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Berufliche Selbstständigkeit – die passende Alternative für hochsensible Menschen?


Die moderne Arbeitswelt, gekennzeichnet durch Technisierung, Tempo, Multitasking, Effizienzorientierung und Reizüberflutung bringt Menschen zunehmend in Bedrängnis – allen voran die hochsensiblen Menschen (HSP) mit ihrer intensiven Wahrnehmung und geringen Stresstoleranz. Für Hochsensible wird es tendenziell immer schwieriger, einen Arbeitsplatz zu finden, der gut mit ihrer Wesensart zu vereinbaren ist. Nicht wenige erwägen daher, sich aus einer überfordernden Festanstellung zu lösen und in eine Selbstständigkeit zu gehen. In diesem Beitrag betrachte ich das Für und Wider und gebe einige Erfolgstipps.

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von Ulrike Hensel

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der es gilt, auch unter großem Druck und angesichts immer ehrgeizigerer Vorgaben und Ziele gute Arbeitsleistungen zu erbringen. Aufgaben sollen immer kurzfristiger und schneller ausgeführt werden, die Arbeitslast für den Einzelnen steigt, es werden oft Überstunden verlangt, ständige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit werden vorausgesetzt. Gefordert werden Flexibilität, Kritikfähigkeit, Robustheit und Belastbarkeit. Das sind immense Ansprüche – für niemanden ein Kinderspiel, für HSP kaum erfüllbar.


Die heute üblichen Anforderungen des Arbeitsmarktes und Bedingungen in der Unternehmenswelt entsprechen zumeist wenig den Vorstellungen und den besonderen Stärken von HSP. Kommt hartes Konkurrenzdenken vor Kooperationsbereitschaft, rüdes Durchsetzungsvermögen vor Mitmenschlichkeit, kurzfristiger Erfolg vor Nachhaltigkeit, rücksichtslose Gewinnmaximierung vor Ressourcenschonung, dann widerspricht das in belastender Weise dem typischen Wertegebäude der HSP.


Hochsensible Menschen im Angestelltenverhältnis


Verantwortungsbewusstsein, Rücksicht, Weitsicht und Umsicht – allesamt Aspekte, die von Hochsensiblen wunderbar abgedeckt und eingebracht werden könnten – sind vielerorts bedauerlicherweise kaum gefragt. Das bringt die Psychologin Elaine Aron, Begründerin des Konzepts Hochsensibilität und Autorin zahlreicher Bücher zu diesem Thema, zu der Aussage: „Lange Arbeitstage, Stress und zu viele Reize im Arbeitsumfeld hindern uns daran, wirklich erfolgreich zu sein. Dennoch glaube ich, dass viele unserer Schwierigkeiten in Bezug auf unsere Arbeit in der mangelnden Wertschätzung unserer Rolle, unserer Wesensart und dessen, was wir potenziell beisteuern können, begründet liegen.“ (Aus ihrem Buch „Sind Sie hochsensibel?“)

Es steht außer Frage, dass Hochsensible im Grunde engagierte, leistungsfähige und leistungsbereite Mitarbeiter sind. Allerdings führen ungünstige Arbeitsbedingungen dazu, dass sie weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben, ihr Potenzial nicht zur (vollen) Entfaltung bringen und oftmals in Erschöpfungszuständen landen. Beispielsweise sind HSP sehr beeinträchtigt, wenn es in ihrer Umgebung permanent geräuschvoll und hektisch zugeht. Ihre Aufmerksamkeit wendet sich ständig unwillkürlich all den Geschehnissen in ihrer Umgebung zu. Besonders Gespräche stören das Konzentrationsvermögen. Die erfühlten Befindlichkeiten der Menschen in ihrer Umgebung kommen zu den zu verarbeitenden Eindrücken hinzu. Ein Großraumbüro stellt in jeder Hinsicht eine maximale Herausforderung dar, aber auch schon ein Zweier- oder Viererbüro kann problematisch sein. Extremen Stress verursachen ein kaltes, unfreundliches Arbeitsklima und schwelende zwischenmenschliche Konflikte.

Die Leistungen von HSP fallen beträchtlich ab, wenn sie zurechtgewiesen, bevormundet, kontrolliert und unter Zeitdruck gesetzt werden. Sie sind aus sich selbst heraus bestrebt, ihr Bestes zu geben, dazu bedarf es keiner speziellen Aufforderung. Erfahren sie Anerkennung und Wertschätzung, blühen sie auf. Die besten Leistungen erbringen sie, wenn sie in einer Umgebung mit geringem bis mittlerem Reizniveau, wenig Zeit- und Konkurrenzdruck und mit möglichst viel Freiraum arbeiten können und Sinn in ihrer Arbeitsaufgabe sehen. Gerade die zuletzt aufgeführten Aspekte sprechen für eine selbstständige Tätigkeit.



Hochsensibel in der Selbstständigkeit

Die Selbstständigkeit ist in zweifacher Hinsicht mein Thema. Ich selbst bin seit 1999 selbstständig (als Lektorin und Textcoach, später zusätzlich als Coach) und meine Kunden im Bereich Textcoaching sind überwiegend Selbstständige im Dienstleistungsbereich. Das heißt, ich kenne Herausforderungen und Chancen aus meiner eigenen Perspektive und aus der meiner Kunden.

So sehr ich meine Selbstständigkeit zu schätzen weiß und sie generell für eine bedenkenswerte Option halte, so weit bin ich davon entfernt, sie als Patentlösung für HSP zu sehen und zu propagieren. Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte mindestens so sehr eine überzeugte und überlegte Entscheidung für das (Klein-)Unternehmertum sein wie eine Flucht aus einem ungeliebten bzw. unerträglichen Anstellungsverhältnis.

Meine Aufforderung an diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, in die Selbstständigkeit zu gehen, lautet: Unbedingt die Vor- und Nachteile sehr sorgfältig gegeneinander abwägen. Vernünftig und planvoll vorgehen. Entsprechende Informationsveranstaltungen (z. B. Gründermessen) und einschlägige Vorbereitungskurse (z. B. VHS, IHK) besuchen, möglicherweise auch eine Gründungsberatung und fachkundige unterstützende Dienstleister in Anspruch nehmen.

Damit die Selbstständigkeit erfolgreich werden kann, muss ein Leistungsangebot gefunden werden, für das Kunden auch bereit sind, entsprechend Geld auszugeben. „Wo deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich kreuzen, dort liegt deine Berufung.“ (Aristoteles) Die passende Fokussierung und Alleinstellung dient dazu, sich durch Differenzierung vom Wettbewerb deutlich abzuheben und einem frustrierenden Preiskampf zu entgehen. Wer seine Dienstleistung billig anbietet, gewinnt unter Umständen Kunden, müsste aber tatsächlich rund um die Uhr arbeiten, um genug zu verdienen. (Das wäre dann alles andere als eine Entlastung gegenüber der angestellten Tätigkeit.)


Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit


Ein großer Vorteil der Selbstständigkeit liegt klar auf der Hand: Man ist sein eigener Herr und kann Umgebungs- und Arbeitsbedingungen weitgehend selbst bestimmen. Man hat viel Freiheit in der Einrichtung des Arbeitsplatzes und in der Gestaltung sämtlicher Umgebungsbedingungen. Reizvoll ist die Aussicht, sich in hohem Maße mit der Tätigkeit identifizieren zu können, die Arbeit nach eigenem Gutdünken ausführen und die Zeit selbst einteilen zu können (solange die Kunden das in Ordnung finden!). Man kann sich die Menschen, mit denen man zu tun hat, bis zu einem gewissen Grad aussuchen (sieht man davon ab, dass man aus finanzieller Notwendigkeit unter Umständen auch Kunden annimmt, die einem weniger gut tun). Wenn die Tätigkeit passend gewählt und gestaltet ist, kann man zwischendurch für ausreichend Regenerationsmöglichkeiten sorgen – für Hochsensible ein sehr, sehr wichtiger Punkt.

Die Liste der Nachteile wird angeführt von finanziellen Aspekten. Kein geregeltes Einkommen zu haben, macht Hochsensible leicht nervös. Die Angst vor Geldnot und der Druck, wirtschaftlich erfolgreich sein zu müssen, können die Freude an der Freiheit und an einer eigentlich geliebten Tätigkeit erheblich trüben. Es gibt keinen offiziellen Dienstschluss, Arbeit und Privatleben können sich unübersichtlich vermischen auf Kosten von unbeschwerter und entspannender Freizeit. Im Endeffekt kann Selbstständigkeit – entsprechend der Redensart – bedeuten, selbst und ständig zu arbeiten. Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag fällt dann womöglich sehr ungünstig aus. Trotz viel Einsatz ist der finanzielle Erfolg nicht garantiert.

Gerade den Introvertierten unter den Hochsensiblen mag es außerdem schwerfallen, sich zu vermarkten, werbewirksam immer wieder auf sich aufmerksam zu machen, auf potenzielle Kunden aktiv zuzugehen, couragiert Entscheidungen zu treffen, sich Auseinandersetzungen mit Lieferanten und Kunden zu stellen, auch einmal energisch aufzutreten, erforderlichenfalls extravertiert zu handeln.


Voraussetzungen für eine erfolgreiche Selbstständigkeit

Unternehmerischer Drive. Man muss eine tragfähige Geschäftsidee entwickeln und vorantreiben, immer wieder aufs Neue Initiative aufbringen, Konzepte entwerfen und umsetzen, Widrigkeiten trotzen, sich nach Misserfolgen immer wieder aufrappeln. Ohne anhaltende Motivation, Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit geht es nicht. Selbst wenn es gut läuft, dauert es 2–3 Jahre, bis man richtig Fuß gefasst und sich einen Ruf und einen Kundenstamm aufgebaut hat. – HSP entwickeln den nötigen Drive umso leichter, je mehr eine echte Mission hinter ihrem Business steht.

Die Bereitschaft, Experte zu werden. Für potenzielle Kunden zählt nicht, was man alles kann, sondern wie viel Kompetenz sichtbar wird. Es gilt, zu vermitteln, inwiefern man zentrale Kundenprobleme besser zu lösen vermag als andere. Experte ist man nicht von Anfang an. Man beginnt als Einsteiger, wendet vorhandenes Wissen und Know-how an, sammelt Praxiserfahrung, lernt ständig weiter dazu, bringt neue Erkenntnisse wiederum zur Anwendung, wird immer mehr zum Könner und schließlich zum Experten. Die Expertenpositionierung wird darüber bekannt, dass man sich mit seinem Thema auf der eigenen Website und in den Social Media präsentiert, Vorträge hält, Seminare oder Workshops gibt, verschiedentlich Artikel, Blogbeiträge oder sogar ein Buch schreibt. Mit etwas Mut können HSP ihre Scheu vor dem öffentlichen Auftritt überwinden.

Unternehmerisches Know-how. In der Selbstständigkeit reicht die Fachkompetenz für die Kernleistung nicht aus. Man muss die rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Erfordernisse kennen und sich um alles kümmern. Dabei ist es klug, nicht alles selbst machen zu wollen, sondern auch Fachleute heranzuziehen und Aufgaben zu delegieren. Zwar kommt man im Dienstleistungsbereich ohne allzu große Investitionen aus, auf solide Füße gestellt werden sollte das Business aber schon. Zur Professionalität gehört ein überzeugendes Corporate Image. Das umfasst Grafikdesign (Logo, Visitenkarten, Flyer, Briefpapier), Fotos, Texte, Webpräsenz auf professionellem Niveau. HSP mit ihrem Perfektionsstreben und ihrem Sinn für Ästhetik wird dieser Punkt leicht nahezubringen sein.

Die Bereitschaft, auf Kunden einzugehen. Mit ihrem Gespür für Menschen und ihrem Einfühlungsvermögen sind HSP prädestiniert dafür, auf Menschen individuell einzugehen. Das ist in meinen Augen ihr dickes Plus. Ihnen kann es gut gelingen, langfristige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen herzustellen. Unbedingte Voraussetzung: Man muss Menschen mögen, wenn man erfolgreich für/mit Menschen arbeiten möchte. Wichtig: Sich die wirklich passende Zielgruppe aussuchen und die Tätigkeit so gestalten, dass die Menge Kundenkontakt noch im Wohlfühlrahmen bleibt.

Die Entschlossenheit, Qualität zu liefern. Um wirklich erfolgreich zu sein, genügt es nicht, die Kunden zufriedenzustellen. Die Kundenerwartungen sollten nicht nur erfüllt, sondern ein Stück übertroffen werden. Was den Unterschied macht, ist das Überraschende, das kleine Extra. Begeisterte Kunden werden Stammkunden und Empfehlungsgeber. Hochsensiblen mit ihrer Liebe zum Detail, ihrem Einfallsreichtum und ihrem Faible für das Besondere dürfte es gut möglich sein, ihre Kunden zu begeistern.

Die Aufgeschlossenheit fürs Netzwerken. Den Erfolgsfaktor Netzwerken gab es im Geschäftsleben schon immer: Nutzen stiften und Nutzen ziehen aus dem Austausch und aus gegenseitiger Inspiration, Ermutigung und Unterstützung. Netzwerke geben ein Gefühl von Zugehörigkeit, Netzwerkkontakte treten an die Stelle von Kontakten zu Arbeitskollegen. Gerade als Einzelselbstständiger kann man sich sonst schon sehr einsam fühlen. Netzwerken funktioniert allerdings nicht einfach so nebenbei, es kostet viel Zeit. Dennoch: Der Aufwand lohnt sich! Heute geschieht Vernetzung zu einem großen Teil über soziale Netzwerke im Internet, sei es zum Pflegen und Vertiefen von bestehenden Kontakten oder zum Hinzugewinnen von neuen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und müssen mit Bedacht individuell ausgewählt werden. Es gilt, die Kreise zu finden, die einem einen angenehmen menschlichen wie fachlichen Austausch bieten. Auch reale Treffen behalten ihren Wert. In der persönlichen Kommunikation können persönliche Ausstrahlung und Anziehungskraft am besten wirken.

Gut Geld verdienen

Gerhard Gieschen, selbstständiger Unternehmensberater für Freiberufler und Selbstständige, weist darauf hin, dass der Selbstständige seine unternehmerische Zukunft nur dann sicherstellen kann, wenn er gut verdient. „Wer unternehmerisch aktiv ist, hat ein Anrecht auf eine gute Entlohnung seiner Tätigkeit und seines unternehmerischen Risikos“ (aus seinem Buch „Preisgestaltung und Honorarverhandlung“). Diese Botschaft scheint mir für HSP, die dazu neigen, sich eher bescheiden zurückzunehmen, wie geschaffen.

Auch Marianne Skarics weiß um diesen wunden Punkt bei Hochsensiblen: „Ein Hochsensibler, der seiner Berufung folgt […], ist oft so glücklich, tun zu können, was ihm etwas bedeutet, dass er dafür kaum Geld nimmt. Es kann auch sein, dass die Selbstachtung zu gering ist, der eigene Wert und damit der Wert eigener Leistungen als zu gering eingeschätzt wird. Preisverhandlungen sind ihnen meist ein Gräuel. Sie tendieren dazu, das absolute Minimum zu verlangen, denn sie wollen sich Konflikte […] ersparen. Diese falsche Bescheidenheit kann für selbstständige HSP zu einer großen Hürde werden.“ (Aus ihrem Buch „Sensibel kompetent – zart besaitet und erfolgreich im Beruf“)

Grundsätzlich darf man aber nicht vergessen, dass der Sinn einer Unternehmung unter anderem darin liegt, Gewinn zu erwirtschaften. Auch der Wunsch, ein gutes Auskommen zu erreichen, ist legitim! Man sollte aber bedenken: Nicht jedes Angebot führt zu einem Auftrag, schon deshalb nicht, weil nicht jeder potenzielle Kunde zu einem passt. Anziehungskraft schafft man, wenn man sich authentisch zeigt, mit Selbstbewusstsein seine Position vertritt, dem Kunden entgegenkommt, ihm aber nicht hinterherläuft, sich nicht verbiegt, auch nicht in Bezug auf den Preis.


Ulrike Hensel
© Ulrike Hensel
Dies ist Auszug (textlich angepasst) aus „Mit viel Feingefühl – Hochsensibilität verstehen und wertschätzen“ von Ulrike Hensel, Junfermann, 2013 - mit-viel-feingefuehl.de

Ulrike Hensel
ist freie Lektorin und Textcoach, www.hensel-coaching.de, und Coach für Hochsensible, coaching-fuer-hochsensible.de







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