Holzhotel Forsthofalm
Leogang - Österreich - Salzburger Land
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Erlebnisbericht vom 23.07.2014

Markus Widauer: Die Natur ist 365 Tage schön!


In drei ausgesuchten Hotels (zwei davon im Salzburger Land, eines in Südtirol) haben wir von Lebe-Liebe-Lache eine Woche lang gebadet, gegessen, geseufzt, geruht, geredet, genossen - und danach alles für Sie aufgeschrieben...

Hotelurlaub ist ja am Schönsten, wenn man sich wie zu Hause fühlen darf – nur irgendwie ein bisschen besser. Landidyllisch eingebettet im Herzen der alpinen Natur, liegt die FORSTHOFALM. Das Holzhotel ist aus massivem Mondholz ökologisch erbaut. Auf über 1000 Metern Seehöhe tanken wir somit Energie pur.

Wir erleben eine Welt, die offensichtlich frei von Paradigmen und Normen den Gesetzen der Natur folgt. Die Forsthofalm in Leogang ist somit viel mehr als ein Hotel: Wir fühlen uns gleich daheim und herzlich willkommen und stoßen in der stylishen Lounge mit Prosecco auf das gute Leben an.


Forsthofalm - Bar/Lounge
Empfohlen von Lebe-Liebe-Lache.com
© www.forsthofalm.com


Nicht nur der Zuschnitt unseres Zimmers, sondern auch der natürliche Holzkomfort vermittelt uns ein Gefühl von „wildem Luxus“ … und dann dieser würzig, feine Duft des Holzes. Wir atmen ihn bewußt ein und werfen dabei einen ersten Blick aus dem Fenster – mitten in die grüne Natur, in die Berglandschaft und ins Tal.

Die weitläufigen Bike- und Wanderwege beginnen gleich hinter der Haustür und laden uns ein, die tannenbewaldete Natur zu erkunden. Kuhglockengeläut wird zu meinem neuen Mantra.


Forsthofalm - Ausblick aus dem Zimmer
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© www.forsthofalm.com


Im Restaurant Kukka machen uns am Abend die ideenreichen Speisefolgen von Robert Bauer einfach glücklich. Nach Lust und Laune wählen wir aus der wilden, zugleich zahmen, überraschenden und vielfältigen Küche, die übrigens von Gault Millau mit einer Haube und 13 Punkten ausgezeichnet wurde.

Auf der Weinkarte finden wir erlesene österreichische und internationale Tropfen, darunter auch hochwertige Bio-Weine. Auch vegane, vegetarische sowie laktose- und glutenfreie Kost ist in der FORSTHOFALM Standard.

Forsthofalm - Restaurantbereich
© www.forsthofalm.com


Am nächsten Morgen treffe ich Markus Widauer, bei einem fein geschäumten Milchkaffee, zu einem Gespräch. Seit sechs Jahren ist er bereits Geschäftsführer der FORSTHOFALM.

Markus Widauer im Lebe-Liebe-Lache Interview mit Annette Maria Böhm



Lebe-Liebe-Lache:
Tradition verpflichtet: Seit 1972 bewirten Sie als Familie Widauer Gäste auf Ihrer Alm. Welche Entwicklungsschritte haben sich seitdem ereignet?

Markus Widauer:
Meine Eltern haben die FORSTHOFALM  1972 als Skiliftrestaurant eröffnet. Bereits 1982 wurde erweitert und ein Jahr später gabs schon die ersten 25 Gästebetten. Nach einem Brand haben wir alles neu aufgebaut und deutlich erweitert. Eine Wellnesslandschaft kam hinzu. Im Jahr 2008 habe ich die Geschäftsführung übernommen. Im Dezember 2009 wurde dann der Ostflügel eröffnet. Fünf Jahre später zeichnete sich der nächste Schritt ab: Das Mitarbeiterhaus entstand. 2013 dann die Schauküche und zeitgleich begann die Planung in Sachen "Neubau". Als ich Erwin Thoma kennenlernte, begann schließlich meine Liebe zur Vollholzbauweise. Übrigens war die Hotelfachschule für mich eine gute Basis für meine spätere Weiterbildung zum akademischen Tourismusmanager in Innsbruck. Ich profitiere noch heute im Berufsleben davon.

Lebe-Liebe-Lache:
"Natur ist Freiheit", lautet Ihr Leitmotiv. Mögen Sie uns ein wenig darüber verraten wie und wo sich diese Lebenseinstellung im Hotelbetrieb wiederfindet?


Markus Widauer:
Unsere Grundidee war es, einen Standplatz in der Natur zu etablieren. Wissen Sie, Freiheit ist ein wichtiger Grundwert. Ohne Leben gibts kein Leben. Das Erlebnismoment für den Gast ist uns sehr viel wert. Die Tische im Restaurant haben wir zum Beispiel bewußt zu einer langen Tafel aneinandergereiht. Das kommt bei den Gästen sehr gut an. Die Sehnsucht nach mehr Familie spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Bei uns wird selbstverständlich auch Handarbeit groß geschrieben. So kümmert sich eigens ein Barista um die individuellen Kaffeewünsche der Gäste und natürlich kann man bei uns auch ein tolles Steak genießen.

Forsthofalm - Sicht von oben
Empfohlen von Lebe-Liebe-Lache.com
© www.forsthofalm.com


Lebe-Liebe-Lache: In einer Gegend beheimatet zu sein, die solche wunderbare alpine Pracht hervorbringt, schärft mit Sicherheit den Wunsch nach Erhaltung dieser besonderen Gegend. Inwiefern bietet Ihr Hotelkonzept Möglichkeiten um naturschonend und nachhaltig zu arbeiten?

Markus Widauer: Wenn man heute von Nachhaltigkeit redet, sind sehr schnell technische Aspekte, wie zum Beispiel Windräder, im Gespräch. Unser Prinzip in der Forsthofalm ist da bewußt einfacher. Der Rohstoff Holz wächst nach und bindet zudem CO2. Diese sehr ökologische Aspekt wurde gleichzeitig mit einer Niedrigernergie-Bauweise verbunden. Holz ist zudem ein Produkt das mit Würde altern kann, es bekommt ja mit der Zeit eine wunderschöne Patina. Nachhaltigkeit wird auch dort spürbar, wo wir anstelle von Nägeln, Holzdübel verwendet haben.

In Japan gibt es zum Beispiel Häuser nach der Vollholzbauweise, die bereits über 600 Jahre alt sind. - Bei uns fällt auch übigens kein Sondermüll an. Da fängt meiner Meinung nach der Nachhaltigkeitsaspekt bereits an. Wir arbeiten zudem nach dem Prinzip der Wärmerückgewinnung und auch die Reinigungsmittel für unser Haus sind allesamt natürliche Mittel. Häufig wird mit Essigwasser gearbeitet. Auch Mülltrennung ist für uns selbstverständlich und das wir nunmehr mit LED-Technik erstrahlen ist uns auch wichtig. Ich habe viele verschieden Leuchten getestet um einen warmes Licht für den Restaurantbereich zu finden.

Lebe-Liebe-Lache:
Angenehme Gerüche und Düfte durchströmen das ganze Haus - frisches, täglich selbstgebackenes Bort, der typische Holzduft der Räumlichkeiten und zudem gibts in den Balkonkästen auch Rosmarin und und Thymian zu schnuppern. Was machen diese Düfte mit uns?

Markus Widauer:
Wir alle haben bereits in unserer Kindheit wunderbare Erfahrungen mit Wohlgerüchen gemacht. Daran knüpfen wir hier in der Forsthofalm an. Ein besonders sinnliches Erlebnis ist natürlich der Duft des Holzes. Die Wirkung des Holzes ist nicht nur enorm erdend, sondern gleichzeitig wird auch die Herzfrequenz gesenkt, was sich wunderbar auf die Tiefe des Schlafes auswirkt. Vertiefen kann man dies übrigens unter www.thoma.at. Wir hören von unseren Gästen sehr oft, dass sie wunderbar geschlafen haben. Mitunter verschlafen sie sogar... (lacht).



Markus Widauer

Markus Widauer:
Die Natur ist 365 Tage schön

Markus Widauer:
Da mag ich ein Erlebnis mit einem Gast ganz besonders. Ihr stiegen bei diesem Treffen vor Freude und Dankbarkeit über die Lebenswelt der Forsthofalm, die Tränen in die Augen. Das hat auch mich erreicht: Als Glück

Markus Widauer:
Hoteleröffnung 2013, mit irrsinnigen Herausforderungen...Wir alle haben gearbeitet wie wild - alles sollte ja perfekt sein. Ein Freund, natürlich schon schick fürs Event gekleidet, hat noch die Zimmer kontrolliert und dabei das neue Toilettensystem mit integrierter Dusche bedient und ...wurde vom Wasserstrahl getroffen und völlig durchtränkt. Die Stubenmädchen haben sich schlapp gelacht und später auch ich. Als wir dann um Fünf Uhr in der Früh als Team, das erste Bier getrunken haben,wurde die Story immer wieder zum Besten gegeben.
Markus Widauer


Lebe-Liebe-Lache:
Stichpunkt Musikauswahl: Die entspannende Loungemusik im Barbereich und Restaurant schafft auf subtile Art und Weise einen Hauch der großen weiten Welt herbei. Diese entspannte Lässigkeit macht es dem Gast leicht, sogleich anzukommen und sich irgendwie im Takt des Beats eingebunden zu fühlen. Verraten sie uns ein wenig mehr über die Musikauswahl?


Markus Widauer:
Das Zauberwort heißt Soundbranding, es wird immer wieder neu für die Forsthofalm angelegt. Im Internet wurde zu diesem Zweck ein eigener Forsthofalm-Kanal
eingerichtet.

Lebe-Liebe-Lache:
Haben Sie ein persönliches Lieblingshotel?

Markus Widauer:
Hmmm ... der schönste Wellnessurlaub ist für mich in Finnland, meine Frau ist ja Finnin. Und da lieben wir ein gemütliches Frühstück "daheim" oder Grillfeste am Abend mit Freunden. Wir baden vergnügt im See, und sitzen auch liebend gern in der Sauna oder im "Hotpott". Allerdings bin ich auch gern im Allgäu, in Österreich und Südtirol unterwegs. Und da liebe ich zum Beipiel in Balderschwang das Hotel Hubertus, in Tirol das Hotel Jungbrunn und das Vigilius in Südtirol, aufgrund seiner hervorragenden Kulinarik.

Lebe-Liebe-Lache:
Wie wichtig ist es für Sie nunmehr, auch vegane Gerichte in Ihrem Restaurant anzubieten?

Markus Widauer:
Unsere Strategie im Restaurant heißt: Sowohl als auch. Wir setzen bewußt auf gesunde Abwechslung, übrigens auch für die Mitarbeiter. Die Gäste probieren gern aus was für sie stimmig ist.
Der Veganer weiß als global denkender Mensch natürlich, dass wir in der westenlichen Welt  allesamt satt sind und die Anderen deswegen hungern. Ich bin der Meinung, dass sich schon jetzt Vieles durch Empathie und Mitgefühl positiv regelt. Die politischen Einflüsse werden geringer werden. Immer mehr Menschen sind Lohas-Anhänger, ohne es wirklich zu wissen.
Unser Credo heißt : Buy local! Dabei liegt der Bio-Anteil derzeit bei 70%. Und auch für die Küchenprodukte stimmt das Preis/Leistungsverhältnis. Obst, Salat und Gemüse haben in der Forsthofalm allesamt 100%  Bioqualität.


Forsthofalm - Wellness
© www.forsthofalm.com

Für meine Wellness-Behandlungen am Nachmittag sammelte übrigens Kräuter-Fee Claudia Widauer wilde Kräuter, und bereitet daraus für mich ein wunderbar duftendes Minze-Massageöl zu. Alm-Wellness im SPAnorama ist überhaupt ein ganz authentisches Naturerlebnis, ganz ehrlich und echt! Darüber werde ich schon bald in einem weiteren Lebe-Liebe-Lache-Artikel berichten.

Fazit: Das Holzhotel FORSTHOFALM ist in der Tat eine neue Lebenswelt für Individualisten, Romantiker wie uns und all jene, die 365 Tage Natur lieben.

Alle Informationen rund um die Forsthofalm unter:

http://www.forsthofalm.com/
Holzhotel Forsthofalm
Hütten 37
5771 Leogang
Österreich
Salzburger Land - Leogang - Bezirk Zell am See
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