Es ist diese unbedingte Treue, das Gefühl, ehrlich geliebt und angenommen zu sein, was das Leben mit Hund so schön und uns glücklich macht. Hunde sind auf ihren Besitzer fixiert, ganz egal, wie er gelaunt ist oder was tagsüber schiefgelaufen ist - sie lieben uns bedingungslos. Der Hund ist immer für uns da. Wunderschöne Rituale sind das Kuscheln und Streicheln.
Es gibt Frauen, die würden eher ihren Mann als den Hund vor die Tür setzen. Und diese nannten als Begründung, dass ein Hund helfe, die kleinen Probleme des Alltags zu bewältigen...
Schnuffelnasen - Ein Hund hebt unsere persönliche Glückskurve
Hunde helfen uns Stress abzubauen.Sie beruhigen sogar Alzheimer-Kranke, und depressive Menschen haben bessere Heilungschancen, wenn sie Kontakt zu Hunden bekommen.
So zeigen sie beispielsweise epileptische Anfälle frühzeitig an oder schmiegen sich tröstend an ihren Halter wenn sie merken dass dieser traurig ist oder Kummer hat. Und sie reagieren auch sehr unterschiedlich auf Fremde, je nachdem ob diese sich dem Hund gegenüber offen, freundlich, ängstlich, aggressiv oder abweisend verhalten.
Wichtige Botenstoffe in unserem Körper verändern sich sobald wir unseren Vierbeiner knuddeln. Die Glückshormone Serotonin und Dopamin steigen an, das Stresshormon Cortisol sinkt.
Wir fühlen uns deutlich entspannter, mutiger, zuversichtlicher.Ganz ähnlich, wie es geschieht, wenn wir verliebt sind. Die Folge: Wir fühlen uns glücklich.
Schnuffelnasen - Untersuchungen zeigen auch :
Menschen mit Hund sind sportlicher, weil sie regelmäßig mit ihm spazieren gehen.
Hundebesitzer müssen sogar seltener zum Arzt.
Schnuffelnasen - Ein Freund für alle Lebenslagen
Die Leichtigkeit des Hundelebens, die Unbedarftheit der Tiere kann uns mitunter sogar Freudentränen in die Augen treiben - wir spüren das Leben intensiver.
Mit Hundi kommt man sogar seinen Mitmenschen näher, das belegt eine Studie des Rheingold-Instituts in Köln. Der Hund geht völlig unbefangen auf Menschen zu und bietet automatisch jede Menge Gesprächsstoff.
Das Verhalten von Herrchen und Frauchen hat übrigens einen noch größeren Einfluss als bisher angenommen. Forscher der Universität Wien fanden bei einer Untersuchung heraus, dass Hunde von ängstlichen Besitzern kaum von der Seite ihres Herrchens oder Frauchens wichen. Offene Personen hatten dagegen Hunde, die ein ungebundenes Verhalten an den Tag legten.
Therapeuten mit Hunden werden übrigens als freundlicher eingestuft und Erwachsenen helfen die Tiere ganz konkret als Therapeuten. So lernen Menschen mit eingeschränkter Motorik mithilfe von Hunden schneller, wieder ihre Hände, Arme oder Beine zu bewegen.
Häufig werden Golden Retriever, Bichon Frisé , Labrador oder andere Rassen mit Schlappohren als Therapie-Hunde eingesetzt. Der Grund: Sie wirken beim ersten Kontakt meist freundlicher als Hunde mit spitzen Ohren.
Hundeverhalten passt sich nicht nur langfristig sondern auch situationsbedingt seinem Halter an.
So ist bekannt das normalerweise recht offene, selbstsichere Hunde plötzlich ängstliches Verhalten zeigen können wenn deren Halter sie in der Erwartung, das der Hund sicher negativ reagieren werde, z. B. im Auto transportiert oder es auf die Silvesternacht zugeht.
Schnuffelnasen - Mensch und Hund
Fazit : Sie sind einfach gern an unserer Seite, fordern Streicheleinheiten und sorgen so ganz nebenbei für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden.