Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite



Glück ist lernbar !


Der Begriff "Glück" (Glueck ) wird in sehr unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:

  • Glück  = "Glück (Glueck) haben"
  • Glück  = "Glück (Glueck) empfinden"

   Glück (Glueck) haben

Glück ( Glueck ) haben heißt, durch einen (glücklichen) Zufall begünstigt zu sein (englisch: luck).

Nicht am Glück vorbeigehen.... | Objekte » Handwerk | M. Großmann / pixelio
© M. Großmann/PIXELIO
Beispiele dafür sind: durch Zufall beim Lotto, Roulette oder einem sonstigen Glücksspiel gewinnen; durch Zufall einen Vorteil erlangen (z.B. im Supermarkt an der "schnellsten" Kasse anstehen); durch Zufall einen Nachteil vermeiden (z.B. von einem Unfall verschont werden)

Glück (Glueck) empfinden

Das Empfinden von Glück (Glueck) ist , spätenstens seit Hirschhausen ,sowohl ein Gefühl, als auch ein Zustand, in dem sich eine Person befindet und der sich durch ein allgemeines, oft unbewussten Wohlbefinden ( s. Liebe ) auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Tatsachen, sondern das subjektive Erleben der betreffenden Person. Glücksforscher verwenden deshalb statt des Begriffes "Glück" eher den Begriff "Subjektives Wohlbefinden".

"Glück (Glueck) empfinden" hat also zwei mögliche Varianten:

  • 

"Glück( Glueck) empfinden" können wir während einer kurzen Zeitdauer (wir erleben einen Glücksmoment, englisch: pleasure)

Beispiele: Sex haben; Liebe empfinden ,etwas Gutes essen; mit Freunden zusammen sein; eine wichtige Sache erfolgreich abschließen.

  • 

"Glück(Glueck) empfinden" kann ein dauerhaftes Gefühl sein (im Glück leben, englisch: happiness).

Beispiele: Mit dem Leben zufrieden sein; viele Glücksmomente erleben.

Weitere  Begriffe

Anstelle des Begriffes "Glück" (im Sinne von "Glück empfinden") oder im Zusammenhang damit werden oft auch die folgenden Begriffe gebraucht:

  • Zufriedenheit bzw. Lebenszufriedenheit
  • Flow
  • angenehmes / gelingendes / gutes Leben
  • Lebensqualität
  • Freude
  • Lust
  • Spaß
  • Subjektives Wohlbefinden (s.o.)

Dass der Begriff "Glück" (im Sinne von "Glück empfinden") sehr verschieden verstanden werden kann, liegt wohl auch daran, dass unterschiedliche Fachrichtungen sich mit seiner Klärung beschäftigen

Psychologie

Die Psychologen definieren Glück (Glueck)u.a. als die Empfindung der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen in unserem augenblicklichen Tun auf, alles um uns herum einschließlich der Zeit verschwimmt und spielt keine Rolle mehr. (Mehr dazu bei Hirschhausen)

Viel Glück | Kunst & Kultur » Stillleben | Klaus Steves / pixelio
© Klaus Steves/PIXELIO


Kraftquelle Glücksgefühle
- eine geführte Trainings- CD für mehr Glücksgefühle

Einfach zuhören, und das Glück in Dir finden.

Hier geht's zur Hörprobe und zur Bestellung (KLICK)

Glück hängt nicht davon ab, wer Du bist oder was Du hast;
es hängt nur davon ab, was Du denkst.
- Dale Carnegie - (s.Glücks- Zitate)

Was erwartet Sie auf dieser Trainings- CD?

Es geht nicht darum zu lernen, ständig himmelhochjauchzend auf Wolke 7 zu schweben, oder gar etwas zu verdrängen. Wir zählen zu den Glücksgefühlen auch Gefühle wie Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, innere Ruhe und Dankbarkeit (vgl. Hörprobe). All diese Schattierungen von Gefühlen können mit Hilfe der Aufnahme erfühlt werden. Einer meiner Leitsätze lautet „Der Weg ins Licht führt durch die Schatten, nicht an den Schatten vorbei". Sie bleiben auch nach dem Hören der Aufnahme, der Sie sind, in einer glücklicheren Lebensvariante.

Das alles und noch viel mehr findet wie bei all unseren CDs in tiefer, geführter Entspannung statt. So kann Lernen, Freuen und Entspannen Hand in Hand gehen.


Glück ist ... | Landschaft & Natur » Blätter & Blumen | Renate Franke / pixelio
© Renate Franke/PIXELIO
Anwendungsgebiete

  • Viele Übungen mit deren Hilfe deutlich spürbar sehr schöne Gefühle empfunden werden.
  • Alles lieben lernen (macht schöne Gefühle und hat viele weitere Vorteile).
  • Herzöffnung (vgl. Hörprobe).
  • Unangenehmes, Unpassendes, Leidvolles anzunehmen wie es ist (= Vorstufe zur Lösung davon).
  • Spüren, wie man Glücksgefühle von innen heraus beliebig verstärken kann.
  • Unabhängiger werden von der Außenwelt was das eigene Wohlbefinden anbelangt.
  • Gefühlsbewusster werden (und damit eine gute Realitätsgestaltung zu erreichen).
  • Das persönliche Glücksniveau dauerhaft anheben (das gelingt, wenn die CD regelmäßig gehört wird).
  • Beziehungen spürbar glücklicher gestalten durch bewusste Wertschätzung der Mitmenschen als Grundhaltung.


Hier geht's zur Hörprobe und zur Bestellung ⇨ (KLICK)


In der Glücksforschung herrscht Einigkeit darüber, dass Glück eine Privatangelegenheit ist, d.h. es gibt so gut wie keinen Zusammenhang zwischen den eigenen objektiven Lebensumständen und der Fähigkeit, glücklich zu sein. Eine gute Nachricht, denn sie bedeutet, dass wir alleine über unser Glücklichsein oder Unglücklichsein entscheiden.


Eine offizielle Definition von Glück (Glueck )

Sie stammt von wissenschaftlicher Seite, vom Institut für europäische Glücksforschung (Leitung, Dr. Herbert Lazlo) und lautet:

Glück ist ein Gemütszustand, der auch mit negativen Gefühlen begleitet sein kann.

Die zeitliche Begrenzung des Glückszustandes ergibt sich aus seiner Verursachung. Glück ergibt sich bei Optimalbeanspruchung eines Menschen. Das bedeutet, dass alles was er wahrnimmt, gerade ideal zu seiner Wahrnehmungskapazität passt. Die Belastbarkeit eines Menschen verändert sich aber - Beispiel durch Ermüdung - dauernd. Darum sind wir nur dann dauerhaft glücklich, wenn sich unsere Beanspruchung laufend ändert. Das ist - im wahrsten Sinn des Wortes - eine Kunst.

Die Glücksforschung in Deutschland kann man nicht alleine auf ein Gefühl zu reduzieren. Dann wäre es sehr einfach, glücklich zu sein. Man müsste nur nachlesen, wie Gefühle entstehen.

Zitate haben oft einen wahren Kern.Der amerikanische Psychologe William James sagte schon im 19. Jahrhundert dieses Sprichwort : "Ich weine nicht, weil ich traurig bin", sondern "Ich bin traurig, weil ich weine.". Das kann man umdrehen: "Ich bin glücklich, weil ich lache." Dann sind wir beim Lachyoga.

Stanley Schachter und sein Team haben nachgewiesen, dass gleichartige Erregungen glücklich oder unglücklich machen, je nachdem, was wir uns dabei denken. Das Ergebnis ist die Schule des "positiven Denkens". Denke positiv und du hast Glücksgefühle.


Philosophie

Die Philosophen beschäftigen sich schon lange mit der Frage: "Was ist Glück". Für manche Philosophen ist z.B. die Glückseligkeit der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist, solange bis der einzelne Mensch sein Maß gefunden hat.
Es gibt allerdings innerhalb der Philosophie noch etliche weitere Definitionen von Glück. (Mehr dazu unter "Philosophie und Glück".)

Medizin / Neurobiologie

Medizinisch bzw. neurobiologisch betrachtet sind es die Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die Glücksgefühle auslösen. Der menschliche Körper schüttet diese Botenstoffe in unterschiedlichen Situationen aus, z.B. beim Sport. Aber auch z.B. Schokolade führt dazu, dass auf Umwegen im Körper der Glücksbotenstoff Serotonin entsteht. Die Botenstoffe transportieren die Botschaft "Sei glücklich" per Nervenzellen zum Gehirn. Entsprechende Drogen können ebenfalls diese Botschaft transportieren, machen jedoch abhängig.

Empirie

Eine weitere Definition des Begriffs "Glück" ergibt sich, wenn nach dem Alltagsverständnis gefragt wird. Befragte definieren Glück als

  • Erfüllende zwischenmenschliche Beziehungen
  • Zufriedenheit mit dem Leben
  • Selbstvertrauen, Individualität
  • Freuden
  • Erfolg
  • Freiheit, Unabhängigkeit
  • Gesundheit
  • Abwesenheit von Unglück
  • Frieden, Harmonie
  • Wohlbefinden, gutes Gefühl
  • Aktivitäten, Hobbies
  • Weiterentwicklung, Produktivität
  • Entspannung, Ruhe
  • Naturgenuss

Etymologie / Sprachwissenschaften

Sprachwissenschaftler finden als Herkunft des Wortes "Glück" ab dem 12. Jahrhundert die Worte "Gelucke" im Mittelniederdeutschen und "Gelücke" im Mittelhochdeutschen. Beide Worte kommen vom Verb "gelingen", das sich vom Wort "leicht" ableitet. Glück ist demnach ursprünglich also das Gelungene, das leicht Erreichte oder der günstige Ausgang eines Ereignisses.

Klee | Landschaft & Natur » Mineralien & Steine | Heike / pixelio
© Heike/PIXELIO


In vielen Situationen müssen wir Entscheidungen treffen, handeln oder unsere Meinung äußern. Dabei kommen unsere Motive und Werte zum Ausdruck, die von der Familie, der Gesellschaft oder Kultur sowie dem Verlauf unserer Entwicklung beeinflusst wurden.

Der amerikanische Psychologe Steven Reiss forscht seit Mitte der 90er Jahre über die Motive menschlichen Verhaltens. Durch viele tausend Befragungen weltweit fand er 16 Lebensmotive, die unser Verhalten bestimmen und als Selbstzweck dienen, d.h. einfach ohne weiteren Grund um ihrer selbst willen ausgeführt werden.

Die gefundenen Lebensmotive lauten:

Macht - Streben nach Erfolg, Leistung, Führung und Einfluss

Unabhängigkeit - Suche  nach Freiheit, Selbstgenügsamkeit und Autarkie

Neugier - Streben nach Wissen und Wahrheit

Anerkennung - Streben nach sozialer Akzeptanz, Zugehörigkeit und positivem Selbstwert

Ordnung - Streben nach Stabilität, Klarheit und guter Organisation

Sparen - Streben nach Anhäufung materieller Güter und Eigentum

Ehre - Streben nach Loyalität und moralischer, charakterlicher Integrität

Idealismus - Suche  nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness

Beziehungen - Streben nach Freundschaft, Freude und Humor

Familie - Streben nach einem Familienleben und besonders danach, eigene Kinder zu erziehen

Status - Streben nach "social standing", nach Reichtum, Titeln und öffentlicher Aufmerksamkeit

Rache - Streben nach Konkurrenz, Kampf, Aggressivität und Vergeltung

Romantik - Streben nach einem erotischen Leben, Sexualität und Schönheit

Ernährung - Streben nach Essen und Nahrung

Körperliche Aktivität - Streben nach Fitness und Bewegung

Ruhe - Suche nach Entspannung und emotionaler Sicherheit


Ein  Anrührender Song -  Herbert Grönemeyer: Glück

Glück

Was immer Du denkst
Wohin ich führe
Wohin es führt
Vielleicht nur hinters Licht
Du bist ein Geschenk
Seit ich Dich kenne
Seit ich Dich kenne
Trag ich Glück im Blick

Ich kläre den Nebel, ändere so schnell ich kann
Und was sich nicht ändert, an dem bin ich noch dran
Kleb an den Sternen, bis einer dann fällt
Der mir die Brust aufreißt

Ich zöger nicht lang, ich setze die Segel
Pack den Mond für Dich ein
Zerschneide die Kabel
Will allein mit Dir sein
Und wenn Du nichts für mich tust
Dann tust Du es gut

Was immer Du denkst
Wohin ich führe
Wohin es führt
Vielleicht nur hinters Licht
Du bist ein Geschenk
Seit ich Dich kenne
Seit ich Dich kenne
Trag ich Glück im Blick

Du hast mich verwickelt in ein seidenes Netz
Das Leben ist gerissen, aber nicht jetzt
Es kriegt endlich Flügel, fliegt auf und davon
Es sind Deine Augen, so blau und so fromm
Und Du lachst und Du strahlst
Setzt den Schalk ins Genick
Schenkst mir Freundentränen
Und nimmst keine zurück
und Du tust mir nichts
Und das tust Du gut

Was immer Du denkst
Wohin ich führe
Wohin es führt
Vielleicht nur hinters Licht
Du bist das Geschenk aller Geschenke
Aller Geschenke
Ich trag Glück im Blick

Und wird Dein Kopf Dir irgendwann zu eng und trübe
Und Du willst, das der Regen sich verdrückt
Färbe ich sie ein, Deine schrägen Schübe
Du bist alles in allem, das bist Du nicht
Und Du lachst und Du strahlst
Setzt den Schalk ins Genick
Schenkst mir Freundentränen
Und nimmst keine zurück
und Du tust mir nichts
Und das tust Du gut

Und ist Dein Kopf Dir irgendwann zu eng und trübe
Versuch ich das der Regen sich verdrückt
Du bist das Geschenk aller Geschenke
Seit ich Dich kenne
Trag ich Glück im Blick
Du bist das Geschenk aller Geschenke
Seit ich Dich kenne
Trag ich Glück im Blick

Recht hat er der Herbert... der Grönemeyer !

Glück - Herbert Grönemeyer - Leute & Blogs

Übrigens : Glück oder Unglück hängt in Deutschland nach Meinung des Motivationsforschers nicht davon ab, dass bestimmte Motivatoren stärker vorhanden sind als andere. Es sind nicht ein paar ganz bestimmte Motive oder Triebe, die unser Handeln bestimmen und uns glücklich machen.

Jeder Mensch hat ein individuelles "Motivationsprofil", durch das er sich von anderen unterscheidet. Indem wir uns darüber bewusst sind, welche Motivatoren uns am wichtigsten sind und uns auf diese konzentrieren, werden wir am ehesten das sogenannte "Werteglück" erfahren, das dem Leben Sinn gibt.

Und dann noch ein Sprichwort ... etwas aus der Zitate-Sammlung : "wer glücklich ist ,soll nicht noch glücklicher sein wollen..."

Nirgends kommt hin, wer allen Pfaden folgt, die er sieht.
Lateinische Lebensweisheiten
Neueste Artikel:
Beliebte Themen:
Eigenlob städte Träume gedanken sabrina-fox pilates exerzitien training Spiritualität steve-jobs Eckhart-Tolle Mimi-Westernhagen ätherische-öle Om-mani-padme-hum entspannung John-Lennon leben grönemeyer Vergebung selbstwert
Weitere Artikel:
grönemeyer
Lachyoga
deutschland
leben
welt
liebe
glueck
© 2013 lebe-liebe-lache.com Impressum / Kontakt

IMPRESSUM KONTAKT