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Ada liebt

Ada liebt Bo und Bo liebt Ada, doch für beide gibt es kein Happy End. Bo züchtet Schweine, alles an ihm und um ihn herum riecht nach Schwein, und Ada, intellektuelle Studentin, traut Schweinen leider nicht über den Weg. Deshalb mißtraut sie auch ihrer Liebe


Ada liebt - Nicole Balschun
© DUMONT-Buchverlag
Als ihre Tante Rosi stirbt, gerät Adas Welt aus den Fugen. Aber nicht so sehr wegen der Trauer um die schrullige Tante. Vielmehr weckt einer der Sargträger Adas Interesse, als er aus Versehen sein Gebetbuch in Rosis Grab fallen lässt. Bo ist Landwirt und nur im Nebenberuf Sargträger. Er ist ganz anders als die verschlossene Ada.

Ada sucht ihr Glück in Büchern und auf Friedhöfen und verkriecht sich so vor dem Leben. Bis Bo mit seinen Kühen und Schweinen auftaucht. Er liest Ada aus den Landwirtschaftsmagazinen vor und stellt ihr schließlich eigene Gummistiefel hin.

Doch nicht nur Adas Vater, dem die Leitsau Siegfried und überhaupt die ganzen Schweine suspekt sind, traut der Beziehung nicht richtig über den Weg.




Über die Autorin :


Nicole Balschun wurde 1975 in Leer geboren und studierte Literaturwissenschaften und das Lehramt an Förderschulen. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Hannover und hätte immer gern ein Hausschwein gehabt.

Annette Maria meint:

Hochbegabung ( Hochsensibilität ) hat das Landleben entdeckt. Ada, die Frau, hat Bücher und ein zerrissenes Wesen. Bo, der Mann, hat Schweine, Kühe, ein großes Herz und einen gesunden Menschenverstand. Ada ist von Bos Welt gleichermaßen angezogen wie abgestoßen und versucht den Spagat zwischen akademischer Laufbahn und Landleben. Witzig und hintergründig einerseits und gleichzeitig unendlich traurig... 

Mit Ada und Bo hat Nicole Balschun zwei Figuren geschaffen, die ungleicher nicht sein könnten, denen man aber am liebsten zurufen würde: Ja, ihr seid genau richtig für einander!

Ein so komischer wie anrührender Roman darüber, wie schwierig es sein kann, sich jemandem über alle Grenzen und Hindernisse hinweg zu öffnen.











Es ist unglaublich, daß der Mensch sich vor dem Schönsten fürchten soll; aber es ist so.
Friedrich Hoelderlin
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