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Rettich gegen Frühjahrsmüdigkeit


Rettich gehört zu den ältesten bekannten Kulturpflanzen. Er ist schon seit ewigen Zeiten als Nahrungsmittel bekannt. Ein Gemüse das schon Ramses II. anbauen lies, um seine Leistungsfähigkeit und die seiner Mannen zu erhalten. Auch die griechischen und römischen Ärzte wendeten den Rettich (Raphanus sativus) gegen Husten an.

Rettich Snufkin/pixabay 79
© Snufkin/pixabay





Der botanische Name Raphanus bezeichnet den Rettich und dieser gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse. Die krautigen Pflanzen können ein- oder mehrjährig sein, die Laubblätter sind leierförmig und fiederteilig und sehr rau. Einige Arten der Rettiche bilden unterirdische Rüben, die Pfahlwurzeln, welche borstig behaart sind, sie sind weiß, rot, rosafarben oder schwarz und sind der eigentliche Rettich.


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Die traubigen Blütenstände mit weißen, gelben oder violetten Blüten bilden sich im Sommer meist nach der Reife der Wurzel. Anschließend erscheinen die Schoten in denen die Samen enthalten sind. Der anspruchslose Rettich gedeiht am besten auf einem leicht feuchten Boden und einem sonnigen Standort.

Rettich in der alten Klostermedizin

Auch im Altertum wusste man um die heilkräftige Wirkung des Rettichs. Er findet Erwähnung bei Hildegard von Bingen und war Bestandteil der Klostermedizin.

 
Rettich enthält reichlich Vitamin C und einige B-Vitamine, zu seinen Hauptbestandteilen gehören auch Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Enzyme, Raphanol, ein schwefelhaltiges Öl, sowie Senfölglykoside und Bitterstoffe.

Man spricht dem Rettich eine antibiotische Wirkung zu, er wirkt galletreibend und schleimlösend. Man genießt den Rettich frisch oder wendet kurativ den Rettichsaft an. Die Blätter finden als Teezubereitung Verwendung und man setzt einen so genannten Rettichsirup an.

Gerade jetzt im Frühjahr bietet sich eine Rettichkur an, um den Körper zu entschlacken und zu entgiften

Rettich wird zudem eine antibakterielle, adstringierende, blutreinigende, entwässernde, harntreibende und krampflösende Wirkung zugeschreiben . Er  hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Heiserkeit, Leber- und Gallenleiden, Magen-Darmproblemen und Frühjahrsmüdigkeit. Rettich regt den Stoffwechsel an, wirkt entgiftend und entschlackend, stärkt die Abwehr und regt die Verdauung an.


Die bekannten Rettichsorten, wie Schwarzrettich, Monatsrettich und Radieschen, sind Kulturformen der Art Raphanus sativus.

Rettich KRiemer/pixabay 84
© KRiemer/pixabay


Bei einigen der Arten sieht der Rettich wie eine Rübe aus, bei anderen Arten hat er eher eine runde Form, wobei dies vor allem auf die Beschaffenheit des Bodens und den Anbau ankommt. Der Rettich bildet ein Laubblättergewächs mit leierförmigen-fiederteiligen Blättern aus, das zwittrige Blüten aufweist. Diese Blüten sind entweder weißlich, gelblich oder rötlich, hier entscheidet auch wieder die Art des Rettichs, welche Blüten gebildet werden. An den sechs Staubblättern, der Pflanze, werden Schoten ausgebildet, die die Samen fassen.

Rettich wird im Frühling, Sommer oder Herbst geerntet und unterscheidet sich in seiner Schärfe. Die scharfe Wurzel mit dem charakteristischen, würzigen Geschmack findet in der Küche vielseitige Verwendung. Man schneidet ihn in dünne Scheiben, die leicht gesalzen werden und genießt ihn als Beilage.

Gesundheitswirkungen im Überblick

  • Immunsystem stärkend
  • Verdauungssäfte anregend, Gallenfluss fördernd
  • Antimikrobiell, gut für Magen- und Darmgesundheit
  • Harntreibend
  • Verdauungsfördernd, gegen Verstopfung
  • Schlankmacher (sättigend bei wenig Kalorien)
  • Antioxidativ: Zellen schützend, vorbeugend gegen Krebs
  • Cholesterinsenkend
  • Rheuma und Gicht vorbeugend





Rettichkur gegen Frühjahrsmüdigkeit


Jeden Tag isst man mindestens einen Rettich.

Die Rettiche isst man ganz nach Geschmack pur, auf Brot oder im Salat.

Zusätzlich wird Tee aus Rettichblättern getrunken.

Hin und wieder empfiehlt sich auch  Rettichsaft.

Eine solche Kur kann man eine Woche lang durchführen.


Rezept für Hustensaft


Wer den Rettich nicht roh essen mag oder kann, kann auf Rettichsaft zurückgreifen. Dazu wird die Kappe eines schwarzen Rettichs abgeschnitten und der Rettich etwas ausgehöhlt. Anschließend gibt man Kandiszucker in die Höhle und legt den Deckel wieder darauf. Nach ein paar Stunden hat der Zucker den Saft aus dem Rettich gezogen. Man kann dann über den Tag verteilt den Saft Teelöffelweise zu sich nehmen. Wenn der Rettich dann schrumpelig wird, nimmt man einen neuen.

Aber aufgepasst: wer einen empfindlichen Magen hat, sollte nicht zu viel des Guten zu sich nehmen. Denn der Rettich und besonders der Schwarze reizt den Magen und Darm und kann zu leichtem Sodbrennen und Aufstoßen führen. Gerade jetzt im Frühjahr bietet sich eine Rettichkur an, um den Körper zu entschlacken und zu entgiften.
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