31

Was der Mund über uns verrät


von Ilona Weirich

ANZEIGE

Im August geht es um die Ernte. Was wir bisher gesät haben, können wir nun einbringen. Die Spreu trennt sich vom Weizen – auch im übertragenen Sinn. Wir können Ideen umsetzen oder aussortieren. Wir können Rückschau halten, was bisher geschehen ist. Und vorausschauen, ob das, was wir nun einbringen ins Leben in unsere Arbeit, richtig ist. Damit im Winter/Zukunft kein Mangel herrscht. Wir müssen gut wirtschaften, ob es nun irdische Güter oder unsere eigenen Kräfte sind.

Fülle und Mangel, das Überbrücken von Gegensätzen ist ein August Thema, aber auch das Thema des Mundes, wie habe ich Dinge verdaut? Was musste ich alles schlucken? Was hat mir gut getan? Was war mir hinderlich? Was habe ich nicht an- oder ausgesprochen?

Mund oTschOo/pixabay 8
© oTschOo/pixabay


Im August gibt es meist wenig Wasser (außer in diesem Jahr). Es herrscht Trockenheit. Das Element der Gefühle (Wasser), weicht der erdigen Trockenheit.

 Im Juli geht die Energie nach Außen,  nun geht die Energie ins Funktionale. Alles was wir tun, muss für etwas dienlich sein. Wie in einem Samenkorn hat der August und die Verdauung zwei Wesenskräfte: das Formale und Ruhige sowie etwas Wildes, nach außen Drängendes. Dies zur Heilung und Reife und zur Reserve, wenn es Mangel gibt.

 

Mund und Erlebnishintergründe, Gefühlsimpulse


Der Mund steht für das Gefühl für Nahrung: Körper, Aufnahme von fester, flüssiger, feinstofflicher Nahrung und die Verdauung.  Liebe geht durch den Magen!

Das Gefühl für Sprache: Geist, Reaktionen, Laut- und Sprachorgan.

Das Gefühl für Liebe: Seele, Verdauung und Verarbeitung von Gefühlen,  innere Wunschwelt, Gefühlsschichten, Emotionen, Reaktionen, Leidenschaft, Instinkte, Lebens- und Liebesart, Art der Eigenliebe, begehren und erleben.

 
Der Mund kann durchaus lügen, die Augen nicht. Deshalb sollten Augen- und Mundausdruck zusammen passen und immer zusammen angeschaut werden. Lachen ist auch eine Druckentlastung, lösen von Innenspannung (befreiend, aggressiv, zynisch, skeptisch, obszön, ironisch, blasiert, herzlich, verzweifelt), es heben sich die Mundwinkel

Weinen hat einen anderen Ausdruck in der Druckentlastung, Erschütterung der Persönlichkeit. Achten Sie auf die Kinnmimik. Hier wird schnell sichtbar, wenn etwas überlegt wird, wenn Muster anspringen.

 
Mundart und der Schließmuskel der Seele - Diese Sätze kennen Sie sicherlich schon:


Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Über den Mund fahren, kein Blatt vor den Mund nehmen.

Morgenstund hat Gold im Mund.

Jemandem nach dem Mund reden.

Sich den Mund fusselig reden, das Wort im Mund umdrehen.

 
Der Mund steht für unsere Gefühle in der Psycho-Physiognomik und wie diese Gefühle verdaut werden. Der Magen, der auch am Mundwinkel sichtbar ist über die Patho-Physiognomik, gehört zum Erdelement nach der TCM. Erde und Magen stehen für unsere Heimat, Mitte, Verbundenheit, Bindungsfähigkeit und Zufriedenheit. Geschmacksrichtungen können auch als Gefühle ausgedrückt werden: sauer, salzig, bitter. Am Mund sehen wir dann Kontrolle, Distanz, Disziplin, Unzufriedenheit, Frustration. Die TCM sagt, dass sich das Bewusstsein einer Krankheit immer an dem passenden Organ Ort manifestiert. In seiner Mitte sein, eine gute Erdung haben und Zufriedenheit spüren. Geschmack oder Geschmacklosigkeit. Dies  kann eine Tugend, aber auch Untugend sein.

Mund essen englishlikeanative/pixabay 17
© englishlikeanative/pixabay

Über den Geschmack können wir im übertragenen Sinn analysieren, was wir an materieller und geistiger Nahrung in uns hineinlassen. Was bekommt mir, was ist mir nicht wirklich zuträglich. Hier ist unser Forschergeist gefragt und unsere Achtsamkeit.

 

In diesem Sinne – gute Gefühle und guten Appetit.

Liebste Grüße Ilona



Ilona Weirich
© www.gesichtspunkte.net
Ilona Weirich liest aus Gesichtern. Seit mehr als zehn Jahren schaut die Psycho-Physiognomin in und hinter das „Pokerface“. Erfahrung damit hat jeder. Wissenschaftsgläubige zweifeln leicht an der „Solidität ihrer Befunde“. Nicht jeder ist erfreut, schaut Ilona Weirich hinter sein „Pokerface“. Zahlenmäßig deutlich mehr Menschen sind neugierig darauf zu erfahren, was ihnen ins Gesicht geschrieben steht.

Sie wägt ab, gewichtet und fügt ein Bild aus Eigenschaften und Lebensumständen, das
ungenutzte, natürliche Ressourcen beleuchtet und Möglichkeiten aufzeigt, Stärken darstellt und Mankos nicht auslässt. Gerade die bewusste Kenntnis über persönliche Schwächen versetzt Menschen in die Lage, Ausgleich zu suchen.

In Vorträgen und Seminaren ist Ilona Weirich quicklebendig. An beispielhaften Projektionen lassen sich Zusammenhänge zwischen Charakter, Persönlichkeit und Aussehen erlebbar zeigen. Ilona Weirichs Blick schweift am ersten Eindruck vorbei.

Edwin Platt, Journalist.


Ilona Weirich über Ilona Weirich

Um gemeinsam mit Ihnen Ihre Potenziale noch fundierter zu erarbeiten, verfüge ich über ein breites Methodenspektrum. 12 Jahre habe ich speziell die Psycho-Physiognomik geprüft und überprüft, um sicher zu sein. Tellerrand-Blicke sind mir sehr wichtig und bereichern meine Arbeit. In 25 Jahren habe ich zahlreiche Weiterbildungen besucht und in meine Arbeit als Physiognomin eingebunden.


... www.gesichtspunkte.net
31
Weitere Artikel von Ilona Weirich:
Vielfalt im Mai und in der Physiognomik – jede Form gibt eine In-FORM-ation
Die Energie des Frühlings physiognomisch betrachtet
Lippenlust und Lippenfrust - An der Nase eines Mannes. . .
Weitere Artikel:
Asiatische Kunst fördert das Wohlbefinden
Reinhold Messner: "Der Geist entscheidet, wie weit ich komme. "
Schenk dir alle Liebe dieser Welt
Zustimmung - was sonst?
Platz! Wie man seine Depression an die Leine legt
Die Runde Ecke: Wolfgang - "Sprich ihn niemals auf die Beatles an. . . "
Lebe-Liebe-Lache.com
29997 „Followers“
ANZEIGE

Neueste Artikel:
NEWSLETTER

Regelmäßig tolle Tipps, die neuesten Artikel
und viele Mind- und Lifestyle-Impulse
Ihre E-Mail Adresse:
Kraftquelle CDs - gesprochen von Annette Maria Böhm
weitere CDs von Annette Maria Böhm
Alternative Gesundheit - Beste Adressen

Nicht verpassen: