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Yoga & Mentaltraining – Die Kür der Entfaltung


von Tanja Seehofer

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Mental-Training ist eine systematisch gegliederte Methode für die bewusste Beeinflussung des eigenen Denkens, Wollens und Tuns. Durch die gezielte Nutzung unserer geistigen Fähigkeiten, werden wir in die Lage versetzt, Probleme und Konflikte zu lösen und unsere Wünsche zu verwirklichen. Was passiert, wenn sich Yoga zu diesem umfassenden Prozess der positiven Lebensgestaltung gesellt? Eine Symbiose der Ganzheit! Erfolg und Glück verbinden sich und eröffnen uns neue Freiheit und Lebensqualität.


Entdecke dein volles Potenzial!


Heutzutage gibt es viele Yogarichtungen. Wir alle suchen darin einen Ausgleich zu einem stressigen Leben, Entspannung und Ruhe. Wir wollen zu einem bewussteren Leben gelangen, Emotionen und Gefühle in den Griff bekommen und unsere geistigen Fähigkeiten entwickeln. Doch die wenigsten nutzen ihr volles Potential aus. Yoga und Persönlichkeitsentwicklung sind Geschwister. Es geht darum, beides zu verbinden. Der erste Schritt ist Entspannung, Ruhe und Gelassenheit, der nächste Schritt ist die Integration von Achtsamkeit. Doch was kommt danach?

Hier kommen mentale Techniken ins Spiel. Themen wollen gelöst, Ziele erreicht und Wünsche verwirklicht werden. Anders formuliert: Mentales Training soll uns zu einem glücklicheren, erfolgreicheren und erfüllenden Leben verhelfen. Doch nicht nur die Steuerung bewusster Vorgänge, auch Unterbewusstsein und Intuition spielen innerhalb des Mentaltrainings eine zentrale Rolle. So ist mentales Training zugleich ein Training der Intuition.


Psychologie unterbewußtsein wahrnehmung DKunert/pixabay 1
© DKunert/pixabay


Durch mentales Training lernen wir, die drei Kräfte des Menschen harmonisch zu beherrschen und zu nutzen:


Wie funktioniert Mentaltraining?


Die Kraft der inneren Bilder


Innere, positive Bilder besitzen eine starke heilende Kraft. Dies weiß man seit Jahrtausenden im Yoga und neuerdings auch in der Neuropsychologie. Die Vorstellung schöner Erinnerungen oder zukünftiger Pläne in positiven Bildern ruft bestimmte Geisteszustände hervor, die unsere emotionale, körperliche und seelische Verfassung positiv beeinflussen und so zu innerer Gelassenheit und körperlicher Entspannung beitragen. Im Alpha-Zustand, der unter anderem im Yoga erreicht wird, kann man sehr gut visualisieren.

Meditation shutterbean/pixabay 66
© shutterbean/pixabay

Visualisierungsübungen aktivieren die rechte Gehirnhälfte und sprechen unsere kreative, emotionale und intuitive Seite an. Deshalb können solche Übungen tiefe Gefühle hervorrufen. Bleiben wir offen für das, was sich bei solchen Übungen zeigen will, kann tiefe Heilung geschehen. Dies können wir lernen. Normalerweise zensieren wir unsere inneren Bilder oder tun sie als Hirngespinst ab, wenn sie nicht in unser gewohntes Weltbild passen.

Visualisierungen stellen aber eine Möglichkeit dar, Verdrängtes oder Vergessenes an die Oberfläche zu bringen und uns für unsere eigene Weisheit zu öffnen. Die facettenreichen, inneren Bilderwelten spiegeln die große Weisheit unseres Unbewussten wieder und machen das aus, was man als emotionale Intelligenz bezeichnet. Ein Mensch, der sich diesen inneren Bildern öffnet und sich ihrer Führung anvertraut, ist ein Visionär. Er weiß seine inneren Erfahrungen so zu nutzen, dass sein Leben bereichert wird.


Visualisierungs-Übung:

Stell’ dir ein Ziel deines Lebens vor und dann gehe in den Endzustand. So als ob du das Ziel bereits erreicht hast. Nicht nur in Gedanken, sondern mit dem Gefühl. Erlebe und fühle die neue Partnerschaft oder den Erfolg im Beruf.


Symbole aus dem Unbewussten

Gelangen wir durch verschiedene Übungen in einen tiefen Zustand der Entspannung, sind die aufsteigenden Bilder nicht Ausdruck einer willentlichen Vorstellung, sondern spiegeln emotionale Vorgänge wieder, die in unserem Unbewussten schlummern. Diese Bilder symbolisieren unser Gefühlsleben. Im Yoga werden sie als Samskaras bezeichnet. Dies sind Symbole aus dem Unbewussten, die sich aus unserem Ego bilden. Samskaras können alles Mögliche beinhalten: Hemmungen, Ängste, Komplexe, unerfüllte Wünsche, schmerzliche Erinnerungen etc.

Die Samskaras wirken sich so stark auf unseren Geist aus, dass sie unsere Wahrnehmung und unsere Gedanken bestimmen. Sie zwingen uns dazu, in einer bestimmten Art und Weise zu denken und zu agieren. Oftmals handelt es sich hierbei um tief liegende unbewusste Ursachen, traumatische Erfahrungen, mentale Störungen, körperliche Krankheiten und emotionale Anspannung. Neuste Forschungen in der Neurowissenschaft zeigen, dass Visualisierungen uns helfen können, den Geist durch positive Imaginationen von solchen Samskaras zu befreien. Visualisierungen reinigen uns von alten, emotionalen Giften und Unbewusstem, das den Weg zu Glück und innerer Zufriedenheit versperrt. Positive Bilder bahnen uns im Gehirn nicht nur sinnbildlich, sondern auch neuronal neue Wege zum Glück.


Tanja Seehofer - Glück
© www.tanjaseehofer.de
Kontakt zur inneren Quelle

Viele Menschen wissen nicht, was die Ziele in ihrem Leben sind – was die wahre Berufung ist oder wohin die Lebensreise gehen soll. Im Zustand der Entspannung kann man mit dem höheren Selbst (‚Quelle’ oder auch ‚innere Führung’ genannt) Kontakt aufnehmen. Man stellt Fragen und bekommt sogleich auch Antworten in Form von Bildern und Gefühlen, allesamt Informationen jenseits der Logik oder des Egos.

Persönliche Entwicklung hat damit zu tun, sich seine Blockaden und Ängste bewusst zu machen und die Gedanken und Gefühle zu erkennen. Wenn wir im Hier und Jetzt sind, können wir auf die eigene innere Software zugreifen und dort neue Programme schreiben. So lässt sich herausfinden, was die Botschaft einer Krankheit ist oder was die unbewussten Programme sind, weshalb das Finanzfeld nicht so stark ist oder welches Anti-Partnerprogramm uns daran hindert, das Beziehungsglück zu finden. Denn schließlich leben wir im Prinzip der Resonanz und ziehen das an, was zu uns gehört und stoßen unbewusst das ab, was wir auch innerlich ablehnen.




Die Lösung ist es also, in einer tiefen Entspannung Fragen zu stellen und Antworten darauf zu bekommen. Dabei sitzen wir mit Yoga in der ersten Reihe. Natürlich gibt es noch andere Methoden wie Ajuvasca oder Cacao, Traumreisen, Hemisync-CD etc. Doch der natürlichste und einfachste Weg ist die innere Stille und Ruhe. Gelingt es uns, aus dem Ego auszusteigen, dann beginnt die Stille mit uns zu sprechen und der Weg wird frei für den 6. Sinn.


Seminar-Tipp: Yin Yoga & Persönlichkeitsentwicklung


Die Yin-Yoga-Expertin Tanja Seehofer und der Mental- und Intuitions-Spezialist Thomas Frei haben sich zusammengetan, um das Zusammenspiel aus Yoga und Mentaltraining zu erforschen und interessante Antworten gefunden. Nutze die Entspannung und mach’ was draus! – so lautete ihr Motto. Im Seminar vom 23.-26. Juli 2017 zeigen die beiden Experten spannende Möglichkeiten auf und geben auf verschiedenen Erfahrungsebenen Einblicke in ihre Arbeit.

Mit Yoga, Motivations- und Visualisierungstechniken, Mentalreisen, Coaching-Elementen, Atemübungen, schamanischen Ritualen und vielem mehr begeben sich Tanja Seehofer und Thomas Frei mit den Teilnehmern auf eine spannende Reise, die nicht nur zwei brillante Methoden miteinander verbindet, sondern auch Kopf mit Herz.

Mehr Infos auf www.triaspower.com/yoga-mental


Tanja Seehofer
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Tanja Seehofer
ist Bewusstseinsforscherin, Dipl. Intuitions- Mental- und Wingwavecoach (u.a. Traumatherapie), Entspannungstherapeut mit dem Fokus Stressmanagement und Humanenergetik.

Sie unterrichtet Yogaklassen, Retreats, Workshops sowie Weiterbildungen im In- und Ausland und ist erfolgreiche Autorin der Bücher "Yin Yoga des Herzens" und "Yoga gegen Burnout - gelassen und selbstsicher im Stress".

Ihr neues Buch "Innerer Friede durch Yoga - In Harmonie mit den eigenen Gefühlen leben" (AT) ist ab Frühjahr 2017 im Handel erhältlich.

„Wie heilsam und schön ist es doch im Leben, sich selbst zu begegnen …“ Was genau damit gemeint ist, lernte sie auf sehr unsanfte Weise kennen. Nach einem tiefen Burnout und einer schweren Depression erfuhr sie auf ihrem Weg zur Heilung wie sehr Yoga - vor allem Yin Yoga und Vipassana Meditation - den Weg zur Gesundung beeinflussen. Sie kündigte nach 19 Jahren ihren Job als Casterin bei einer sehr bekannten Filmproduktion München und widmete sich ganz dem Yoga mit Schwerpunkt YIN YOGA, Yoga Nidra, Burnout-Prävention, Meditation und Stressmanagement. Tanja ist Ausbilderin im Fachbereich „Restoratives Yoga und Yoga Nidra“ und leitet Yin Yoga Teacher Trainings in Deutschland, Österreich, Schweiz. Ebenso wirkt sie als Yogacoach bei Filmproduktionen mit.

Homepage: www.tanjaseehofer.de


Yoga für den inneren Frieden In Harmonie mit den eigenen Gefühlen leben
Tanja Seehofer (Autor)
Yoga für den inneren Frieden
In Harmonie mit den eigenen Gefühlen leben
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