und die Mädchen helfen daheim, bekommen Kinder oder gehen in die Prostitution. Und das mit nicht einmal 14 Jahren.



Hedwig Kolonko

Hedwig Kolonko:
Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum und gib niemals auf

Hedwig Kolonko:
Gestern war ich mit unserem Hund spazieren und wir haben am Rand einer Wiese einen Sack gefunden, aus dem 4 winzig kleine Katzenbabys gekrabbelt sind. Da ich selbst nicht wusste wohin mit ihnen, bin ich zu einer Gruppe Thais die vor einem Haus standen. Ihnen habe ich die Kätzchen gezeigt und sie haben sie in den nächstgelegenen Tempel (ein Wat) gebracht. Hier in Thailand ist es üblich, dass ausgesetzte oder streunende Hunde und Katzen im Tempel von den Mönchen mit Essen versorgt werden.

Hedwig Kolonko:
Es war der gleiche Spaziergang, denn ich habe danach noch mit Nemo gespielt, ich habe ihn gejagt und er mich. Das war so drollig, dass ich herzlich lachen musste (ein Bild von ihm ist auch dabei).
Hedwig Kolonko - im Park in Udon Thani
Hedwig Kolonko - unser Hund Nemo


In meinem Buch „ZWEI GESICHTER DES ISAN“ zeige ich den Alltag mit einer thailändischen Großfamilie in einer sachlichen Art auf, die das Leben, den Buddhismus und die Mentalität der Thai zu erklären versucht. Da ein Teil vom Verkaufserlös dem Kinderdorf zugute kommt, wurde der Papierdruck von einer gemeinnützigen Stiftung aus Liechtenstein als einmalige Spende finanziert. Weitere Hilfe erfahren wir durch die Gesellschaft für Integrale Ökologie und Sozialforschung und dem Araki Verlag in Leipzig. Sie verwalten die Spenden und haben zudem die Schirmherrschaft übernommen.

Hedwig Kolonka weiter : " Doch nur das Buch zu verkaufen macht uns nicht reich und ich hatte ein Problem. Wenn Du ein Buch geschrieben hast, solltest Du auch Lesungen machen, denn nur so wirst Du bekannt und verkaufst. Aber ich war ja in Thailand und so hatte ich die Idee mit der DVD - eine Art Diashow mit einer von mir gesprochenen Lesung. Außerdem bekam ich von einem thailändischen Komponisten die Erlaubnis, seine Musik zu verwenden. Es ist eine Art entspannender Relax + Meditationsmusik.


Hedwig Kolonko - Universität Khon Kaen - inmitten der Studenten


Inzwischen hatte ich mit Hilfe einer Neuseeländerin die Lesung auch in Englisch gemacht. Zu dieser Zeit unterrichtete ich an der Khon Kaen Universität Deutsch und so bekam ich Kontakt zur Uni der Künste... und im dortigen Studio entstanden beide Lesungen. Ich hatte ca. 3500 Bilder zur Verfügung die ich selber fotografiert hatte. Dafür war ich 2 Monate lang in alle Winkel gelaufen und es wurden tolle Bilder.

Hier in Bangkok gibt es den Verlag booksmango und mit ihm habe ich beide Lesungen als Hör + Musikbuch online gestellt und meine anderen Bücher als E-Books. Ich selbst habe bei Youtube je einen kleinen Kurzfilm hochgeladen der alles erklärt. "

So bekomme ich immer wieder neue Namen oder Links zu anderen Gruppen oder einzelnen Personen geschickt und ich nehme Kontakt zu ihnen auf, wie jetzt zu Lebe-Liebe-Lache . Jeder hilft mir auf unterschiedliche Weise.

Nun meine Bitte an Euch, liebe Leser
: Teilt den Artikel, gebt ihn weiter, twittert, postet und liked ihn soviel ihr wollt und könnt. Helft mit das Kinderdorf Wirklichkeit werden zu lassen!"  

Herzlichen Dank - Hedwig Kolonka


ZWEI GESICHTER DES ISAN - Das Leben in einer thailändischen Großfamilie von Hedwig Kolonko - Soziales Engagement

Aus dem Buch ZWEI GESICHTER DES ISAN“

Das Kinderdorf ist eine Vorstellung, mit der sich Jake und Tine schon lange Zeit beschäftigen und die sie beide nie wieder losgelassen hat. Das Projekt haben sie mit ihren eigenen Händen und den ersten selbst verdienten Mitteln begonnen. Dieses Dorf soll einmal mit Hilfe großherziger Menschen aus aller Welt mit kleinen und großen Kindern gefüllt sein, die eine gute Zukunft vor sich haben. Ganz vorne, am Eingang des mit Stacheldraht umgeben Landes, hat Jake ein Steinhaus gebaut. Auf diesem großzügigen Land will er mit Tine ein Dorf für Kinder ohne Eltern aufbauen. Es soll das „Tschau Poh Lungrad (Lomphulat-childrenban) Kinderdorf“ werden, benannt nach dem Schutzheiligen des Dorfes. Dieser lebte vor über 125 Jahren und half den Menschen in der Not, wies niemanden ab.
Zu seinen Ehren und aus Dankbarkeit für alles was er aus Liebe zu den Menschen tat, soll in der Zukunft dieses Waisen–Kinder–Dorf seinen Namen tragen.

Hedwig Kolonko - DANKE
Die Kinder sollen hier ein friedliches und liebevolles Zuhause haben, in dem sie jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendbrot bekommen. Eine gute Betreuung soll gewährleistet sein und jedes Kind sein eigenes Bett und einen eigenen Schrank ganz für sich alleine haben. Kleine Häuser mit einer Toilette und einem Duschraum sollen es sein, die für sechs bis acht Kinder genug Platz bieten, an dem sie sich wohl fühlen, wo sie geborgen sind. So bekommen sie die Chance, als gute und rechtschaffene Erwachsene ihren Platz in der Gesellschaft finden zu können. Jake hatte auch diese halb zerfallene Gedenkstätte, eingebettet zwischen den hohen schattigen Bäumen des nahen Waldes, liebevoll und mit viel Mühe in den jetzigen, begehbaren Zustand versetzt.


Das Internet-Cafe ist ein beliebter Treffpunkt der Schüler, nicht nur nach dem Unterricht. Hier trifft sie auf hilfsbereite Menschen, die von der Idee des Kinderdorfes begeistert sind und ihr zur Seite stehen, sei es auch nur mit einem einfallsreichen Tipp. Tine greift den Ratschlag eines netten Deutschen auf und versendet den roten Button ihrer Website an Rotary- und Lions- Clubs der ganzen Welt, mit der Bitte um Installierung auf deren Homepage. Jake hat ihn extra für die Verlinkung zu ihrer Kinderdorfwebseite entworfen. Bei einem kurzen Stromausfall im Internet-Cafe findet sie sich im angeregten Gespräch mit einem Schweden wieder, der sie nach ihrer Arbeit fragt. Tine erzählt ihre Geschichte und von dem Plan des Kinderdorfs. Der Mann, der geschäftlich unterwegs ist, berichtet von einer guten Bekannten, einer rüstigen Seniorin, die seit geraumer Zeit nach einem geeigneten Hilfsprojekt sucht. Sie will ein Vorhaben unterstützen, bei dem es keine hohen Verwaltungskosten gibt und das sie von zu Hause aus ohne Umwege direkt unterstützen kann. Sie will die Mitarbeiter in der Verwaltung des Kinderdorfes genau kennen damit sie verfolgen kann, was mit ihrer eigenen Spende passieren wird.

Es ist eine so großzügige Hilfe, bei der Tine und Jake nur einfach Danke sagen können, mit einem Herzen voll tiefer Freude. Der Herr aus Schweden gibt Tine noch den guten Rat, sich per Internet mit der Verwaltung von Seniorenheimen in aller Welt in Verbindung zu setzen, um dort nach hilfsbereiten Menschen Ausschau zu halten. Senioren, die auf dem gleichen Weg wie seine eigene Bekannte nach einem so besonderen Projekt suchen, um Gewissheit über das sichere Ankommen ihrer Spenden zu haben. Durch das, was mit den vielen Geldgeschenken für die Opfer des verheerenden Tsunami in Thailand geschehen sei, meinte der Schwede, seien viele Menschen verunsichert. Tine gibt ihm Erklärungen, die in keinem Sender und bei keinem der vielen Spendenaufrufe erwähnt wurden.

Hedwig Kolonko - Zwei Gesichter des Isan
Sie redet von Menschen die gestorben sind, an deren Hinterbliebenen aber die Hilfeleistungen vorbeiflossen und außer Tränen und Trauer nur noch die verwaisten Kinder bei den Großeltern übrig blieben. Es sind diese Familien aus dem Isan, bei denen der Vater und die Mutter in den großen Hotelanlagen am Meer arbeiten mussten und sie deshalb ihre schulpflichtigen, aber auch die kleinsten Kinder in der Obhut der Großeltern zurückgelassen haben. Viele dieser Eltern sind damals nicht mehr zurückgekehrt und haben ihre kleinen Waisenkinder in einer unvorstellbaren Armut zurückgelassen. Eine alte weinende Oma mit ihrem Enkelkind im Arm, hat ernsthaft danach gefragt, was er denn jetzt machen soll. Solange sie noch am Leben ist kann sie dem Kind Schutz und Essen geben, aber was passiert wenn sie tot ist und was ist mit der Schule? Mehr als 200 Kinder, so wird geschätzt, sind im Isan zu Vollwaisen geworden.

Es sind Kinder, die ohne eine Hilfe von außen keine Chance in ihrem Leben haben werden. In diesen Dörfern hat niemand etwas von den Spendengeldern abbekommen. An diese armen Kinder hat keiner der fleißigen Helfer gedacht, die im Süden des Landes wahrhaft viel und Gutes geleistet haben. Aber auch diese kleinen Seelen sollten ein menschenwürdiges Leben finden.

Dieses Ziel verliert Tine nicht aus den Augen und deshalb hat sie mehr als genug an ihrem Computer zu tun. Sie beginnt Kontakte zu schließen und um Hilfe zu bitten, damit der Bau des Kinderdorfes aufgenommen werden kann und hat ihre Erfahrungen, die Erlebnisse von Jake, das Leben auf dem Land und in der Stadt in diesem Buch zusammengefasst in der Hoffnung, dass dessen Einnahmen und auch noch die eine oder andere großherzige Spende in die Kasse des Kinderdorfes fließen.

Website: www.araki.de






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