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Hochsensibilität - Katrin Sohst im Interview: "Wichtig ist es, den eigenen Weg zu gehen."


Als Expertin für Hochsensibilität unterstützt Kathrin Sohst hochsensible Menschen dabei, ihre Potenziale zu entdecken und ein zartstarkes Leben zu führen. Wer ihr begegnet, erlebt eine empathische Frau, die offen mit Emotionen umgeht und tiefgründig ist – aus Überzeugung. Ihre Mission als Botschafterin für Hochsensibilität: Sensibilität und Emotionen legalisieren und Wertschätzung zum Standard machen.

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Im LEBE-LIEBE-LACHE Interview spricht sie unter anderem darüber, was hochsensible Menschen ausmacht und wie sie es selbst geschafft hat, aktiv und positiv mit ihrer besonderen Gabe umzugehen.

Kathrin Sohst Treppe
Kathrin Sohst
Kathrin Sohst im Interview mit Annette Maria Böhm


LEBE-LIEBE-LACHE: Wann hast Du an Dir festgestellt, dass Du selbst „zart im Nehmen“ bist?

KATHRIN SOHST: Das war 2008/2009. Ich habe damals den Klassiker im deutschsprachigen Raum im Buchladen entdeckt – das Buch „Zart besaitet“ von Georg Parlow. Beim Lesen fragte ich mich: „Woher kennt der Mann mich bloß so gut?“ Es war ein echter Aha-Effekt, meine Erfahrung mit mir selbst und mit anderen vor dem Hintergrund des Wesensmerkmals der Hochsensibilität reflektieren zu können.

Intensiv und positiv nutze ich das Wissen um meine Hochsensibilität allerdings erst seit 2013. Vorher hat mich der Gedanke eher immer wieder dann eingeholt, wenn ich nicht weiterkam oder es mir an Kraft mangelte. Das war kontraproduktiv. Ganz nach dem Motto: „Ist ja kein Wunder. Du bist ja hochsensibel.“ Das war wie eine Negativspirale gegen meinen Selbstwert, gegen die vielen „Unsensiblen“ und all das „Schlimme“, was auf dieser dualen Welt einfach zum Alltag gehört.


LEBE-LIEBE-LACHE: Haben viele hochsensible Menschen eine feine spirituelle Wahrnehmung?

KATHRIN SOHST: Das ist eine gute Frage, die ich nicht konkret beantworten kann. Versuchen wir eine Annäherung:

Aus meiner Erfahrung kann ich definitiv sagen, dass es Menschen gibt, die Dinge wahrnehmen, welche vielen anderen verborgen bleiben. Da geht es nicht um intensivere Sinneswahrnehmungen, sondern um eine Welt, für die uns noch allgemeingültige Worte fehlen. Oft wird das in der Literatur nicht als hochsensibel, sondern als hochsensitiv bezeichnet.

Weiterhin stellt sich die Frage, was man unter einer feinen spirituellen Wahrnehmung versteht. Für mich gehört eine hohe Intuition dazu. Und Dinge erahnen zu können, bevor sie ausgesprochen werden. Zu wissen, wer anruft, obwohl man die Nummer nicht sieht (was heute leider immer seltener wird, weil vieles eingespeichert ist und angezeigt wird). Es gibt auch Menschen, die spüren, wenn Menschen sterben oder ihnen etwas passiert. Andere haben Vorahnungen oder Visionen (nicht zu verwechseln mit Psychosen), die dann tatsächlich eintreffen. Ich selbst habe ab und an in tiefen Gesprächen Eingebungen, die zum Thema oder zur Lebensfrage meines Gesprächspartners passen. Und wenn ich dann frage, ob derjenige meine „Herzgedanken“ – so nenne ich das – dazu hören möchte und sie ausspreche, dann trifft das sehr oft genau den Punkt und bringt für diesen Menschen den Impuls, den es für den nächsten Schritt oder zur Auflösung eines Themas brauchte. Andere Menschen können „sehen“ bzw. „identifizieren“, ob jemand krank ist oder wo jemand Schmerzen hat. Wieder andere sehen Farben um Menschen herum. Andere haben Heilkräfte, die aus Sicht der modernen Wissenschaften und der Schulmedizin unerklärlich sind. Es gibt sicherlich noch viele andere Spielarten. Fakt ist, dass dieser Bereich immer noch einer ist, über den viele Menschen nicht sprechen oder den Sie für sich selber nicht verarbeitet bekommen, weil sie sich vor ihren eigenen Fähigkeiten fürchten. Oder sie haben Angst, nicht verstanden oder gar für verrückt erklärt zu werden. Es gibt aber auch die, die daraus ihre Profession machen, anderen helfen oder ihre Fähigkeiten im Job nutzen. Vieles können wir auch gar nicht klar benennen, weil uns die Worte fehlen und die Bereitschaft vieler sich mit solchen Phänomenen auseinanderzusetzen. Gegeben hat es Menschen mit spirituellen Fähigkeiten schon immer, nur braucht es für die Beschäftigung mit solchen Andersartigkeiten oder gar ein eigenes Erleben oft einen anderen Rhythmus als den der rationalen Leistungsgesellschaft.


Zart im Nehmen Wie Sensibilität zur Stärke wird (Dein Leben)
Kathrin Sohst (Autor)
Zart im Nehmen
Wie Sensibilität zur Stärke wird (Dein Leben)
Wie Sensibilität zur Stärke wird
Gebundenes Buch
Stark durchs Leben gehen trotz Sensibilität - das wünschen sich viele hochsensible Menschen und erleben ihre hohe Wahrnehmung dennoch immer wieder als Last. Wie der Frust immer weniger Raum einnimmt und das sensible Leben zur Lust werden kann, darum geht es in dem Buch.

Etwa 20 Prozent der Menschen haben eine höhere Wahrnehmungsfähigkeit als andere. Sie nehmen Reize und Informationen qualitativ und quantitativ intensiver wahr und verarbeiten diese tiefer. Die Hochsensibilitätsforschung ist noch jung. Doch je leistungsorientierter und schneller unsere Gesellschaft wird, desto bedeutsamer wird das Thema.

Was ist dran an dem Phänomen Hochsensibilität? Was bedeutet es, besonders sensibel zu sein? Welche Stärken haben Menschen mit einer hohen Sensibilität? Und wie sehen sie die Welt?

Kathrin Sohst ist selbst hochsensibel. Sie schreibt nicht, wie viele andere Autoren, aus psychologischer Sicht, sondern aus ihrer Erfahrung heraus. Die selbstständige Texterin und Fotografin bewegt sich in der Welt der Wirtschaft und hat ihren eigenen Weg gefunden, ihr Leben und ihre Arbeit zu gestalten. Sie ermutigt den Leser, seine hohe Sensibilität als Chance zu entdecken. Ihre Botschaft: Erkenne deine hohe Sensibilität, steh zu ihr, sorge gut für dich und lebe deine Stärken. Alltagstaugliche Strategien und zahlreiche Berichte hochsensibler Menschen machen das Buch zu einem inspirierenden Ratgeber für zarte Menschen.


LEBE-LIEBE-LACHE: Welche Netzwerke kannst Du Hochsensiblen empfehlen?


KATHRIN SOHST: Ich würde jetzt gerne sagen: Gesprächskreise für hochsensible Menschen oder Facebookforen. Doch halte ich es für sehr wichtig, sich bewusst zu machen, ob es der richtige Gesprächskreis oder das richtige Forum ist. Ich höre immer wieder, dass sich in Gesprächskreisen die Menschen sammeln, die sehr in der negativen Wahrnehmung ihrer Sensibilität verhaftet sind. Ich habe schon mehr als einmal den Kopf geschüttelt, wenn ich in Facebook-Foren unterwegs war, weil mir dort viel „Opfer-Dasein“ begegnet. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass Hochsensibilität eines von vielen Wesensmerkmalen ist und nicht die ganze Persönlichkeit ausmacht. Und dass sie vor allem dann zum Problem wird, wenn man in der Dauerüberreizung steckt.

Zurück zu den Netzwerken: Wichtig ist es, den eigenen Weg zu gehen. Man kann im Freundeskreis schauen, wer auch hochsensibel ist, Tätigkeiten nachgehen, die Entspannung bringen und dort nach Gleichgesinnten suchen – zum Beispiel Menschen, die gerne draußen in der Natur sind oder Literatur, Musik umd Künste mögen – oder, oder, oder. Das kann sehr individuell sein. Denn auch unter hochsensiblen Menschen gibt es viele Unterschiede.

Bei den sozialen Netzwerken empfehle ich jedem selbst zu schauen, wie viel „online“ gut tut. Ich nutze die sozialen Medien eher beruflich als privat – z. B. um mit Menschen in Kontakt zu sein und zu bleiben, meine Bücher bekannt zu machen und meine Botschaften in die Welt zu bringen. Aber auch um Netzwerke aufzubauen und so manchen Kontakt in die echte Welt zu holen – im Bereich Hochsensibilität und für den Kongress oder auch im Bereich Unternehmenskommunikation.

Ein stärkenbasiertes Netzwerk auf Facebook möchte ich an dieser Stelle nennen. Die Gründerin heißt Kristin Wirtz und wir haben uns auf dem Kongress für Hochsensibilität, den ich gemeinsam mit meinem Team veranstaltet habe, kennengelernt. Wer auf Facebook ist, kann dort in der Suche „sensibel stark!“ eingeben.


LEBE-LIEBE-LACHE: Warum fällt es vielen empfindsamen Menschen so schwer ihre Komfortzone zu verlassen?

KATHRIN SOHST: Ist das so? Ich bin mir nicht sicher, ob es vielen so schwerfällt. Im Grunde gehört es zu unserem Alltag, die Komfortzone zu verlassen.

Aber jetzt mal im Ernst: Es hat sicherlich mit Erfahrung, Haltung und Erlebnissen zu tun und mit der Fähigkeit, Vergangenes loszulassen und die Dinge immer wieder neu zu betrachten. Auch mich fordert die hohe Sensibilität vor allem in Situationen stark heraus, die für mich neu sind. Jede Grenzüberschreitung macht etwas mit mir. Und natürlich kostet es auch Kraft. Ich gehe sicher andere Wege als so manch anderer, um an meine Ziele zu kommen. Und doch habe ich mich immer an meine Grenzen gelehnt und sie überschritten, um weiter zu kommen. Die entscheidenden Entwicklungsschritte habe ich gemacht, wenn ich meine Komfortzone verlassen und mich auf unbekanntes Terrain begeben habe.

Vielleicht hat es etwas mit dem Bewusstsein dafür zu tun, ob man gerade eine Grenze überschreitet. Wer sich dessen nicht bewusst ist und an bestimmten Punkten im Leben aus der Überreizung und Überforderung heraus immer wieder ein Gefühl des Scheiterns hat und nicht weiß warum, der kann eine Vermeidungshaltung oder sogar Angst entwickeln vor neuen, unbekannten Situationen. Auf Dauer macht das dann was mit dem Selbstwert – und schon ist der Teufelskreis da. Ist man sich der eigenen Sensibilität und Bedürfnisse bewusst, so hat man die Möglichkeit, sich Grenzüberschreitungen bewusst zu machen, sich darauf einzustellen und anders mit den Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen umzugehen. Ich sage immer: Die Komfortzone zu überschreiten ist wie ins kalte Wasser springen. Je öfter man das macht, desto besser lernt man sich im kalten Wasser kennen. Und das Wasser wird mit der Zeit immer ein Stück wärmer. Das Schicksal gießt vielleicht mal wieder kaltes Wasser dazu. Aber auch dann können wir es mit jedem Sprung wieder anwärmen. So wird der Sprung immer einfacher. Das stärkt unseren Mutmuskel, fördert die Selbstsicherheit und macht immer neue Entwicklungsschritte möglich…


Kathrin Sohst

Kathrin Sohst:
Erwischt: Ich hatte früher in Poesiealben immer schon ein Problem, mich festzulegen, wenn es um Mottos, Musik oder anderes ging. Ich lasse mich gerne inspirieren und baue die Inspirationen dann in mein „Gesamtsystem“ ein. Mir einzelne Sätze zu merken, fällt mir eher schwer. Und auf den Punkt etwas zu fixieren oft auch. So wie jetzt – mir fällt gerade kein schlauer Satz ein. Was mir allerdings wichtig ist: Ich versuche anderen so friedvoll und offen zu begegnen, wie ich mir das wünsche, wenn jemand mir begegnet. Und es ist mir wichtig, im Einklang mit der Natur zu leben und mein Bewusstsein und meine Lebensweise in diese Richtung zu entwickeln. Denn eine heile Natur ist die Basis unseres Lebens.

Kathrin Sohst:
Ich habe aus Liebe zu meinen Kindern und aus dem Bewusstsein heraus, dass beide gerade eine Phase haben, in der sie mich intensiv brauchen – letzter Kindergartentag, 1. Tag in der 4. Klasse und Einschulung in der Vorschule direkt vor und nach den Hauptreisetagen – meinen Besuch beim Schweizer HSP-Kongress abgesagt. Ich möchte ganz für meine Kinder da sein und nicht schon mit den Gedanken auf Reisen bzw. bei der Einschulungsfeier erschöpft von der langen Fahrt und den vielen Eindrücken vom Kongress. Die Absage war mir sehr unangenehm und mein Ego wäre wirklich gern gefahren. Aber an der Stelle hat die Mutter in mir gesiegt

Kathrin Sohst:
Oh, das war beim Mittagessen. Mein Mann hatte gerade unseren kleinen, selbstbewussten und manchmal sehr bellintensiven Hunderüden in seine Schranken gewiesen. Allerdings aus einer etwas gestressten Arbeitssituation heraus. Daraufhin hat unser Hund Sam sich unter einem Arbeitstisch zurückgezogen und blieb im Büro. Mein Mann und ich saßen am Esstisch und redeten. Exakt in dem Moment, wo mein Mann tief durchatmete, schaute aus meiner Perspektive gesehen genau neben dem Kopf meines Mannes unser Hund ganz vorsichtig und fragend um die Ecke. Da konnte ich nicht anders, als herzlich zu lachen. Tiere haben ein so feines Gespür… Das war einfach zu süß! Und meinem Mann huschte auch ein Lächeln über die Lippen, nachdem ich ihm erklärt habe, warum ich plötzlich so lachen musste.
Kathrin Sohst Portrait



LEBE-LIEBE-LACHE: Wie können hochsensible Menschen in Verbindung mit ihrer eigenen Kraft gelangen? Was macht die Zarten stark?

KATHRIN SOHST: Der erste Schritt ist es, das hochsensible Temperament anzunehmen und nicht dagegen anzukämpfen. Im zweiten Schritt macht es Sinn,


Es gibt viele Menschen, die das intuitiv machen, sich ihrer Bedürfnisse bewusst sind und instinktiv Wege in ihrem Leben gegangen sind, auf denen Sie nicht mit dem ihrem hochsensiblen Temperament in Konflikt geraten sind. Bei den HSP, die sich von ihrer Sensibilität gebremst fühlen, können weitere Schritte nötig sein. Schritt für Schritt Reize reduzieren und raus aus der Stressfalle. Die eigene Haltung zu sich selbst und der Welt ändern. Vergeben – sich selbst und anderen. Und anerkennen, dass Hochsensibilität eine Spielart der Natur ist und statt eine Strafe oder ein Fluch.

Wenn jemand fragt, was wichtig ist, um als hochsensibler Mensch stark zu leben, dann empfehle ich kleine Schritte zu gehen, kleine Veränderungen vorzunehmen, Entspannungselemente in den Tag einzubauen, regelmäßig in die Natur zu gehen, den Atem mehrmals am Tag zu fokussieren. Und zu schauen, wo die Überreizung herkommt und dort anzufangen, wo es am leichtesten ist, Reize zu reduzieren. Denn wenn das Leben bereits anstrengend ist, macht es oft keinen Sinn, ganz große Umbrüche zu wagen. Denn die kosten Kraft und brauchen Vorbereitung. Es sei denn, der große Schritt ist im Grunde überfällig und Sie haben sich nur noch nicht getraut, ihn zu gehen. Dann können auch die großen Schritte auf den richtigen Weg führen.


LEBE-LIEBE-LACHE: Warum ist Yoga für hochsensible Menschen zu empfehlen?

KATHRIN SOHST: Yoga kann für hochsensible Menschen ein Weg sein, wenn sie bereits gelernt haben, bei sich zu sein mit ihren Gefühlen und Gedanken, statt bei allen anderen im Raum oder beim Yogalehrer - oder um das zu lernen… Bei mir war es so, dass ich zu Anfang in einer Yogagruppe starke Probleme hatte bei mir zu bleiben, weil ich so viel im Außen war. Das hat sich mit der Zeit verändert. Yoga bringt einen sehr intensiv in die Selbstwahrnehmung und durch die Körperübungen (Asanas), die viel Konzentration brauchen, fokussiert sich die Wahrnehmung mehr und mehr auf uns selbst statt auf das außen. Auch die Atemmeditation ist sehr angenehm, weil regelmäßige Atemübungen ebenfalls stressreduzierend wirken. Beides – Körperübungen und Meditationselemente – sorgen dafür, dass Stress abgebaut wird. Yoga ist also ein möglicher Weg (nicht nur) für hochsensible Menschen, um gut für sich zu sorgen.


LEBE-LIEBE-LACHE: Was ist im Umgang mit hochsensiblen Menschen zu beachten?

KATHRIN SOHST: Genau das gleiche, wie im Umgang mit allen anderen Menschen auch: Denke daran, dass Menschen gleichwürdig sind, aber nicht gleich. Wir sind unterschiedlich und haben andere Fähigkeiten. Jeder bringt seine ganz ureigene Lebensgeschichte mit. Jeder hat sein persönliches Wertesystem. Und es gibt ganz individuelle Bedürfnisse. Sensible Menschen sind auch leistungsfähig – nur anders. Wir brauchen einen anderen Pausenrhythmus, sind tiefgründiger, nehmen differenziert und detailreich wahr, fühlen intensiv und reagieren aus Sicht anderer vielleicht auch mal übertrieben. Manchmal ziehen wir uns gerne mal zurück – oft auch plötzlich durch eine Überreizungssituation. Das gilt es nicht persönlich zu nehmen – es ist einfach ein ganz starkes Bedürfnis nach Ruhe, was dahinter steht. Für viele von uns sind Tränen normal und es gibt in guten Gesprächen selten Tabuthemen. Small Talk ist für uns ein Lernfeld. Und wenn jemand unbedingt so einen Satz wie „Stell dich doch nicht so an“, „Reiß dich mal zusammen“, oder „Sei doch nicht so sensibel“ loswerden möchte, dann hätte ich gerne eine Bedienungsanleitung dazu. Ich weiß bis heute nicht, wie das mit dem Zusammenreißen gehen soll …


LEBE-LIEBE-LACHE: Du hast ein neues Buch geschrieben, dass gerade erschienen ist. Es geht um Hochsensibilität im Beruf. Kannst Du kurz etwas über das Buch sagen?

KATHRIN SOHST: Gerne! Mein neues Buch ist ganz anders als das erste – nämlich kurz und knackig. Es heißt „30 Minuten Hochsensibilität im Beruf“ und hat nur 96 Seiten. Es ist auch im GABAL Verlag erschienen. Ich schreibe darüber, wie Hochsensibilität als Ressource erkannt, verstanden und im Berufsalltag sinnvoll eingesetzt werden kann. Und ich habe mir Gedanken gemacht, wie man als hochsensibler Mensch die passende berufliche Aufgabe und Arbeitsform finden kann. Was mir auch wichtig war: Arbeitgeber bekommen Tipps, wie sie das Arbeitsumfeld nachhaltig, leistungs- und stärkenorientiert gestalten können, so dass es sowohl für hochsensible Menschen als auch für alle anderen besser funktioniert mit gesunder Motivation, Produktivität und Arbeitsfreude – ohne dass sich Menschen ausbeuten oder ausbeuten lassen und die Krankheit der einzige Weg ist, um dem Hamsterrad zu entfliehen.


Neues Buch: 30 Minuten Hochsensibilität im Beruf

30 Minuten Hochsensibilität im Beruf
Kathrin Sohst (Autor)
30 Minuten Hochsensibilität im Beruf



Kathrin Sohst
© www.empathisch-kommunizieren.de
Kathrin Sohst
berät Hochsensible, bietet Info- und Netzwerkveranstaltungen an, organisiert Gesprächsrunden, leitet Seminare und Workshops und hält Vorträge. Parallel dazu setzt sie sich für psychische Gesundheit in der Arbeitswelt ein, textet für Wirtschaft und Magazine und fotografiert leidenschaftlich gerne. Die Diplom-Dokumentarin und geprüfte PR-Beraterin ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern.


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