Wechseljahre: Eine Zeit der körperlichen Veränderungen


Jede Frau kommt früher oder später in die Wechseljahre: Bei der einen ist es bereits mit Anfang 40 soweit, bei der anderen setzt der Übergang von der fruchtbaren zur unfruchtbaren Phase erst einige Jahre später ein. Und obgleich die Wechseljahre völlig normal und keinesfalls als Krankheit anzusehen sind, kommt es aufgrund der Hormonumstellung zu körperlichen Veränderungen und Beschwerden. Welche das sind und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du hier.


Was passiert während der Wechseljahre im Körper?

In den Eierstöcken einer jeden Frau reifen Eizellen heran, die während des Zyklus in die Eileiter wandern. Die Anzahl dieser Eizellen ist bei jeder Frau begrenzt und der Körper produziert keine neuen: Somit sind im Durchschnitt die Eizellen zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr aufgebraucht.

Da die Eizellen ebenfalls das Hormon Östrogen (das weibliche Sexualhormon) produzieren, nimmt ohne sie der Hormonspiegel im Körper ab – die Wechseljahre beginnen und körperliche Veränderungen stellen sich ein.


Von Haarausfall bis Kreislaufbeschwerden: Körperliche Veränderungen in den Wechseljahren

Die körperlichen Veränderungen in den Wechseljahren im Überblick:


Haarausfall und trockene Haut in den Wechseljahren

Was ist der Grund für diese körperliche Veränderung? Der hormonelle Umschwung geht auch an Haut und Haaren nicht spurlos vorüber. Die Haut kann nicht mehr so leicht Feuchtigkeit speichern wie zuvor. Sie wird in der Folge trockener, dünner und empfindlicher. Manche Frauen klagen zudem über unreine Haut. Auch die Haare werden trockener und gehen leichter aus.

Was kann helfen? Der natürliche Alterungsprozess lässt sich nicht aufhalten. Jedoch kann Frau einiges tun, um die sichtbaren Zeichen zu minimieren. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Nikotin und weitestgehend auch auf Alkohol und das Meiden von zu viel Sonne. Ergänzend ist es ratsam, seine Haut am besten morgens und abends zunächst mit einem milden Wasch-Gel zu reinigen und anschließend mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme zu pflegen. Bei Haarausfall können Präparate aus der Apotheke entgegen steuern.


Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Was ist der Grund für diese körperliche Veränderung? Da in den Wechseljahren weniger Östrogen gebildet wird, kann dieses auch das „Männerhormon“ Testosteron – das Frauen ebenfalls im Körper haben – nicht mehr so gut kompensieren wie in jungen Jahren. Die Folge ist eine Gewichtszunahme: Nicht aber an Hüften und Po, so wie es für Frauen üblich ist, sondern am Bauch – wie es bei Männern oft der Fall ist.

Was kann helfen? Hier kann nur ausreichend Bewegung und eine kalorienbewusste Ernährung helfen. Unterstützung bieten Fitnessstudios und/oder Ernährungsberater.

Deine Hormone spielen verrückt und Du leidest unter mehreren Beschwerden und körperlichen Veränderungen? Bei Wechseljahresbeschwerden muss es nicht immer die Hormonersatztherapie sein, auch bei pflanzlichen Hormonen lohnt es sich durchaus, ihnen eine Chance zu geben.


Blasenschwäche in den Wechseljahren

Was ist der Grund für diese körperliche Veränderung? Mit dem Alter erschlafft auch die Beckenbodenmuskulatur, was zu vermehrtem Harndrang bis hin zu Inkontinenz führen kann.

Was kann helfen? Vermehrter, unkontrollierter Harnverlust sollte mit einem Frauenarzt besprochen werden, da auch eine Gebärmuttersenkung ursächlich sein könnte und hierfür eine andere Therapie nötig wäre als beispielsweise bei einem Mangel an Hormonen. Zudem kann der Arzt gezielte Übungen zeigen, die die Beckenbodenmuskulatur stärken.


Verdauungsprobleme in den Wechseljahren

Was ist der Grund für diese körperliche Veränderung? Östrogene, die weiblichen Sexualhormone, verstärken unter anderem die Darmbewegung. Sinkt nun der Östrogen-Spiegel, wird die Darmbewegungen langsamer und es kann zu Verstopfungen kommen.

Was kann helfen? Ausreichend Bewegung unterstützt auch die Darmtätigkeit. Dabei muss es kein Marathonlauf sein, auch ein strammer Spaziergang nach dem Essen kann helfen, die Verdauung anzuregen. Daneben empfiehlt es sich, auf eine möglichst ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Reichlich Ballaststoffe stecken beispielsweise in Vollkornbrot, Hülsenfrüchten und Nüssen.


Herz- und Kreislaufbeschwerden in den Wechseljahren

Was ist der Grund für diese körperliche Veränderung? Die weiblichen Sexualhormone sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße weiten, damit der Blutdruck sinkt – sie sind somit ein natürlicher Schutz vor Herzinfarkten und Schlaganfällen. Mit dem Eintritt in die Wechseljahre lässt dieser Schutz Stück für Stück nach.

Was kann helfen? Herz- und Kreislaufprobleme sind tückisch, da sie so schleichend vonstattengehen, dass sie kaum bemerkt werden. Aus diesem Grund ist in diesem Fall Vorsorge immer besser als Nachsorge. Regelmäßige Checks beim Arzt sind genauso wichtig, wie beispielsweise eine gesunde Ernährung und moderater Sport.
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